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 [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus

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Juserus
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BeitragThema: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Mo 13 Jul 2015 - 17:34
Tempel des Scelus


Im Zentrum des Kantorwaldes steht ein Tempel. Er erinnert an unsere antiken griechischen oder römischen Tempel, da er vielen Marmor als Baumaterial hat und von Säulen gehalten wird. Er ist simpel aufgebaut und recht klein.
Sobald man hineintritt, werden einen zunächst die Symbole und Statuen auffallen, die Scelus huldigen, denn dies ist sein Tempel.
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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Mo 13 Jul 2015 - 17:38
Ihr tretet also in den Tempel. Mutig von euch. Aber es ist stockduster - Glück, dass ihr eure Lichtkugel noch anhabt, sonst wärt ihr ziemlich aufgeschmissen.

Ihr findet euch in einem großen Raum wieder. Aus ihm heraus führt nur eine metallene Tür. Diese ist aber verschlossen. Sie ist aus elfischer Kunst, wie man auch den Tempel elfisch bezeichnen könnte.

Demnach wären zwei Methoden gängig, es zu öffnen. Ein Schlossknacker der Stufe 7 oder ein Sänger der Stufe 5. Aber vielleicht gibt es auch andere Methoden.
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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Di 14 Jul 2015 - 18:08
CF: [Flachland] Kantorwald

Die junge Priesterin war etwas enttäuscht, als sie nicht selbst Magie anwenden konnte und Arynah ihr zuvor kam. Dabei hatte sie sich doch extra in Position begeben und bereit gemacht. Sie war der anderen Elfe selbstverständlich nicht böse, aber sie war allgemein etwas betrübt. "Das wäre nicht nötig gewesen, Arynah.", gab sie von sich und schaute währenddessen in den schmalen Tunnel, den sie bei ihrer Größe problemlos bestreiten konnte. Sie hatte der anderen so gebannt dabei zusehen müssen, dass sie gar nicht bemerkte, wie sich Nathea bereit machen wollte, seinen Bogen zu ziehen. Er konnte seine Hand jedoch unbemerkt wieder sinken lassen, während die Rothaarige sich vorbeugte und in den dunklen Tunnel blinzelte. Die Daelwon war gewiss nicht unhöflich, aber doch sah sie es vor, als Priesterin als erstes einen Fuß in dieses Bauwerk zu setzen. Sollte der Zorn der Götter sie treffen oder etwas dort rinnen auf sie warten, würde es sie als erste treffen. Außerdem war sie ungeheuer neugierig. "Stört es Euch, wenn ich voranschreite?", wollte sie nun von den beiden wissen, schaute dabei in den Tunnel und erhoffte, von dort aus schon etwas erkennen zu können. Vergeblich. "Ich denke, es wäre besser, würde eine Priesterin einen Tempel zuerst betreten." Sie nickte kurz und ihre Augen wirken immer größer, je länger sie in den Tempel zu blicken versuchte. "Und verzeiht mir meinen Egoismus, aber ich möchte die Erste sein, die von Porupins überrascht wird." Sie hätte noch zehn weitere unentdeckte Arten aufzählen können, aber Porupins waren die, die sie am ehesten in einem Tempel erwartete. "Nicht, dass ich von ihnen verspeist werden möchte - ich weiß mich schon zu wehren -, aber ich möchte gerne ihre Entdeckerin sein." Ihre Augen begannen zu leuchten, als sie Arynah und dann Nathea begeistert ansah. Nun wirkten ihre Augen größer denn je, zumal sie von unten herab zu den beiden aufsah.
Dann sah sie wieder in den dunklen Tunnel, der ihnen der Eingang zum Tempel sein sollte. Sie machte sich bereit, Magie anzuwenden und spürte schon das Kribbeln in ihren Fingern. Sie wusste schon genau, was sie anwenden würde, zumal es ihr unglaublich viel Spaß bereitete, mit ihrer Magie zu spielen. Auch ihre bisherigen Gegner hatten das spüren müssen, sie dienten zu früheren Zeiten als Marionetten, mit denen sie ihren Spaß haben konnte, ohne ihnen ernsthaften Schaden zufügen zu wollen - aber sie hatten Schaden erleiden müssen, denn sie griffen schließlich unbewaffnete Unschuldige an. Eine Priesterin konnte solch eine Gräueltat einfach nicht verantworten und bevor sie den Übeltätern eine qualvolle Strafe erteilte, hatte sie lieber ihren Spaß mit ihnen. Zumindest aus ihrer Gesicht gedacht. Dass diese Wesen dennoch viel erleiden mussten, musste sie spätestens bei ihrem Tod feststellen.
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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Mi 15 Jul 2015 - 12:45
Cf: [Flachland] Kantorwald

Finwe verließ wieder ein Schwall Worte. Arynah störte sich nicht daran, denn sie hörte der Priesterin gerne zu. Sie hatte eine eigene Art zu Sprechen, die Arynah selbst einen Moment des Friedens schenkte. Verträumt und geheimnisvoll. Das mochte die Myrani gerne.
Während die Elfe den Tunnel zuerst betrat, sprach sie wieder von Wesen, die Arynah nicht bekannt waren. Entweder die Priesterin hatte ein gewaltiges Gewissen oder sie bildete sich einiges ein. Arynah hoffte, dass ersteres zutraf, auch wenn ihr Verstand ihr sagte, dass dem nicht so sein konnte. Aber was erwartete sie eigentlich? Arynah hatte nur einen Bruchteil ihrer Zeit lebend verbracht. Finwe hatte bei weitem viel mehr gesehen und erlebt als Arynah.
Aber Arynah hingegen war in einer Welt aufgewachsen, die nicht durch die Katastrophe vernichtet worden war. Lebten all diese Wesen, von denen Finwe sprach, in Nanka? Oder wurden sie nur in Büchern erwähnt? Erneut wunderte die Frau sich, ob Finwe sich doch einiges einbildete. Die Vermutung lag nahe.
"Natürlich", sagte Arynah. "Ihr könnt gerne zuerst gehen. Meine Lichtkugel wird Euch folgen. Es sieht doch recht dunkel aus", fügte sie an und lächelte sanft. Kurz warf sie einen Blick zu Nathea, bevor sie sich wieder an Finwe wandte. "Und was sind Porupins?"
Ein letzter Wind zog auf. Er verabschiedete die Gruppe, denn bald wären sie in einem von der Luft abgeschotteten Tempel. Arynah unterdrückte ein Seufzen. Sie war viel lieber draußen als dort drinnen. Der Gedanke daran, nur von Fels und Stein umgeben zu sein, sorgte sie. Wie konnten die Bewohner von Ayli nur all die Jahre überleben? Wie hatten die Menschen in Immerherbst das geschafft? Sogar in Frostfall sollen sie unter die Erde gewichen sein. Arynah konnte das kaum nachvollziehen. Es musste ein schreckliches Leben gewesen sein.

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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Do 16 Jul 2015 - 10:01
CF: [Flachland] Kantorwald

Nathea trat einen Schritt zur Seite und gestattete Finwe somit als erste den Tempel betreten zu dürfen. Da er eh zu groß für Arynah's magischen Tunnel war und vermutlich größere Probleme haben würde hindurchzuschreiten als die beiden zierlichen Elfinnen, war es vermutlich am Besten würde er zuletzt eintreten. Er wollte niemanden behindern und für den Fall, dass ihnen jemand oder etwas folgen würde, wäre er bereit zu handeln. Zumindest sofern er genügend Platz hatte sich um die eigene Achse drehen zu können. In gewisser Art und Weise amüsierte es ihn auch, dass sie zufällig eine Priesterin unter sich hatten, die nun als erstes einen Fuß in den längst vergessenen Tempel setzen würde. Was sollte da schon schiefgehen? Von Porupins hatte er jedoch noch nie gehört und vermutlich war das auch besser so. Sollte Finwe ruhig ihre Entdeckerin sein. Alles was er wollte war etwas Spaß an dem Neuen und Unbekannten. Nichts war langweiliger als Nanka selbst und mit Finwe an ihren Seiten könnte es durchaus ein ereignisreiches Abenteuer werden. Mit ihr würde er noch viel lernen können. Ob dieses Wissen ihm eines Tages von großem Nutzen sein würde ließ er erst einmal dahin gestellt. Aber zumindest könnte er seinen Mädchen von seinem Abenteuer und der Entdeckung des vergessenen Tempels inmitten des Waldes erzählen und ihnen von Schäumlingen und Porupins berichten, auf die die junge Finwe so furchtbar neugierig war. Möglicherweise machte er sogar selbst eine Entdeckung mit der niemand gerechnet hatte.
Die kleine Elfe trat in den Schatten des Tunnels und die Dunkelheit verschlang sie. Einzig ihre Schritte hallten von den kalten und finsteren Wänden wider, zumindest für den kurzen Moment den Arynah's schwebene Lichtkugel brauchte um dem Rotschopf zu folgen. Nathea wandte sich der anderen Elfe zu und deutete mit einer eleganten Armbewegung ins Tunnelinnere. "Nach Ihnen, Arynah." Er wartete bis auch sie im Inneren verschwunden war, dann stellte er den Kragen seines Mantels auf und hoffte inständig, dass ihn dieser zumindest von dem gröbsten Schmutz fernhalten würde. Abenteuer schön und gut aber er wollte dabei wenigstens gut aussehen.

Der Tunnel selbst war trotz der vorran schwebenen Lichtkugel sehr dunkel und die geduckte Haltung, die er einnehmen musste um hindurchzuschreiten war unbequem und beschwerlich. Er bemühte sich den Kopf so weit unten zu halten, dass sich ihm genügend freier Raum zwischen seinem Haar und der Tunneldecke bot und es ihm dennoch möglich war nach vorn schauen zu können, um Arynah's zierliche Silhouette vor ihm im Blick zu behalten. Den Bogen hatte er bereits gezogen und zwischen seinen Fingern balancierte ein Pfeil, den er für alle Eventualitäten bereits sanft gegen die Sehne drückte. Glücklicherweise war der Tunnel nicht sehr lang. Während sich Nathea im Hintergrund durch die letzten Meter vorwärts schob, musste Finwe bereits am Ende angelangt sein und inmitten des unerforschten Tempels stehen. Inzwischen bereute er die Entscheidung sich freiwillig als Letzter angeboten zu haben. Zu gern würde er jetzt durch Finwe's fremdartige Augen spähen können und mit ihnen einen ersten Blick hinein werfen. Gespannt lauschte er der Stille, neugierig auf jede ihrer Reaktionen.

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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Do 16 Jul 2015 - 16:07

Voran schreitend durfte Finwe als Erste das Innere des Tempels erfassen. Es war nicht viel, was die Lichtkugel Arynahs beleuchtete, aber es war genug, um erkennen zu können, was sie hier erwartete. Sie kam gar nicht dazu, auf Arynahs Frage einzugehen und ihr zu erklären, um was es sich bei den sogenannten Porupins handelte. Gerade trat sie aus dem Tunnel in den Tempel, als sie auch schon zu schreien begann – sofern man ihre Stimme, die so oder so nicht laut werden konnte, als schreiend empfinden konnte. "Zeflo, do miorl ionera!", entwich es ihrem Rachen. Alles ging sehr schnell und die Rotschöpfige konnte selbst nicht ganz erfassen, was da gerade vor sich ging, nur wusste sie, dass sie zumindest nicht verletzt war und hoffte, dass es den anderen beiden ebenso erging. Fatalerweise konnte sie nichts sehen, die Lichtkugel von der anderen Elfe schien verschwunden. Zappenduster war es. Sie versuchte angestrengt zu reflektieren, was gerade geschehen war, wo sich die Lichtkugel befinden konnte und wie sie das gefühlte Knäuel vor sich entwirren konnte.
"Geht es Euch gut?", sollte sie wissen und fragte über ihre Schulter hinweg nach hinten, wo sich die anderen beiden befinden mussten. Soweit sie sich erinnern konnte, war sie die Einzige, die einen Fuß aus dem Tunnel gesetzt hatte, so dass die anderen beiden nicht die Möglichkeit hatten, zu agieren und ebenso wenig angegriffen zu werden. Sie wartete kaum eine Antwort ab, da löste sie die Ranke, die aus ihrer linken Hand gewachsen war und etwas umschloss, so dass sie einen leichten Schimmer erkennen konnte. Aha!, machte es in ihrem Kopf und sie ließ die Ranke ihrer Linken komplett verschwinden – die Lichtkugel war befreit und ließ auf das vorige Szenario vermuten.

Man fand eine völlig verwirrende Situation vor. Finwe streckte das rechte Bein nach vorne aus. Aus ihrem rechten Bein kam ein Geflecht aus Ranken, das eine große Ranke bildete, die ein seltsames Wesen umschlossen, das sich zusätzlich in den Ranken verbissen hatte. Wenn man ihr Gesicht ganz genau betrachtete, konnte man ihr ansehen, welch Schmerzen es ihr bereitete, dass das nicht identifizierbare Wesen sich in ihrem Arm verbissen hatte und darauf herum kaute. Pflanzensaft oder auch etwas, das von der Konsistenz her Blut ähnelte, tropfte auf den Boden.
Mit weit aufgerissenen Augen betrachtete sie das Geschöpf in ihren Fängen, von dem lediglich ein Bein, ein Ohr und die Schnauze mit den großen Zähnen zu erkennen war. Sie bekam kaum Luft, "Ein Porupin! Ein Porupin!" Der Schmerz schien wie weggeblasen, als sie feststellen durfte, dass sie gerade das entdeckt hatte, das sie sich erhoffte entdecken zu können. "Meine Großmutter wird so stolz auf mich sein.", flüsterte sie zufrieden. Die Ranken um den Porupin herum löste sie hingegen nicht, denn sie wusste, dass es sich hierbei um eine gefährliche Bestie handelte, die noch dazu in der Lage war, Gift von sich zu geben, wenn man nur nah genug heran trat. So konnte sie genug Abstand halten von dem Geschöpf, das geschätzt drei Meter in der Länge und einen Meter in der Breite maß.
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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Fr 24 Jul 2015 - 8:54
Out: Sorry für die Wartezeit ._. Grade doch recht viel los im RL

Finwes Ausruf ließ Arynah kurz zusammen schrecken. Es war nicht die Verwunderung, dass es diese Wesen wirklich gab, sondern die Lautstärke. Nicht wissend, was vor ihnen lag, sollten sie lieber leise sein.
So schnell es ging, kämpfte sich die Myrani durch den Tunnel, da Nathea sie freundlicherweise vorgelassen hatte. Menschen waren doch zu etwas zu gute, wenn man es so betrachtete. Natürlich hatte Arynah viele Personen dieser Rasse kennengelernt und dennoch war sie nicht immer von ihnen begeistert. Sie versuchten ihre Nachteile mit Ehrgeiz zu umgehen und sorgten immer für großes Chaos. Aber wo wären die Menschen heute, wenn sie das nicht täten? Ausgelöscht oder auf einer Ebene mit den Tieren?
"Alles in Ordnung?", fragte Arynah verwundert, als sie in den Tempel trat. Die Lichtkugel erleuchtete ihn spärlich, aber darauf achtete die Silberhaarige gar nicht. Ihr Blick richtete sich auf ihre Freundin – so sah Arynah Finwe inzwischen, denn sie verstanden sich prächtig. Ihr Bein erschien rankenartig, welches jedoch ein kleines Wesen festhielt, dass sich in das Geflecht verbiss. Ob Finwe Schmerzen verspürte?
Genau konnte Arynah das Wesen jedoch nicht erkennen. Es war größer als zunächst angenommen und hatte große Zähne. Die Myrani blinzelte.
"Das ist ein Porupin?" Der Name hatte andere Schlüsse zugelassen, aber das wollte sie lieber nicht erwähnen. Sie trat etwas heran, denn Arynah fürchtete sich nicht vor dem Tod. Sie wusste, dass sie nicht durch die Hand anderer sterben würde. Zwar war sie nicht wie die Personen auf der zweiten Ebene der Hölle an den Tod gewöhnt, aber sie fürchtete ihn nicht, denn in ihren Augen war er schon lange eine Erlösung gewesen. Wie oft hatte sie darum gebettelt, dass man sie endlich umbrachte und das Leid von ihr nahm? "Ist er gefährlich?"

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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Fr 24 Jul 2015 - 11:50
Es war nicht so, als hätte Nathea damit gerechnet dass sie geradewegs und ohne größere Komplikationen in irgendeinen längst vergessenen Tempel marschieren konnten aber Finwe's plötzlicher Aufruf überraschte ihn dennoch. Er verstand nicht viel von Magie aber sie musste einen großen Zauber gewirkt haben, der zudem auch noch unheimlich viel Lärm verursacht hatte. So schnell es seine Größe in dem einengenen Tunnel zuließ, preschte er vorwärts, der Elfe mit dem silbernen Haar dicht auf den Fersen.
Als sie das Innerste des Tempels erreichten, schob er sich an Arynah vorbei, den Bogen bis zum Anschlag gespannt und bereit für den tödlichen Schuss. Doch... auf was zielte er da eigentlich? Mit zusammengezogenen Brauen ließ er den Blick abschätzend umherschweifen und fand sich vor einem Wirrwarr aus Ranken wider.
"Was zum-!?" entfleuchte es ihm. Aus Finwe's Bein waren rankenartige Geflechte gewachsen, die sich in einem wilden Geflecht miteinander verknoteten. Nathea blinzelte. Nein, es wuchsen keine Ranken aus ihrem Bein, es war ihr Bein selbst, das aus Ranken bestehen zu schien. Noch nie zuvor hatte er etwas derartiges gesehen.
Erst als Finwe begeistert aufschrie fiel sein Blick auf die Reihe großer Reißzähne, die sich tief in das Gestrüpp gruben und eine blutige Spur auf dem Boden hinterließen. Instinktiv hob er den Bogen erneut, spannte ihn bis zum Anschlag und zielte auf die mächtige Schnauze des Porupins. Er schoss jedoch nicht und verharrte in seiner Position. Den Blick stets auf das Ziel gerichtet, wartete er auf jegliches Zeichen zum Abschuss. "Lasst es mich töten, Finwe." Er bezweifelte das die junge Elfe, die so fasziniert von derart Kreaturen war, ihm gestatten würde eines davon zu töten ehe sie die Chance dazu hatte es ausgiebig unter die Lupe zu nehmen. Er respektierte ihren Wissensdrang und konnte ihn durchaus nachvollziehen, doch dieser Porupin war eindeutig eine Nummer zu groß geraten.

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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Fr 24 Jul 2015 - 12:26
Finwe reagierte gar nicht wirklich auf die Nachfrage der Arynah und betrachtete stattdessen den Porupin vor sich, der einmal kurz seinen Biss löste und sich auch gleich wieder in dem Rankengeflecht verbiss, damit Finwe noch weitaus stärkere Schmerzen hinzufügte, so dass Pflanzensaft auf den Boden tropfte und mittlerweile eine kleine Lache bildete. Auch wenn der Schmerz kurzzeitig weggeblasen schien, ließ er nicht nach, ganz im Gegenteil – er wurde noch schlimmer. Es war eben nicht nur eine Pflanze, die aus ihrem Körper trat, es war eher ein verlängerter Arm in Pflanzenform. Und entsprechend spürte sie alles, was mit ihm geschah. Schlimmer als ein solcher Biss war jedoch das Feuer, das ihr noch weitaus ernstere Verletzungen zufügen konnte. Glücklicherweise blieb von diesem Schaden nichts sichtbar zurück, dennoch war der dabei zu spürende Schmerz nicht zu unterschätzen.
"Das ist ein Porupin.", gab sie stolz von sich und lächelte sogar leicht, während ihre Augen ihr beinahe aus den Augenhöhlen herauszufallen schienen, so groß waren sie geworden. Und genauso leuchteten sie auch, als könnten sie den ganzen Tempel alleine erhellen, ohne eine Lichtkugel von Arynah dabei haben zu müssen. "Ja, Ihr solltet besser nicht zu nahe herantreten." Sie machte sich ein wenig Sorgen, dass er von ihren Ranken ablassen und nach vorne schnappen könnte. Oder dass er sein Gift spucken könnte, wenn Arynah noch ein wenig näher herantrat. "Auch wenn Ihr nicht fürchtet, zu was es kommen könnte, solltet Ihr wissen, dass dieses Geschöpf Gift speien kann." Während er noch einmal fest zubiss, schnaufte er aufgeregt. Er war die Anwesenheit anderer vermutlich nicht gewöhnt und mochte es gar nicht, wenn man seine Ruhe störte oder gar sein Revier betrat. "Das Gift ist nicht sehr angenehm, um es vorsichtig auszudrücken." Sie nickte beschwichtigend. "Zwar habe ich es nie an eigenem Leib verspürt, doch möchte ich nicht mitansehen müssen, wir ihr elendig unter seiner Wirkung leidet." Der Priesterin war wichtig, dass niemand Leid verspürte, für den sie sich eingesetzt hatte, dessen Leben ihr mittlerweile wichtig war und den sie auch weiterhin beschützen würde. Außenstehende würden bereits sagen, dass die Daelwon die Myrani als Freundin akzeptierte, während Finwe selbst lediglich von einer gewissen Sympathie sprechen konnte. Es lag nahe, dass sie nicht viel mit emotionalen Bindungen anfangen konnte.
Der Rotschopf bewegte den Porupin ein wenig weiter von Arynah und Nathea, der sich an der anderen vorbei geschoben hatte, weg. Sie wollte nicht, dass sie die Gefahr auf sich nahmen, auch wenn sie selbst genauso war. Lebensmüde, obwohl sie noch lange nicht den Tod erleben wollte. Die Gefahr verschaffte einfach ein gewisses Gefühl, das sie nicht recht beschreiben konnte. "Ich möchte ihn nicht verletzten, aber wenn er so fortfährt, wird er meine Ranken durchbeißen." Sie biss sich auf die Unterlippe, als er erneut abließ und wieder zulangte. Die spitzen Zähne schienen mit jedem mal schärfer zu werden und mit jedem Biss floss eine Ladung mehr Pflanzenblut zu Boden. Dann ließ sie ihren Blick zu Nathea schweifen und sie schüttelte recht langsam, aber deutlich ihren Schopf. "Das kann ich nicht zulassen." Ihre eben noch erfreute Art, war einer ernsten Miene und einem ernsten Ton gewichen. In dieser Hinsicht verstand sie keinen Spaß. "Wenn Ihr ihn tötet, töte ich Euch.", entwich es ihren vollen Lippen und sie war selbst etwas erschrocken über ihre Worte, die einfach so aus ihrem Rachen drangen. In diesem Moment lockerte sie ihre Ranken für einen Moment, so dass der Porupin sein Maul weit öffnen, eine Pranke nach vorne strecken und gerade mal einen halben Meter vor Arynah ausholen konnte. Schnell sah Finwe zu, dass ihn die Ranken wieder fest umschlossen und zwar so, dass er sie diesmal nicht beißen konnte. Die halb durchgebissenen Ranken wirkten nun wie ein Maulkorb, der sich um seine Schnauze schloss. Die glühenden Augen fixierten abwechselnd die Silberhaarige und den Weißhaarigen. Er fühlte sich bedroht und die junge Elfe konnte es ihm gewiss nicht verübeln. Auch sie fühlte sich nicht wohl bei der Sache, dass einerseits Arynah so lebensmüde schien und Nathea das arme Geschöpf, das lediglich sein Zuhause verteidigen wollte, umlegen wollte. Sie könnten nichts mit einem toten Porupin anfangen, außer ihn sezieren, aber was brachte ihr das? Seziert hätte sie für sich einige Informationen, aber anderen diese vorzuführen, würde schwierig werden, würde kein dazu passendes, lebendes Exemplar aufzufinden sein. Alle würden glauben, sie sei eine abergläubige Schwindlerin, die lediglich ihre Fantasiegeschichten verbreiten wollte. Auch wenn sie in ihrem Rang als oberste Priesterin hoch angesehen war, gab es immer noch jemanden, der über ihr stand und dem man weitaus mehr Glauben und Beachtung schenkte, wenngleich er sich ab und an bei den Priesterin im Tempel Nankas Rat einholte.
Nein, sie konnte nicht verantworten, dass der Porupin sie tötete und sie konnte ebenso wenig verantworten, dass sie den Porupin töteten. Wenn einer den anderen tötete, würde sie den Mörder töten müssen und das wollte sie ganz und gar nicht. Also mussten sie sich nun mit der Situation arrangieren und möglichst ohne Kampfsituation hier herauskommen. Es reichte schon, dass Finwe das Wesen mit ihren Ranken einkesseln musste. Jetzt stellte sich nur noch die Frage, wie sie ihn wo loswerden sollten. Eine Idee kam ihr in den Sinn, doch glaubte sie nicht daran, dass sie genug Kraft dafür aufbringen könnte. Ein Gefängnis aus Bäumen dürfte den Porupin in Schacht halten, aber sie würde nicht nur enorm erschöpft danach sein, sie könnte so viel Kraft und Magie aufgewendet haben, dass sie dabei umkommen könnte. Wenn sie recht überlegte, würde sie das zum Wohle beider Seiten opfern, aber sie vertraute ihnen nicht. Weder dem Porupin, noch Arynah und Nathea.
"Habt Ihr einen Plan, wie wir ohne Kampf, ohne jemanden zu töten oder gar zu verletzten, aus dieser Situation finden?" Sie richtete sich direkt an Nathea. Vielleicht ließ er so von seiner Idee, ihm einen Schuss zu versetzen, ab. Ihren eben noch großen, leuchtenden Augen funkelten nun etwas düsterer und waren etwas schmaler als üblich geformt, was ihren Blick jedoch noch lange nicht so finster wirken ließ, wie er vielleicht hätte wirken können.
Sie fühlte sich schuldig, dass sie auf die Idee kam, der Tempel sei Teil der Aufgabe, dass sie in diese Situation geraten sind und nun einen Porupin in Gewahrsam hatten, der sich einfach nur bedroht fühlte und sich natürlich verteidigen wollte. Dumme Finwe. Deine Neugier ist gefährlich!, sprach sie in Gedanken zu sich und schloss kurz ihre Augen, um tief durchzuatmen.
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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Sa 1 Aug 2015 - 13:14
Arynah war überrascht, als Finwe sagte, dass dies ein Porupin war. Nicht, dass sie die Anwesenheit des Wesens irritierte, sondern viel mehr, dass Finwe Recht hatte. Vielleicht bildete sich die Elfe doch nicht ein, dass diese Wesen existierten. Scheinbar hatte Arynah Finwe falsch eingeschätzt.
Viel mehr sorgte sich Arynah aber um ihre Freundin, denn sie schien unter den Bissen des Porupin zu leiden. Ihre Armverlängerung irritierte Arynah kaum, denn sie hatte schon weitaus seltsamere Dinge gesehen, so dass sie lieber sah, dass die Dunkelhäutige weniger litt und sich mehr ihrer Leidenschaft hingeben konnte, dieses Wesen zu studieren. Denn genau das schien sie tun zu wollen, wie man aus ihren Worten schließen konnte.
Nathea gegenüber verhielt sie sich kurz feindlich, was aber irgendwie verständlich war, denn er hatte seinen Bogen gespannt und schien nur darauf zu warten, einen Grund für einen Angriff zu haben. Das gefiel Finwe sichtlich nicht und so wollte Arynah die Situation entschärfen.
„Nathea, es ist alles in Ordnung“, sagte sie zu dem Mann. Es war verständlich, dass er sich schützen wollte und sich Sorgen machte, aber Arynah wollte nicht unnötiges Blutvergießen. Arynah wandte sich nun zu Finwe, welche wirklich den kleinen Racker untersuchen wollte. „Ich könnte dieselbe Magie wirken wie vorhin als ich den Tunnel gemacht habe und auf diese Weise einen provisorischen Käfig schaffen, damit du dich erst mal von dem Porupin befreien kannst.“ An erster Stelle stand bei Arynah Finwe. So leid es ihr täte, wenn dieses Wesen der Elfe weiter schadete, wollte Arynah es lieber töten, als ihre Freundin weiter leiden zu sehen. Arynah setzte ihre Prioritäten.


Out: Sorry für die Wartezeit Q_Q

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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Mo 3 Aug 2015 - 19:49
Nathea's Blick klebte an Finwe's Rankengeflecht, in das sich der Porupin verbissen hatte. Das eigenartige Blut, das daraus tropfte bildete bereits eine kleine Lache auf dem Boden. Die kleine war mutig, das musste er ihr lassen, dennoch würde das gewaltige Vieh ihr sehr bald das Bein abreißen wenn sie nichts unternahmen.
Finwe's Morddrohung überraschte ihn, machte ihm jedoch keine Angst. Er würde nicht wahllos töten, gäbe es andere Möglichkeiten aus dem Schlamassel zu entkommen. Hier jedoch ging es um mehr als nur ein Schlamassel - Finwe war in Gefahr und auch wenn es sich um eine natürliche Reaktion des Porupins handelte, so würde er sicherlich nicht drauf warten, dass man ihr ein Körperteil abriss. Er war ihr Missionspartner und als dieser würde er sie schützen, auch wenn das bedeuetete ihren geliebten Porupin zu töten.
Er hatte noch keine Gelegenheit gehabt seine zwei hübschen Begleiterinnern besser kennenzulernen und er hoffte, dass sich dies bald ändern würde. Nathea ahnte, dass Finwe ein falsches Bild von ihm haben musste und wollte dies gern aus der Welt schaffen. Falls es dazu kommen sollte, bevorzugte er sie mit allen ihren Gliedmaßen.
Arynah trat beschwichtigend heran und entschärfte die Situation indem sie ihnen erklärte, dass sie denselben Zauber wie vorhin wirken könnte um Finwe aus ihrer ungünstigen Lage zu befreien. Nathea wartete keine Antwort seitens Finwe ab und nickte der silberhaarigen Elfe zu. Den Pfeil weiterhin auf's Ziel gerichtet, sagte er: "Tut es und zwar schnell! Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren!"

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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Di 4 Aug 2015 - 11:52
Finwe war sichtlich erleichtert, dass Arynah einen Plan äußerte. Auch Nathea stimmte dem zu, anders als die junge Rotschöpfige erwartet hatte. Aber das sollte nun kein Problem mehr darstellen, nun sollte die andere Elfe besser schnell handeln, damit der kräftige Kiefer sich nicht erneut in ihren Ranken verbiss, um sie letztendlich durchzubeißen. Der Priesterin war dieser Schmerz bereits bekannt, schließlich hatte sie in früher Vergangenheit ähnliche Erfahrungen machen müssen und sie wäre nicht so neugierig und lebensmüde, hätte sie es nicht sogar bewusst ausprobiert. Sie erinnerte sich daran zurück, als sie einen Felsbrocken in die Lüfte schleuderte, um ihn auf ihre Ranken fallen zu lassen. Sie wurden regelrecht zermalmt und den Schmerz, den sie dabei empfand, würde sie niemals vergessen. Diese Situation hier war nichts dagegen.
Sie nickte kurz, als ihre Augen aufleuchteten. Sie war offenbar erfreut über diesen Vorschlag. "Ein guter Plan!", gab sie zu, als sie vor Schmerz auf ihre Unterlippe biss. Das Lächeln übernahm in diesem Moment, wie schon so oft, ihre großen, glänzenden Augen. "Ich bete, dass alles gut verlaufen wird.", gab sie leise von sich und schloss ihre Augen, während sie darauf wartete, dass die Myrani ihrer Freundin half und den Porupin in eine Art Gefängnis steckte, wo er den anderen nicht mehr schaden konnte.
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Arynah
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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   So 9 Aug 2015 - 11:54
Arynah nickte und trat näher an das Wesen heran, dass sich in Finwe verbissen hatte. Die Myrani hatte keine Angst, dass ihr etwas geschehen könnte. Sie wusste, dass man ihr schon Leid zufügen könnte, aber ihr Leben war immer noch in Sicherheit. Arynah brauchte sich keine Sorgen machen. Nicht deshalb.
Nathea hatte sie zur Eile gedrängt und dem wollte die Elfe auch nachgehen. Sie lächelte milde, als sie vor dem Wesen stehen blieb, das die Schönheit mit großen Augen anstarrte. Arynah streckte ihre Hände aus und begann zu singen. Sie hatte ihre Kräfte zu schonen, denn die Magie, die sie heute schon angewandt hatte, erwies sich als viel und sie wollte sich nicht übernehmen. Und so sang sie den Zauber. Ihre Stimme war sanft. "Sugre defeldesera-ka", wiederholte sie langsam und immer wieder.
Aus der Erde erhob sich der Käfig. Er erwuchs aus dieser und schloss sich um den Porupin und Finwes Ranke. Diese konnte sie einfach herausziehen, aber das Wesen blieb in ihm zurück. Als sich das kleine Gefängnis schloss, schwieg Arynah und nahm ihre Hände herab. Sie atmete tief ein und versuchte ihren Geist zu klären. Lange hatte sie nicht mehr ihre singende Stimme genutzt, um Magie zu wirken. Sie konnte sich erinnern, wie sie damals im Krieg große Armeen von Guhlen durch ihren Gesang beschworen hatte, aber heute war sie nur noch ein Schatten ihrer damaligen Macht.
Ihr Blick richtete sich zu Finwe. "Du kannst ihn nun loslassen", meinte sie mit ruhiger, milder Stimme und lächelte sanft.
Nun blickte sie in die Dunkelheit. Was sie in diesem Tempel wohl erwartete? Sie war gespannt, denn sie wusste, dass viele Tempel ein Heiligtum hatten oder etwas in sich verbargen. Vielleicht entdeckten sie etwas, das Nanka sogar helfen könnte.

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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Mi 12 Aug 2015 - 13:49
Arynah's Stimme hallte von den massiven Steinwänden wider und füllte den Raum mit völlig neuem Leben. Die sanfte Stimme der Elfin klang in Nathea's Ohren erneut so fremdartig und doch wunderschön zugleich. Für einen kurzen Moment vergaß er seinen Bogen, Finwe's Ranken - ja sogar den Porupin. Als er im nächsten Moment wieder zu sich fand, ärgerte er sich über seine Achtlosigkeit.
Aus der Erde erhob sich ein Käfig und umschloss unter dem melodischen Zauber den Porupin gänzlich. Arynah's Gesang endete  in just diesem Moment. Sie wirkte etwas erschöpft, hatte sie ja erst vor kurzem noch starke Magie gewirkt. Es wäre besser, wenn sie vorerst keine Magie mehr anwenden würden. Die beiden Elfinnen sollten sich besser für einen Moment erholen, ehe sie sich tiefer in den Tempel wagten.
Nathea seufzte und senkte den Bogen. "Seid vorsichtig, Finwe. Eure Ranke könnte immer noch reißen." Dann folgte er Arynah's Beispiel und blickte in die Dunkelheit. Inzwischen hatten sich seine Augen an die Schwärze gewöhnt und er konnte grobe Umrisse in unmittelbarer Nähe ausmachen. Sie waren riesig und schienen sich nicht zu bewegen, dennoch blieb er wachsam. Wo ein Monster war, waren weitere nicht fern. Dann fiel sein Blick auf etwas, das das sanfte Glimmen von Arynah's schwebener Lichtkugel zu reflektieren schien. "Arynah, könnte ich mir für einen Moment Eure Lichtkugel borgen?" Er wusste nicht, was sie erwarten würde aber die Neugier brannte in ihm. Schon jetzt war alles so viel spannender als sein dröges, alltägliches Leben. In diesem Moment reizte ihn nichts mehr als das Abenteuer, in welches sie sich begeben hatten und all das was ihnen noch bevorstand.

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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Mi 12 Aug 2015 - 15:35
Als die andere Elfe zu singen begann, schloss Finwe ihre großen Augen, um den Gesang besser in sich aufnehmen zu können. Sie hatte eine schöne Stimme und Finwe hätte ihr noch viele weitere Stunden zuhören können, so war es schade drum, als sie aufhörte und der Käfig geschlossen war sowie die Rotschöpfige nun ihre Ranken vom Porupin lösen konnte. Dann vernahm sie die Stimme des jungen Mannes und nickte leicht, als sie vorsichtig ihre Ranken vom Porupin löste und sie schließlich wieder in ihrem Körper verschwinden ließ. Sie war immer wieder erstaunt, dass es weder Narben noch Schmerzen hinterließ, wenn die Magie nicht länger angewendet wurde. So betrachtete sie ihre Körperglieder etwas verdutzt, auch wenn sie diese Aktion schon etliche Male durchgeführt hatte. So standen sie dort also, eine Elfe sah sich ihren Körper an, während die anderen beiden in die Dunkelheit des Tempels blickten. Nachdem sie sich jedoch wieder gefasst hatte, sah auch Finwe in die Dunkelheit. Da sich ihre Augen mittlerweile an die Finsternis gewöhnt hatten und sie eher lichtempfindlich war, somit ein klein wenig besser bei Dunkelheit sehen konnte, als andere, konnte sie grobe Umrisse von mächtigen Objekten ausmachen. Ja, sie konnte sogar die Umrisse zahlreicher Statuen erkennen, auch wenn die Details erst bei Licht erkennbar wären.
"Ich nehme Armas später mit.", sprach sie in die Stille des Tempels, während der Porupin seine Zähne fletschte und sich offensichtlich unwohl in seinem Käfig fühlte. Es schien ironisch, dass sie ihm einen Namen gab, dessen Bedeutung der Liebliche war, war er doch augenscheinlich alles andere als lieblich. Und danach lasse ich dich wieder in dein Zuhause, Armas.
Nachdem die Spannung nun abgelassen hatte, spürte sie die Erschöpfung. Die Erschöpfung, die durch die ganze Aufregung und die Magiewirkung ausgelöst wurde und die ihr nun beim Bestreiten des Abenteuers im Wege stand. Sie wollte keine Pause machen, sie wollte weiter erforschen und ihre Neugier besänftigen, aber sie musste ein wenig runterkommen und Kraft sammeln, falls ihnen erneut eine Bestie auflauern sollte. Sie glaubte nicht, dass Nathea sich ein zweites mal zurückhalten würde. Also suchte die junge Elfe einen Fleck, an dem sie Platz nehmen und sich ein wenig ausruhen konnte, auch wenn sie nicht vorhatte, hier Stunden zu verweilen. Vor einer Statue entdeckte sie ein Plätzchen, das weder von Pflanzen noch von Trümmern bedeckt war, so dass sie sich dort im Schneidersitz hinsetzte und ihren Blick auf die anderen beiden richtete.
"Sagt, Nathea, was seid Ihr von Beruf?" Sie war optimistisch, dass sich in ihrer nächsten Nähe keine weiteren Wesen verbargen, die sie angreifen könnten, schließlich hatte sich bereits die perfekte Gelegenheit dazu geboten und sie war nicht wahrgenommen worden. Sie war gewiss nicht versessen darauf, die Stille zu brechen beziehungsweise den Gesang der Natur zu übertönen, aber sie wollte ein wenig mehr über ihre Begleiter erfahren, hatte sie in Arynah doch bereits eine Freundin gefunden, auch wenn sie dies nicht mit diesem Begriff ausdrücken würde.
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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Do 13 Aug 2015 - 11:48
Nathea äußerte Besorgnis, was Arynah ebenfalls durch den Kopf geschossen war. Sie machte sich Sorgen um Finwe, welche tatsächlich ernsthaft verletzt werden könnte. Aber wie sie einige Sekunden später feststellte, war diese Sorge überflüssig gewesen, denn die Elfe hatte nicht mal eine Wunde an ihrer Haut. Eine interessante Magie.
Der Mensch wandte sich zu der Silberhaarigen und fragte nach ihrer Lichtkugel. Sanft lächelte Arynah. "Natürlich", erwiderte sie lieblich und flüsterte einige Worte zu der Kugel, damit sich diese an den Mann band.
Dass Finwe den Porupin benannt hatte, fand sie recht interessant. Armas war ein hübscher Name. Er hatte etwas Freundliches, das Arynah mochte. Wie die Elfe wohl auf diesen Namen gekommen war?
Nun sah auch sie sich um. Der Tempel schien groß zu sein. Sehr groß. Einige Statuen ließen sich ausmachen, aber Arynah erkannte nicht, um welchen Gott es sich handelte. Die Dunkelheit aber erschien ihr unnatürlich, da sie sich schließlich an der Oberfläche befanden und die Bäume niemals den Himmel verdeckten.
Unwillkürlich blinzelte Arynah. Natürlich. Das war der Tempel von Scelus. Dem Gott des Schattens. Einer der niederen Götter, die keine große Bedeutung zu haben schienen. Dass er einen eigenen Tempel in einem Wald hatte, irritierte Arynah. Dies war kein Ort für den Herren der Dunkelheit. Ob einst hier eine Siedlung gewesen ist? Viele Jahre vor der Katastrophe?
Finwe schien erschöpft zu sein. Sie setzte sich und fragte Nathea nach seinem Beruf. Arynah schritt auf die Elfe zu und ließ sich neben der Frau nieder. Ihre Beine zog sie an und schlang ihre Arme um ihre Knie. Sanft schloss sie ihre Augen und lauschte der Stille. Auch sie hatte mehr Magie genutzt, als sie hätte tun sollen. Heute Morgen bereits. Aber als simple Magierin, welche oft in der Akademie zugange war, konnte sie nicht viel von sich erwarten. Doch Arynah war ohnehin ein sonderbarer Fall. Wenn man von der Lebenserfahrung ausgehen wollte, musste man sagen, dass sie die jüngste von allen war. Ihre Seele war viel älter, aber sie hatte nicht länger als die anderen beiden gelebt. Aber nun hatte sie ihre Freiheit zurück und viel Zeit, sich in das neue Leben einzufinden.

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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Do 13 Aug 2015 - 14:20
Fasziniert sah Nath zu wie Finwe ihre Ranken aus dem Käfig zog und einen Augenblick später in ihrem Körper verschwinden ließ. Nicht ein einziger kleiner Kratzer blieb zurück. Vielleicht war Magie doch nicht so furchtbar wie er gedacht hatte. Bei richtiger und sparsamer Nutzung konnte sie sogar hilfreich sein. Das hatten seine zwei Begleiterinnen schon eindrucksvoll bewiesen. Dennoch lief ihm bei jedem noch so kleinen Funken ein eiskalter Schauer über den Rücken und Bilder von Explosionen und blauen Flammen, die an ihm leckten entstanden vor seinem inneren Auge. Nathea seufzte abermals und strich sich instinktiv durch das Haar. Obwohl ihn die Explosion mit voller Wucht getroffen hatte, hatte er nicht eine Narbe davon getragen. Alles was ihn jetzt noch an den tragischen Vorfall erinnerte, war sein weißes Haar.
Finwe nahm etwas abseits auf dem Boden Platz und Nath beschloss, dass dies wohl der richtige Zeitpunkt für eine kurze Verschnaufspause war. Dennoch blieb er stehen und ließ den Blick neugierig umher schweifen, bis sich der Rotschopf nach seinem Beruf erkundigte. "Nun", sagte er. "Ich betreibe ein gut laufendes Edelbordell nähe des Marktplatzes." Dann schwieg er. Überlicherweise reagierten Männer positiv auf ihn, wenn sie von dem Bordell erfuhren. Frauen jedoch... nun, in den meisten Fällen war das Gespräch ab diesem Zeitpunkt abrupt beendet. Finwe hingegen machte auf ihn einen sehr aufgeweckten und offenen Eindruck für eine Elfe. Sie würde sich wohlmöglich nicht abschrecken lassen. Was Arynah anging war sich Nathea da nicht so sicher.
Die Lichtkugel schwebte auf ihn zu. Dankend nutze er die Gelegenheit sich genauer im Tempel umzusehen. Er war größer als er angenommen hatte. Unmittelbar vor ihm ragte eine steinerne Statue in die Höhe. Nath runzelte die Stirn und versuchte auszumachen wen oder was sie darstellte. Es fiel ihm schwer, da große Teile bereits abgebrochen oder anderweitig zerstört waren. Etwas anderes erregte seine Aufmerksamkeit. Schräg hinter der Statue reflektierte das Licht der schwebenen Kugel erneut, doch diesesmal erkannte er was sich dort verbarg: eine metallene Tür. Sie war reich verziert mit feinen geschwungenen Linien, dessen Herkunft er sich sehr sicher war. Dies mussten elfische Symbole sein. Nathea trat näher heran und betrachtete das Meisterwerk mit großem Interesse. Mit den Fingern fuhr er zaghaft über die einzelnen Letter und ein schiefes Grinsen breitete sich auf seinen Lippen aus. Das Abenteuer hatte gerade erst begonnen.

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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Do 13 Aug 2015 - 14:39
Ihre eben noch müden Augen übernahmen für sie wieder das Lächeln, als sich Arynah zu ihr setzte, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob sie ihr Funkeln in dieser Dunkelheit überhaupt bemerken würde. So neigte sie ihren Kopf in Richtung von Nathea, der ihr etwas über seinen Beruf erzählte und sie musste zugeben, dass sie alles, aber nicht das erwartet hatte. Sie überlegte wenige Sekunden, wie sie darauf eingehen sollte, war sie sich wirklich sehr unsicher, wie sie sich diesen Beruf überhaupt vorstellen sollte. "Und wie kann ich mir die Arbeit vorstellen?", fragte sie schließlich und war sichtlich interessiert. Ihre flüsternde Stimme hatte einen neugierigen Unterton, während ihr Gesichtsausdruck in diesem Moment rein gar nichts über ihr Gemüt aussagte. "Und inwiefern unterscheidet es sich von anderen, da Ihr meint, es sei ein Edelbordell?"
Sie malte sich aus, wie viele wunderschöne junge Frauen dort lebten und die Kundschaft gerne sahen und amüsierten. Einen konkreten Eindruck hatte sie jedoch nicht, da sie nie in einem solchen Etablissement gewesen war und sich auch nicht ausmalen konnte, dass es auch Bordelle gab, die illegal betrieben wurden oder deren Angestellten gezwungen waren, diese Arbeit gegen ihren Willen zu verrichten. Sie war einem Freudenhaus tatsächlich positiv eingestellt. Besser ließen sich die Leute dort aus, anstatt sich auf offener Straße an jungen Mädchen zu vergehen oder ganze Familien zu bedrohen, um sie letztendlich zu überfallen. Einst war sogar ein junger Mann in ihren Tempel gekommen, um sich dort Rat zu holen und eine ihrer Priesterinnen riet ihm, das Freudenhaus zu besuchen. Wenige Wochen später kam er wieder und berichtete, dass der Rat ausgezeichnet gewesen sei.

"Habt Ihr etwas entdeckt?", erkundigte sich Finwe, als sie bemerkte, dass Nathea sich etwas von den beiden Elfen entfernt hatte. Es würde nicht mehr lange dauern, da würde sie selbst ebenfalls den Tempel genauer unter die Lupe nehmen und schauen, was sich hier noch alles verbarg. Eines fiel ihr mittlerweile auf: es handelte sich um einen Tempel des Scelus. Die Dunkelheit war auffällig hier drinnen und es gab keinen Grund, warum ein Tempel voller Dunkelheit sein sollte, selbst wenn man ihn nicht durch Kerzen erleuchtete. Auch der Tempel in Nanka war bei Weitem nicht so finster, wenn niemand vor Ort war und die Kerzen erloschen waren.
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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Do 13 Aug 2015 - 20:38
Als Nathea seinen Beruf nannte, wurde Arynah hellhörig. Ein Bordell. Sie hatte nichts gegen den Beruf der Prostitution und deren Zuhälter, aber ein flaues Gefühl gab es ihr schon. Es lag nicht daran, dass sie ein enges Weltbild hatte, aber sie war in der Hölle gewesen. Auf der dritten Ebene, wo die sieben schrecklichen Sünden bestraft wurden. Darunter war auch die Wollust. Arynah hatte mit den Sündigern in einer Zelle gesessen. Sie leiden gesehen. Ja. Sie wusste, was man diesen Seelen antat. Andere Dinge als Arynah sie erlitten hatte. Schrecklichere Dinge. Unglaublich schreckliche Dinge, die sie nicht aussprechen könnte, selbst wenn sie es wollte. Man trieb ihnen die Wollust mit den eigenen Waffen aus. Noch heute hörte sie die Schreie der Männer und Frauen, die ihrer Begierde erliegen waren.
Sie schluckte schwer und hörte den beiden einfach nur zu. Finwe war neugierig, ohne Frage. Manchmal wusste Arynah nicht, ob ihre Fragen ernst gemein waren oder sie nur sicher gehen wollte. Oder wusste sie wirklich nicht, was sie sich unter dem Betreiber eines Bordells vorstellen musste?
Sie seufzte und hielt sich zurück. Innerlich versuchte sie wieder ihre Ruhe zu finden. Sie hatte die Dinge schon lange akzeptiert, die man ihr angetan hatte, denn sie hatte dieses Leiden verdient. Aber dennoch grauste es sie, was andere erleiden mussten.
Nathea schien etwas entdeckt zu haben. Etwas Interessantes. Arynah sah erst zu Finwe und dann in die Dunkelheit. Was sich wohl dort alles verbarg? Es konnte nur sonderbar werden. Wann waren es vergessene Tempel denn nicht?

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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Fr 14 Aug 2015 - 15:43
Nathea bemerkte zwar, dass Finwe mit ihm sprach, doch konnte er sich nicht von seiner neuesten Entdeckung abwenden. Die Neugier brannte in ihm, wie ein alles verzehrendes Drachenfeuer. "Es ist... vielseitig", begann er, wandte sich schließlich doch von der Tür ab und schenkte der jungen Elfin ein Lächeln. "Warum kommt Ihr nicht einmal auf einen guten Wein vorbei und macht Euch selbst ein Bild? Ihr seid herzlichst eingeladen." Dann blickte er die Silberhaarige an. "Selbstverständlich seid auch Ihr jederzeit willkommen, Arynah." Nathea entging nicht, dass die junge Elfin offenbar etwas beunruhigt war und so fügte er hinzu: "Ich versichere Euch, wir gehören nicht zu dieser Art von Etablissement. Meinen Mädchen steht es frei selbst zu wählen."
Nathea hatte oft mit derart Vorurteilen zu kämpfen aber sobald es ihm gelungen war dass die Skeptiker seiner Einladung nachgingen, brauchte er nicht mehr viel zu tun um sie von seinem Etablissement zu überzeugen. Für ihn waren die Mädchen nicht bloß Huren. Vielmehr waren sie Familie und als diese ließ er ihnen den größtmöglichsten Freiraum. Nichts war widerlicher Frauen, wie auch Männer gegen ihren Willen zum Akt zu zwingen. Des Öfteren hatte er schon den ein oder anderen Lüstling aus dem Haus gejagt und das würde er auch weiterhin so handhaben. In der Szene trug sein Bordell einen Namen und war bekannt für die edelsten Damen der Stadt. Diese hatten selbstverständlich ihren Preis und das machte es auch zum teuersten Bordell der Stadt. Qualität, die sich nicht jeder leisten konnte.
Verärgert rieb Nathea Zeigefinger und Daumen aneinander und entfernte auf diese Weise etwas Staub und Dreck von dem Handschuh mit dem er vor einem Moment die Tür berührt hatte. Dann sah er wieder auf und blickte Finwe in die Augen. "Dort befindet sich eine metallene Tür. Auf ihr befinden sich alte Symbole. Ich denke, sie sind elfischer Herkunft aber das könnt ihr besser beurteilen als ich." Es wäre vermutlich klüger zu entziffern was auf der Tür geschrieben stand. Wohlmöglich beinhaltete es eine Art Warnung oder gar einen Bann. Auch wenn beides ihn nicht davon abschrecken würde tiefer in den finsteren Tempel vorzudringen.

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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Fr 14 Aug 2015 - 16:13
Finwe legte den Kopf etwas schief, als sie Natheas Stimme aus der Dunkelheit mit dem hellen Schein vernahm und mehr als nur die Umrisse und wenige Details erkennen konnte, als an anderen Stellen des Tempels. Trotz des Lichts wirkte sein Lächeln nicht wirklich wie ein Lächeln, obgleich sie die Freundlichkeit an seinem Ton erahnen konnte – das Licht fiel seltsam in sein Gesicht, offensichtlich künstlich, aber so wie man es normalerweise nicht vom Sonnenschein gewohnt war. Es hatte etwas unheimliches. Ob sie seine Einladung als ehrlich empfinden sollte, konnte sie hingegen nicht eindeutig sagen. "Das würde mich freuen, danke.", meinte sie schließlich und schaute in Richtung des Tunnels. "Es gibt Mädchen in Nanka, die gezwungen werden?", flüsterte sie. Sie war nicht wirklich erschrocken, doch wollte sie nicht daran glauben, dass es solch eine harte Realität auch an diesem schönen Ort gab. Dass sie darüber betrübt war, war deutlich an ihrer Art zu Sprechen und dem Unterton zu vernehmen. Dann schaute sie wieder rasch in die Richtung von dem jungen Mann. "Sind bei Euch nur Frauen angestellt?"

Als der junge Mensch sie direkt ansah, blinzelte sie einmal, ehe ihre Augen zu leuchten begannen und wie riesige Kugeln wirkten. "Eine Metalltür?", murmelte sie ungläubig. In welchem Tempel gab es metallene Türen mit elfischen Schriftzeichen? Sie war skeptisch, auch wenn ihr Gesicht eher die Neugier widerspiegelte. "Eine metallene Tür in einem Tempel?", fügte sie hinzu und setzte gleich nach: "Was hat eine solche Tür im Tempel des Scelus verloren?" Sie verweilte noch einige Sekunden auf ihrem Hinterteil, ehe sie sich erhob und zu Nathea schritt. Dort angekommen betrachtete sie diese fremdartige Tür und strich mit ihren kleinen Händen über die Symbole, die dort eingraviert waren und ein fühlbares Profil besaßen. Sie störte sich nicht an dem Schmutz, der an ihren Händen kleben blieb, sie wischte sogar mit der Rechten über einen Teil der Symbole, um sie besser erkennen zu können. "Arynah, seht Euch das an."
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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Fr 14 Aug 2015 - 16:49
Die beiden schienen sich angeregt über das Geschäft des Mannes zu unterhalten. Es störte Arynah nicht, ganz und gar nicht. Dennoch stand sie nun auf und klopfte sich den Dreck von ihrer Kleidung. Sie schaute zu Nathea und lächelte.
"Das habe ich auch nicht gesagt", sagte sie mit milder Stimme. "Ich weiß nur, was die Wollust als Sünde mit einer Seele machen kann. Wie sehr sie in der Hölle leiden muss. Daran habe ich mich nur gerade erinnert, falls mein Gesicht danach aussah, als würde ich Eure Tätigkeit verurteilen", meinte sie so höflich und freundlich sie könnte. Auf seine Einladung ging sie nicht ein. Zu wissen, dass die Personen, denen sie gegenüber stehen könnte, nach ihrem Tod in der Hölle landeten, machte ihr ein mulmiges Gefühl.
Als der Mann von einer Tür zu sprechen begann, wurde Arynah hellhörig. Sie schien aus elfischer Handarbeit zu sein. Finwes Fragen trafen direkt auf den Kopf, was auch Arynah dachte. Auch wenn die Tempel meist von Elfen errichtet waren, so schien eine metallische Tür ungewöhnlich. Warum sollte man sie errichten?
Die Priesterin war vor ihr an dem Tor und schien es schon zu betrachten. Es war, als könnte Arynah das Interesse der Elfe spüren.
Als sie die Myrani ansprach, gesellte sie sich zu der Frau und betrachtete das Kunstwerk ebenfalls. Sie blinzelte und fuhr mit den Fingern über die Gravur. Das war die antike Sprache, welche vor vielen Jahren die Muttersprache der Elfen waren, ehe die gemeine Zunge hier auf Eros sie ablöste. Arynah konnte die Worte auch lesen, auch wenn sie nicht jedes übersetzen konnte. Aber dennoch kam ihr daran etwas mehr bekannt vor.
Fragend legte sie ihren Kopf schief und schloss die Augen. Sie kannte diese Zeichen. Ein Bild baute sich in ihrem Kopf zusammen. Eine ähnliche Tür, die sie damals in Immerherbst gesehen hatte. Auf dem Weg zu einer weiteren Schlacht. Sie war frisch errichtet worden. Aus Ostaue, wo die Elfen lebten. Ein besonderer Mechanismus verschloss sie, so dass nur Elfen sie hätten öffnen können. Diese Türen brauchte man, um besondere Schätze zu beschützen oder um... Dinge einzusperren.
"Das ist eine Gesangstür", murmelte sie dann. "Und ich vermute, dass wir sie lieber nicht öffnen sollten", fügte sie an. Die Chance, dass dort hinter etwas Gefährliches war, war viel zu groß.

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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Fr 14 Aug 2015 - 18:47
Finwe's unstillbare Neugier gefiel Nathea. Ihm ging es ähnlich, wenn er mit neuen Dingen konfrontiert wurde. Offenbar waren die beiden nicht so grundsätzlich verschieden, wie er anfangs geglaubt hatte. Auch wenn Finwe gänzlich andere Ansichten hatte was den Porupin anging.
Er nickte leicht, als sie sich nach seinen Angestellten erkundigte. Er hasste dieses Wort: Angestellte. Nath betrachtete seine Mädchen nicht als solche und sie taten es ebenfalls nicht. Sie waren aus freien Stücken bei ihm und es stand ihnen frei zu gehen, wann immer ihnen danach war. An Finwe gewandt sagte er: "Wir beherbergen derweil nur Frauen, was nicht bedeutet, dass wir Männern gegenüber abgeneigt sind, sofern sie eine gewisse Klasse besitzen." Auch wenn Nathea's Umgang mit seinen Mädchen familiär und freundschaftlich war, so war er immer noch ein Geschäftsmann. Neuen gegenüber war er aufgeschlossen aber seinem kritischem Auge entging nichts und wenn sie für ihn arbeiten wollten, dann mussten sie gewisse Kriterien erfüllen um dem hohen Standard gerecht zu werden.
Als Arynah ihre Bedenken zur Wollust äußerte, war Nathea sichtlich irritiert. "Ihr sagtet Ihr erinnert Euch. Wie darf ich das verstehen?" Sein Tonfall war keineswegs forsch oder aufdringlich. Vielmehr hatte sie einen freundlich neugierigen Unterton während seine Augen Arynah's Blick suchten. Er hatte nicht eine Sekunde geglaubt, dass sie seine Tätigkeit verurteilte. Vielmehr hatte er geglaubt, dass die junge Elfe persönlich schlechte Erfahrungen gesammelt hatte und sich dementsprechend besorgt zeigte. Ihm war nicht entgangen, dass sie sich nicht zu seiner Einladung geäußert hatte aber er beschloss sie kein weiteres mal darauf anzusprechen. Augenscheinlich war es ihr unangenehm, doch Nath würde sie willkommen heißen, sollte sie sich eines Tages umentscheiden.
Der Rotschopf riss ihn aus seinen Gedanken, als sie die metallene Tür im Tempel in Frage stellte. Auch ihm kam die Tür eher fehl am Platz vor, wirkte sie eher modern im Vergleich zum Rest des Tempels. "Eine Gesangstür", wiederholte er Arynah's Worte mehr zu sich selbst als an irgendjemanden spezielles gewandt. Mit zusammengezogenen Brauen betrachtete Nathea das Schloss. Mit etwas Glück würde er sie ganz ohne irgendwelchen Hokuspokus öffnen können. Ein wenig enttäuscht von Arynah's Bedenken die Tür lieber nicht zu öffnen, setzte er auf Finwe's unstillbaren Entdeckungsdrang. "Ich denke, ich könnte sie öffnen. Wir sind so weit gekommen. Wollt ihr auf halber Strecke aufgeben?"

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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   Sa 15 Aug 2015 - 12:02
Sie nickte ebenfalls, hatte verstanden, was Nathea ihr damit sagen wollte. Offenbar war er dem gegenüber also nicht negativ eingestellt, das beruhigte sie etwas, auch wenn sie immer noch nicht wahrhaben wollte, dass es in Nanka Leute gab, die zum Akt gezwungen wurden. Als Arynah sich jedoch dazu äußerte, wurde sie hellhörig. Finwe war bekannt, dass es das Kristallherz und natürlich auch die Hölle gab, ihre Götter lehrten es sie und in ihrem Priestertum hatte sie schon einige Begegnungen gemacht, denen sie Gehör zu schenken hatte und denen sie jedes Wort glaubte, selbst wenn sie sie auch immerzu kritisch hinterfragte – sie war ja nicht naiv. "Ihr wart in der Hölle?", fragte sie ganz leise, fast schon unhörbar. Auch wenn man es nicht sehen konnte, so sanken ihre spitzen Ohren auf einmal ein wenig. Das voluminöse und dichte Haar verbarg ihre elfischen Ohren.

Der Entdeckungsdrang von Finwe war unstillbar, sie war furchtbar neugierig, doch eines sollte jeder über sie wissen. Auch wenn sie einst etwas verbrochen hatte, so war sie immer noch eine Priesterin und sie befanden sich in einem Tempel, der offensichtlich nicht geöffnet werden sollte. Sie war auch hier eingebrochen, hatte das Zuhause des Porupins gestört und störte vielleicht auch die Ruhe des Scelus, der hier geehrt werden sollte. Sie trug bereits eine Last auf ihrer Seele, die sie durch ihre scheinbar grenzenlose Neugier jedoch herunterschlucken konnte. Doch als sie Arynahs Worte vernahm, wurde sie an ihre Prinzipien eines Priesters erinnerte. "Arynah hat Recht.", sagte sie etwas ernster, doch fügte sie gleich wieder in einem freundlichen Ton an: "Die Tür wird nicht umsonst hier sein, sie wird etwas verbergen oder besser beschützen." Sie nickte dabei leicht und schloss kurz ihre Augen, denn eine Grauzone entdeckte sie doch. "Andererseits gehört sie nicht zu diesem Tempel, sie ist metallen, sie entspricht nicht der 'natürlichen' Architektur dieses Tempels." Dann öffnete sie ihre Augen wieder. "Dort wird etwas verborgen sein, was wir nicht entdecken sollen." Sie strich erneut mit ihrer Hand über die Symbole an der Tür und sah dann zu Arynah. "Wenn wir das Land hier erkunden sollen und den Bewohnern Nankas eröffnen, dass sie hier unbeschwert leben können, kann ich nicht verantworten, dass jemand anderes diese Tür aufbricht." Sie hielt kurz Inne. "Lieber ich, als einer von meinen Schwestern und Brüdern."
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BeitragThema: Re: [Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus   So 16 Aug 2015 - 15:27
Arynah war von Anfang an bewusst gewesen, dass diese Fragen kämen, wenn sie ihr Wissen preisgab. Wenn sie davon sprach, dass sie wusste, was in der Hölle vorging. Dass sie es mit eigenen Augen gesehen hatte. Und doch konnte sie nicht an sich halten und sagen, was sie wusste. Sie war niemand, der sich zurückhielt, nur um einen Konflikt aus dem Weg zu gehen.
Aber ebenso wenig wollte sie jetzt lügen. Arynah log nicht. Sie wollte nicht, dass man sie belog, also war sie ebenso wenig in der Lage, es selbst zu tun. Und so entfuhr ihr ein leichtes Seufzen, ehe sie ihre Arme um ihren Leib schlang.
"Ich habe in meinem vorherigen Leben vieles falsch gemacht. Es bestand nur aus Zorn und wegen diesem musste ich nach meinem Tod in die Hölle. Das war vor zwölftausend Jahren", antwortete sie ehrlich. Zorn. Etwas, das Arynah nicht mehr kannte. Sie war ruhig, sanft und liebevoll. Niemand hatte sie je sauer erlebt. Sie kannte Wut nicht mehr. Sie war ihr aus der Seele vertrieben worden. "Warum ich nach meiner Reinigung aber nicht direkt ins Kristallherz bin, weiß ich selbst nicht. Mir fehlen drei Jahre in meinen Erinnerungen", gestand sie nun. Dennoch machte sie eines klar. Sie hatte gebüßt. Lange. Auf der dritten Ebene. Arynah hoffte, dass den beiden es als Erklärung reichte, denn die Frau wollte nicht unbedingt mehr über ihre Vergangenheit erzählten. Sie hatte das bittere Gefühl, dass sie nicht gute endete.

Arynah biss sich auf die Unterlippe. Die beiden riskierten vieles. Sogar ihr Leben. Sie war sich nicht sicher, ob es wirklich für gute Ziele war, wie sie sagten, oder ob es einfach die Neugierde zu sein schien, die gewann. Die Myrani selbst kannte die Risiken, die man einzugehen hatte, wenn man nach etwas verlangte. Wenn man im trüben fischte und nur vermuten konnte, was hinter einem Tor lag.
In diesem Fall hinter dieser Gesangstür. Nathea bot an, sie öffnen zu können. Arynah war sich sicher, dass die beiden Elfinnen, sie auch öffnen könnten, indem sie sangen, aber es war sicherlich besser, wenn es leise geschah. Sie hatte ein ungutes Gefühl. Sie wollte gar nicht wissen, was hinter dem Tor lag. Wenn es zwölftausend Jahre gefangen war, sollte es nicht jetzt plötzlich ausbrechen. So viele Jahrtausende hatte das Metall gehalten.
"Ich meine auch nicht, dass wir niemals dahinter gucken sollten", begann sie nun an Finwe gerichtet. "Aber sollten wir nicht Hilfe holen? Einen Seher oder Sensor, der sagen könnte, ob sich etwas dahinter befand?" Es war die Ironie. Arynah wusste genau, dass sie alles überleben könnte. Aber sie wollte nicht, dass die beiden anderen in Gefahr gerieten. Dann aber seufzte sie. "Wir sollten auf jeden Fall vorsichtig sein", meinte sie nun und war bereit, im Notfall einen Guhl zu beschwören. Wenn sie Hilfe brauchten, dann wenigstens eine, die sich nicht leicht besiegen ließ.

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[Das Flachland][Kantorwald] Tempel des Scelus

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