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 [Ayli] [Drache] [Rutuv] Medea Moros

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Medea
Rutuv.Ayli
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Anzahl der Beiträge : 231
EXP : 215
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Charakter der Figur
Level: 15
Erholung: 55/55
Merkmal: Rotes Haar, Rote Augen

BeitragThema: [Ayli] [Drache] [Rutuv] Medea Moros    Di 8 Sep 2015 - 17:14


Medea Moros


G.E.N.E.R.A.L.
Name: Medea Moros

Titel/Spitzname: Die Blutige

Rasse: Drache (Wyvern)

Alter: 98

Geburstag: 12. Krah

Herkunft: Eea

Geschlecht: Weiblich

Beruf: Rutuv

Rang: 2

Wohnort: Ayli

Fraktion: Nanka



A.P.P.E.A.R.A.N.C.E.




Meistens wirst du mich in meiner Menschlichen Gestalt antreffen. Dann bin ich eher klein, nämlich ungefähr 1,60 m. Ich bin ausserdem recht schlank, wodurch ich sehr zerbrechlich wirke.
Meine Haut ist schneeweis, meine Haare, die mir bis zu den Hüften reichen, sind blutrot. Meistens trage ich es offen.
Ich kann mich wohl als hübsch bezeichnen, mit meinen vollen Lippen und den grossen Augen, die genau wie mein Haar dunkelrot sind. Auch mein Körper ist sehr weiblich, was ich auch mit meiner Kleidung betone. Viele Leute, vor allem Priester und andere Rutuv, finden meinen Kleiderstil zu freizügig. Zugegeben, er ist eher knapp. Ich besitze viele bauchfreie Oberteile und kurze Röcke, tiefausgeschnittene Kleider und hohe Schuhe.
Wegen meines Aussehens werde ich oft unterschätzt, vor allem wenn die Leute mich nicht kennen. Sie halten mich für schwach und ängstlich.

Ganz anders reagieren sie, wenn sie mich in meiner wahren Gestalt sehen. Als Wyvern bin ich zwar noch nicht ausgewachsen, trotzdem messe ich vom Kopf bis zur Schwanzspitze schon stolze 14 Meter. Meine Flügelspannweite beträgt 29 Meter. Mein schlangenförmiger Körper wird von rotgrauen Schuppen bedeckt, welche die glühende Haut darunter schützen und weder Schwerter noch Pfeile durchlassen. Über meinen Rücken zieht sich ein roter Kamm, genau wie unter meinem länglichen Kopf und an der Schwanzspitze entlang. Auch die ledrige, dünne Haut an meinen Flügeln ist rot.
Da ich ein Wyvern bin, habe ich keine Vorderbeine, dafür aber zwei lange, gebogene Klauen an den Flügeln.
Insgesamt ist meine Erscheinung wohl sehr einschüchtern, wobei das wahrscheinlich bei fast allen Drachen der Fall ist. Meine Augen sind rot und glühen wie Feuer, meine Zähne sind scharf und kantig, wie Steine und wenn ich mich in die Lüfte erhebe, fällt ein blutiger Schatten auf die Erde unter mir.
Ich liebe es mich in meiner echten Gestalt zu zeigen, doch in letzter Zeit, vor allem in der Stadt, benutzte ich sie nur noch sehr selten. (Vor allem weil ich hier im Untergrund wohl einiges kaputt machen würde)

Natürlich ist mein ganzes Aussehen besonders. Ich bin einfach wunderschön! Aber speziell ins Auge fallen würden wohl die dunkelroten Zeichnungen die sich von meiner rechten Schulter über den ganzen Rücken bis zur linken Hüfte erstrecken und  die Narben an meinen Unterarmen, wegen denen ich allerdings oft lange Handschuhe trage.
Eine weitere Auffälligkeit ist meine Waffe. Eine Sense, die um einiges grösser ist, als ich selbst und die ich an meinem Rücken befestigt durch die Gegend trage. Ich kann damit ziemlich tödlich sein. Genauso tödlich wie mit den beiden Sicheln, mit denen ich ebenfalls kämpfen kann.


F.A.M.I.L.Y. A.N.D. F.R.I.E.N.D.S.


Eskil
Mensch, Mönch, verstorben
Eskil war ein Mönch und wie ein Vater für mich, den er fand mich und brachte mich in seinen Tempel wo ich aufwuchs. Er brachte mir viel über die Götter und die Welt bei. Jedoch wurde er bei einem Überfall getötet als ich 17 Jahre alt war.

Kepheus & Kassiopeia
Drachen, Meine Eltern, ???
Ich weiss nichts über meine Eltern. Eigentlich kenne ich nicht einmal ihre Namen. Sie setzten mich aus, als ich ein Jahr alt war. Bis heute habe ich sie nicht gefunden und ich weiss nicht ob sie noch leben oder weshalb sie mich alleine im Wald zurückliessen. Das einzige, was ich von ihnen mitbekam war ein magischer Armreif, der meine menschliche Gestalt aufrecht erhielt, als ich ein Kind war. Er zerbrach jedoch als ich mich mit 6 Jahren zum ersten Mal in einen Drachen verwandelte.

Iason
Ael, uralt und unsterblich
Ich lernte Iason in der Zeit meiner Gefangenschaft kennen, und hassen. Er ist das widerwärtigste Wesen, das über diese Erde wandelt und irgendwann werde ich dafür sorgen, dass er qualvoll stirbt.

Kelly
Zwerg, angesehener Rutuv, verstorben
Kelly war mein Meister. Er bildete mich und Lugh zu Rutuvs aus und ich verbrachte viele Jahre damit mit ihm zusammen Verbrecher zu jagen. Ich war 41, als er starb.

Lugh
Mensch, 5 Jahre jünger als ich, verstorben
Ich lernte Lugh im Kloster kennen, wo er sich von einigen Verletzungen erholen musste. Wir freundeten uns schnell an und machten später gemeinsam die Ausbildung zu Rutuvs. Er schloss sich später der selben Rutuv Gilde an, wie Kelly. Ich hörte von seinem Tod, einige Zeit bevor ich nach Maesa kam.

Arjan
Drache, 115 Jahre alt
Ich lernte Arjan in Meroal-Krusedo kennen und wir verliebten uns ineinander. Acht Jahre verbrachten wir gemeinsam im Land der Drachen, doch dann trennten wir uns, denn im Gegensatz zu ihm wollte ich mehr von der Welt sehen.

Kalaïs
Ael, auch bekannt als Todgesicht oder Maskenmann, ???
Kalaïs war Iasons Bruder. Die beiden hassten sich und versuchten sich gegenseitig umzubringen. Schliesslich erkannte Kalaïs das sein Bruder zu einem unkontrollierbaren Monster geworden war und griff zu einem drastischen Schritt. Er liess sich freiwillig und unschuldig in der Hölle einsperren um an eine Waffe gegen Iason zu kommen. Doch nach Jahrhunderten des Leidens und des Schmerzes hatte er vergessen, warum er es das alles über sich ergehen liess und verliess die Hölle wieder. Erst als er auf Medea traf erinnerte er sich wieder und beschloss sein Vorhaben fortzusetzen und seinen Bruder endgültig zu stoppen.

Ruveyda Åsthjyar
Drache, 28 Jahre, meine Schülerin
Ruveyda hat sich vor kurzem den Rutuv angeschlossen und ich habe mich bereit erklärt sie auszubilden. Sie ist erst vor kurzem in Ayli angekommen und ich kenne sie noch nicht sehr gut, aber ich bin mir sicher wir werden schnell gute Freundinnen!


P.E.R.S.O.N.A.L.I.T.Y.


Vorlieben und Abneigungen
Nun einerseits bin ich eine sehr positive Person. Ich liebe das Leben, ich liebe es zu lachen und habe eigentlich an allem Freude.  
Andererseits ist eine besondere Vorliebe von mir anderen Schmerzen zuzufügen und zuzusehen wie sie leidend sterben. Ich liebe Blut und den Tod.
Das einzige was ich in dieser Welt wirklich hasse, sind Ungläubige. Wesen die die Götter ablehnen oder sogar über sie lästern. Wesen die die Götter verraten. Und einen davon hasse ich besonders. Iason. Ein Monster in der Haut eines Aels.


Träume, Leidenschaften und Ziele
Freiheit. Das ist meine grösste Leidenschaft. Ich will frei sein, gehen wohin ich will, tun was ich möchte und von niemandem, ausser dem Göttern, Befehle entgegen nehmen.

Wovon Träume ich? Von den Sternen am Himmel, vom fliegen, von Feuer und Blut und einem Tanz auf den Wolken.

Mein Ziel ist, das Blut eines Wesens zu finden, das eintausend Jahre unschuldig in der Hölle verbrachte. Und, wenn ich das gefunden habe, einem ganz bestimmten Ael einen qualvollen Tod bereiten.


Ängste und Kummer
Ich habe Angst wieder in Gefangenschaft zu geraten. Wieder hilflos jemandem ausgeliefert zu sein und jeden Tag nur ans sterben zu denken. Und ich habe Angst mich zu erinnern. Selbst nach so vielen Jahren sind die Gedanken an meine Zeit in Gefangenschaft schrecklich.


Persönlichkeit
Ich würde mich selbst als sehr fröhliche Person beschreiben. Ich lache viel und gerne und nehme nichts wirklich ernst. Mit meiner spöttischen Art mache ich mich über alles und jeden lustig. Wenn man mich nicht kennt, kann man mich wohl schnell für naiv oder sogar dumm halten und meine sorglose Art mit Unwissen verwechseln. Und es stimmt: Ich geniesse das Leben und mache mir keine Gedanken darüber, was andere von mir halten. Doch ich bin keineswegs dumm! Wer glaubt ich sei ein unschuldiges, kleines Mädchen, täuscht sich gewaltig.
Hinter meinem, zugegeben sehr süssen, Äusseren, versteckt sich ein dunkler Kern. Ich liebe Tod, Gewalt und Zerstörung. Zu meinem Spitznamen Roter Schatten bin ich unteranderem gekommen, weil es mir nicht reicht, Schuldige einfach zu töten, nein, ich lasse sie leiden. Ungläubige zu foltern macht mir grossen Spass. Ihren Schreien zu lauschen, sie dazu zu bringen um den Tod zu betteln. Natürlich bekommen diese Seite nur Schuldige zu sehen, die die Götter verraten haben. Normalerweise bin ich die Freundlichkeit in Person! Naja, jedenfalls wenn man meinen Humor versteht...



A.B.I.L.I.T.I.E.S.


Gabe: Elementare Feuermagie


Stärken und Boni
Beidhändigkeit (10 Punkte): Es ist egal, in welcher Hand ihr eure Waffe haltet, denn ihr könnt mit beiden wunderbar kämpfen und verschafft Euch so einen Vorteil gegenüber Gegnern.

Resistenz gegen Hitze (15 Punkte): Warme Sommertage machen euch nichts aus. Aber auch Zauber und Angriffe, die auf Hitze basieren, empfindet ihr nur halb so schlimm.

Schönheit (10 Punkte): Ihr seht umwerfend aus, was dafür sorgt, dass euch Blicke hinterher geworfen werden. Ebenso kann es einem Feind schwer fallen, euch vielleicht sogar als das Böse zu sehen. Meist kommt ihr mit Dingen durch, die man anderen nicht erlauben würde.

Gabe (20 Punkte): Ihr besitzt eine Gabe. +2 auf eben jene.

Insgesamt: 55 Punkte


Schwächen und Mali
Intoleranz (5 Punkte): Ihr duldet nichts anderes, als das, was euren Vorstellungen entspricht und reagiert sehr feindlich auf alles andere. Besonders Utgard haben dies gegenüber Magiern und Rutuv Sündern gegenüber.

Neugierde (5 Punkte): Eure Neugierde macht euch oft einen Strich durch die Rechnen. Dadurch können Hinterhälte platzen, Botengänge scheitern und Freundschaften zerstört werden.

Angst davor wieder Gefangen genommen zu werden (5 Punkte): Euch plagt eine Angst, die dafür sorgt, dass ihr nicht mehr klar denken könnt. Bei diesem Malus bitte vorher @Korven fragen, ob es geht und welchen Wert dieser bekommt.

Schlechte Regeneration (10 Punkte): Eure Erholung füllt sich nur noch halb so langsam auf.

Langsame Heilung (10 Punkte): Eure Wunden regenerieren sich sehr langsam. Ihr braucht mindestens drei Mal so lange, um euch von einer Verletzung zu erholen.

Reue (5 Punkte): Schuldgefühle zerfressen euch und nehmen euch manchmal den Mut, etwas zu tun. In der Bewerbung muss der Grund für die Schuld auf jeden Fall genannt werden.

Risikofreudig (5 Punkte): Wenn ihr die Wahl habt, ob man den langen und sicheren Weg geht oder den schnellen und gefährlichen, wissen wir doch alle, welchen ihr nehmt. Ihr liebt das Risiko und geht es so oft ein, wie es geht. Sicherheit verabscheut ihr wie die Pest.

Kummer (10 Punkte): Großer Kummer hat euch gepackt und vernebelt euer Denken. Ihr trauert um etwas aus der Vergangenheit, was euch anfällig für Aussetzer macht und kurzzeitiges Aufgeben.

Insgesamt: 55 Punkte


Grundfertigkeiten

    Ausdauer: +2 +3  6/25
    Stärke: +5  6/25
    Geschwindigkeit: 1/25
    Intelligenz: +2 +2 5/25
    Geschick: +2 3/25
    Willenskraft: +4  5/25  


Hauptfertigkeiten


Rassenbonus
Berufsbonus
Eigener Bonus
Später hinzugefügt

    Schwere Waffen: +2 +2  5/25  
    Leichte Waffen: +4 5/25    
    Leichte Rüstung: 1/25

    Schlossknacken: 1/25
    Schauspiel/Lügen: +2  3/25
    Schleichen: +2 3/25

    Elementar – Feuer: +2 +5 +2  10/25

    Schmieden: +2 +2 5/25
    Schneidern: 1/25
    Kochen: +1 2/25
    Zaubertränke brauen: 1/25
    Antike Sprache: 1/25
    Handel: +1  2/25
    Anatomie: +2  3/25


B.A.C.K.G.R.O.U.N.D.


Kurze Fassung
    01 Jahr: Ich werde von einem Jäger im Wald gefunden
    06 Jahre: Meine erste Verwandlung in einen Drachen
    07 Jahre: Eskil findet mich und bringt mich in sein Kloster
    17 Jahre: Der Tempel wird zerstört und ich gerate in Gefangenschaft
    24 Jahre: Ich werde befreit und in ein Kloster gebracht
    26 Jahre: Ich verlasse das Kloster zusammen mit Lugh und Kelly
    26 Jahre: Kelly willigt ein mich auszubilden
    27 Jahre: Ich töte zum ersten Mal
    32 Jahre: Ende meiner Ausbildung und Weihung zum Rutuv
    41 Jahre: Kelly stirbt und ich verlasse Giner
    46 Jahre: Ich komme zum ersten Mal nach Meroal-Krusedo
    46 Jahre: Ich lerne Arjan kennen
    54 Jahre: Ich verlasse Meroal-Krusedo
    57 Jahre: Ich verlasse Kalé und gehe nach Eos
    59 Jahre: Ich begegne Kalaïs
    60 Jahre: Zum ersten Mal sehe ich Kalaïs Gesicht
    65 Jahre: Kalaïs verschwindet
    90 Jahre: Zum ersten Mal betrete ich Maesa und komme nach Ayli
    98 Jahre: RPG-Start


Lange Fassung

Ich war ein Jahr alt, als ich im Wald von einem Jäger gefunden wurde. Ich weiss nicht wie oder wieso ich dort hin kam. Das einzige, was ich von meinen Eltern mitbekam war ein metallener Armreif..
Der Jäger brachte mich in eine nahe Stadt. Dort verbrachte ich meine ersten Jahre in Waisenhäusern und mehreren Pflegefamilien. In dieser Zeit erfuhr ich nichts anderes als Ablehnung und Gewalt, denn meistens wurde ich eher als billige Arbeitskraft angesehen. Noch nie war ich irgendwo wirklich willkommen gewesen, nur ein weiterer Mund, den man stopfen musste. Ich war sechs Jahre alt, als ich zum ersten Mal meine wahre Gestalt annahm. Ich wollte mich gegen die Schläge meines „Vaters“ wehren, als mein Armband zerbrach und ich mich in einen Drachen verwandelte. In Panik löste ich ein Feuer aus und wurde kurze Zeit später aus der Stadt verbannt. die Leute hatten Angst vor mir und mieden mich und so war ich ganz auf mich allein gestellt.
Damals wäre ich beinahe gestorben, doch dann fand Eskil mich. Ein Mönch, der mich in seinem Tempel aufnahm. Dort wurde ich unterrichtet und lernte auch mit meiner Drachengestalt umzugehen und es zu akzeptieren.
Dieses Glück hielt elf Jahre lang. Doch als ich 17 Jahre alt war, wurde mein Zuhause von Rebellen und Gottlosen niedergebrannt und alle Bewohner ermordet.
Die meisten Priester die überlebten, wurden als Sklaven verkauft. Auf mich erhob der Anführer der Rebellen Anspruch. Ein Ael namens Iason mit schwarzen Augen so dunkel wie die Finsternis selbst. Er legte mir einen Armreif an, ähnlich dem meiner Eltern, so dass ich mich nicht mehr verwandeln konnte.
Iason war grausamer als alles, was ich mir in meinen schlimmsten Alpträumen hätte ausmalen können. Sieben schreckliche Jahre voller Schmerzen und Angst verbrachte ich bei ihm. Bis heute kann und will ich nicht über das sprechen, was ich in dieser Zeit erlebte.
Das einzige was mit Kraft gab, war mein Glaube. Ich betete jeden Tag und flehte Shai an mich zu retten. Ich schwor, mich ewig in ihren Dienst zu stellen, wenn sie mich nur aus dieser Hölle holen würde.
Und eines Tages wurde ich gerettet. Die Rutuv töteten die Rebellen, nur Iason konnte entkommen. Ich verbrachte zwei Jahre in einem Kloster, wo ich mich erholte. Körperlich ging es mir bald besser, doch um meinen seelischen Zustand stand es schlecht. Lange Zeit konnte ich kein Wort sprechen.
Erst als ich den jungen Rutuv-Schüler Lugh kennenlernte, der sich im Kloster von einer Verletzung erholte, konnte ich wieder anfangen zu sprechen.
Bald lernte ich auch Lughs Meister Kelly kennen, der einwilligte mich auszubilden. Wir verliessen Eea und wanderten nach Süden.
In Reimae tötete ich zum ersten Mal und bemerkte, dass ich grossen Spass daran hatte.
In Giner beendete ich schliesslich meine Ausbildung und wurde zum Rutuv geweiht.
Ich blieb noch eine Weile dort, bis Kelly einige Jahre später starb und ich beschloss Giner wieder zu verlassen. Ich war 46 Jahre alt als ich zum ersten Mal Meroal-Krusedo betrat. Das Land meiner Vorfahren.
Dort begegnete ich Arjan, in den ich mich verliebte und mit dem ich einige Jahre zusammen lebte. Obwohl wir sehr unterschiedlich waren, liebte ich ihn sehr. Doch schliesslich bekam ich Fernweh und es zog mich fort, so dass ich eines Nachts fortflog und nicht wieder kam. Ich verliess Kalé und zog weiter nach Eros, wo ich mich intensiv der Jagd nach Verbrechern und Sündern widmete.
In Eros, genauer gesagt in Kuräsch, traf ich auf Kalaïs. Überall war er nur als Todgesicht oder Maskenmann bekannt, denn er trug eine Maske in Form eines Totenschädels. Furchtbare Legenden rankten sich um ihn. Ich wollte mich ihm stellen, doch er war viel stärker als ich. Statt mich umzubringen, schlug er mir einen Handel vor und zog ich von nun an mit ihm, wobei er mir bei der Jagd half.
Erst ein Jahr später nannte er mir zum ersten Mal seinen richtigen Namen und ich sah zum ersten Mal sein Gesicht. Als er die Maske abnahm, erschrak ich.
Ich hatte nicht gewusst, dass Iason einen Bruder gehabt hatte, doch Kalaïs sah aus wie eine exakte Kopie. Bis auf seine Augen, helle, eisblaue Augen.
Selbst nach so langer Zeit fiel es mir noch schwer in dieses Gesicht zu sehen. Auch wenn es nicht Iason selbst war, die blosse Erinnerung an ihn brachte mich zum Weinen.
Dennoch hatte ich angefangen Kalaïs zu mögen. Und als er, fünf Jahre nach unserer ersten Begegnung,eines Morgens spurlos verschwand, war ich traurig. Lediglich seine Sense hatte er zurück gelassen. Ich nahm sie mit und zog weiter, nun wieder alleine.
Mehrere Jahre reiste ich durch Eros, bis ich mit 90 Jahren zum ersten Mal nach Maesa kam. Ich liess mich in Ayli nieder, wo ich mich niederliess um die Gottlosen und Sündiger aus der Stadt zu treiben.
Nun gebe ich mich als Schmiedin aus, während ich mich nachts auf Jagd mache.
Doch so viele Schuldige ich auch finde und töte, der Schlimmste von ihnen ist immer noch irgendwo da draussen. In der Nacht, als die Rutuv mich befreiten, töteten sie jeden den sie finden konnten. Jeder einzelne der Verbrecher wurde getötet. Nur Iason konnte entkommen. Er ist noch irgendwo da draussen... doch eines Tages werde ich stark genug sein um ihn zu finden und alles was er mir angetan hat dreifach zu vergelten.


Seeehhhhr lange Fassung
Ich war ein Jahr alt, als ich im Wald von einem Jäger gefunden wurde. Meine Eltern hatten mich einfach so ausgesetzt und bis heute weiss ich nicht wer sie sind oder was mit ihnen geschehen ist. Das einzige, was ich von ihnen mitbekam war ein metallener Armreif, der mit meiner Haut verwachsen schien.
Der Jäger brachte mich in eine nahe Stadt. Dort verbrachte ich meine ersten Jahre in Waisenhäusern und mehreren Pflegefamilien, hielt es aber nirgends lange aus. In dieser Zeit erfuhr ich nichts anderes als Ablehnung und Gewalt, denn meistens wurde ich eher als billige Arbeitskraft angesehen, vor allem da ich schon als kleines Kind ungewöhnlich stark war. Noch nie war ich irgendwo wirklich willkommen gewesen, nur ein weiterer Mund, den man stopfen musste. Es müssen dutzende Familien gewesen sein. Ich lernte schnell mich unsichtbar zu machen um den Schlägen der "Mütter" zu entgehen oder meinen boshaften Geschwistern aus dem Weg zu gehen. Doch als ich sechs Jahre alt war, war es mit der Unsichtbarkeit vorbei, denn damals verwandelte ich mich zum ersten Mal in meine wahre Gestalt. Als mein damaliger „Vater“ mich verprügelte, weckte er den Drachen in mir. Diese Familie war besonders schlimm. Wir waren elf Kinder, die Frau die uns wie eine Mutter hätte sein sollen, war eine harte, verbitterte Bäuerin die uns den Hunger mit Schlägen ausprügelte, ihr Ehemann ein Alkoholiker, der seinen Lohn vertrank und mitten in der Nacht brüllend nachhause kam. So war es auch in jener Nacht, sein Geschrei war schon von weitem zu hören und als er das Haus betrat fing er an auf Möbel einzuschlagen und Geschirr kaputt zu machen. Seine Frau versuchte einzuschreiten, da schlug er auf sie ein bis sie blutend zu Boden viel. Danach wandte er sich uns Kindern zu denn der Jüngste von uns, ein kleiner Junge von gerade einmal vier Jahren, hatte vor Angst angefangen zu weinen. Ich wollte ihn nur verteidigen, da geriet ich ins Visier. Doch da zerbrach mein Armreif und ich nahm meine wahre Gestalt an. Ich war noch nicht sehr gross, trotzdem passte ich kaum in die kleine Stube. Ich hatte keine Ahnung was auf einmal passiert war und so löste ich völlig in Panik ein Feuer aus.
Ich floh und irrte durch die Stadt während ich unkontrollierbar ständig die Form wechselte. So wurde ich von der Stadtwache ergriffen und weggesperrt. Doch ich war völlig ausser Kontrolle. Nun  war es nicht mehr nur Ablehnung, die ich zu spüren bekam, sondern vielmehr puren Hass, Angst und Verachtung.
Bald schon wurde ich aus der Stadt verbannt und war mitten in der Wildnis völlig auf mich allein gestellt.
 Ich wurde von allen gemieden und mein Zustand verschlimmerte sich immer mehr. Ich wusste noch immer nicht was los war und ständig wechselte ich die Form. Ich hatte keinerlei Kontrolle über meinen Körper und war so eine Gefahr für Bauern und Händler. Deshalb begannen sie Jagd auf mich zu machen. Mein Leben hätte damals enden können, doch dann wurde ein Mönch auf mich aufmerksam. Sein Name war Eskil und er gab mir zu Essen und einen Unterschlupf und schien im Gegensatz zu den Bauern und Reisenden keinerlei Furcht vor mir zu haben. Schliesslich nahm er mich mit in sein Kloster in den Bergen. Dort wurde mir zum ersten Mal so etwas wie Zuneigung und Akzeptanz entgegengebracht. Die Mönche wurden meine neue Familie. Sie brachten mir nicht nur lesen, schreiben und rechnen bei, sondern unterrichteten mich auch in Geschichte, Geographie und Kunst. Eskil erzählte mir Geschichten von den Göttern und bald war ich ein fester Teil des Klosterlebens und sah die Mönche als meine Familie. In der unbewohnten Berglandschaft, lernte ich auch endlich mit meiner Drachengestalt umzugehen. Ich lernte mich so zu akzeptieren wie ich bin und verbrachte endlose Stunden zusammen mit Eskil während wir über die grünen Hänge und steilen Gipfel des Gebirges wanderten. Das Leben im Dienste des Tempels war zwar eher ärmlich, doch es fehlte mir an nichts. Es war die glücklichste Zeit meines Lebens. 
Und elf Jahre hielt dieses Glück, doch als ich 17 Jahre alt war, wurde mein Zuhause von Rebellen und Gottlosen niedergebrannt und alle Bewohner ermordet. Zu dieser Zeit herrschte ein Krieg in Eea und obwohl wir sehr abgeschottet lebten erreichte er auch uns irgendwann. So musste ich zusehen wie meine Familie, die erste und einzige Familie die ich je hatte, niedergemetzelt wurde. Die heiligen Götterstatuen im heiligen Schrein wurden niedergebrannt und alles was ich liebte war auf einmal zerstört. Ich war nicht die einzige, die dieses Blutbad überlebte, doch ich wurde schnell von den anderen getrennt. Die Rebellen, die für ein freies, gerechtes Land kämpften, entführten und misshandelten die Gottesfürchtigen und verkauften sie als Sklave. Ich entging dieser Schande, als der Anführer der Rebellen auf mich Aufmerksam wurde. Ein Ael namens Iason mit schwarzen Augen so dunkel wie die Finsternis selbst. Er beanspruchte mich für sich. Natürlich ergab ich mich nicht kampflos, doch seine Macht war viel grösser als die meine. Und so wurde ich erneut zerbrochen. Iason legte mir einen Armreif an, ähnlich dem, den meine Eltern mir mit gegeben hatten. Doch wo jener der Wunschhafte Traum einer Erinnerung war der Hoffnung auf eine schönere Zukunft brachte, war dieser nun wie eine Fessel die meine Seele wegsperrte und mich all meiner Kraft beraubte. Ich konnte mich noch lebhaft an die Schrecken meiner Kindheit erinnern, doch Iason war grausamer als alles, was ich mir in meinen schlimmsten Alpträumen hätte ausmalen können. Sieben schreckliche Jahre voller Schmerzen und Angst verbrachte ich bei ihm. Bis heute kann und will ich nicht über das sprechen, was ich in dieser Zeit erlebte. Die Male an meinem Rücken und die Narben an meinen Armen erinnern mich ewig an die Geschehnisse. 
Das einzige was mit Kraft gab, war mein Glaube. Ich betete jeden Tag zu Shai, sie möge mir Kraft geben und flehte sie an mich zu retten und Gerechtigkeit walten zu lassen. Ich schwor, mich ewig in ihren Dienst zu stellen, wenn sie mich nur aus dieser Hölle holen würde.
Endlich, nach sieben Jahren erhörte die Göttin meine Gebete und schickte ihre Diener um mich zu retten. Die Rutuv töteten die Rebellen, nur Iason konnte entkommen. Dann brachten sich mich und einige andere Befreiten in ein Kloster, das vor allem als Hospiz für Rutuv diente, aber auch viele andere Verletzte aufnahm. Die Nonnen dort pflegten mich gesund und nach einiger Zeit hatte ich mich erholt. Zumindest körperlich. Um meinen seelischen Zustand stand es damals sehr schlecht. Ich werde niemals das Gesicht des Rutuv  vergessen, der mich rettete. Doch ab dem Moment, als ich mich in Sicherheit befand, brachte ich kein Wort mehr heraus. Ich konnte nicht mehr sprechen. So lebte ich in dem Kloster und erholte mich, ohne, dass irgendjemand meinen Namen kannte, oder wusste was mit mir geschehen war. Zwei Jahre lang sprach ich kein Wort.
Im Kloster lernte ich auch Lugh kennen. Einen Rutuv in Ausbildung der bei einem Kampf  schwer verletzt worden war und nun von den Nonnen gesund gepflegt wurde. Aber er schien sich ziemlich zu langweilen und wartete ungeduldig darauf, dass sein Meister ihn wieder holte. Er leistete mir oft im Garten Gesellschaft und als er bemerkt hatte, dass ich nicht sprach, fing er an mich mit allem möglichen voll zu labern. Eines Tages, einige Monate später, sassen wir wieder draussen im Garten an meinem Lieblingsplatz unter einer grossen Trauerweide. Das Kloster lag etwas erhöht in der bergigen Landschaft Eeas und vom Garten aus konnte man ins Tal hinunter sehen wo ein kleines Dörfchen lag. Wir beobachteten gerade wie die Sonne hinter den Bergen verschwand, Lugh hatte darüber gesprochen wie sehr er sich auf seine Abreise freute, die Geschichten über seinen Meister und dessen Abenteuer erzählte er am liebsten, doch als der Himmel rot zu glühen begann und der Berg auf den wir sahen im goldenen Licht der Sonne erstrahlte, verstummte sogar er für eine Weile. Und als wir so schweigend dort unter den Bäumen sassen, hatte ich zum ersten Mal seit langen wieder ein Gefühl von Zufriedenheit und Geborgenheit. Auf einmal erinnerte ich mich wieder und fing an zu sprechen. Na gut, ich sagte bloss meinen Namen, aber Lugh zuckte erschrocken zusammen und sah mich erstaunt an. Mehr sprach ich an dem Tag nicht, doch es ging ab diesem Abend wieder bergauf. Ich brachte es nicht über mich über irgendetwas zu sprechen, das mit den letzten Jahren, während meiner Gefangenschaft, zu tun hatte und auch über meine weitere Vergangenheit erzählte ich nicht viel, aber ich sprach mit Lugh viel über die Götter und die Rutuv. Schliesslich hatte sich Lugh wieder erholt, seine Wunden waren verheilt und er war bereit seine Ausbildung fortzusetzen. Von seinem Meister hatte er mir bereits viel erzählt und so war ich nicht überrascht als ich ihm zum ersten Mal begegnete. Kelly war ein Zwerg, der zwar schon einige Jahre auf dem Rücken hatte, aber noch immer ein hervorragender Krieger und angesehener Rutuv war. Ja er war ein Zwerg, was schon auf eine aussergewöhnliche Geschichte schliessen lässt. Lugh hatte mir diese bereits mehrmals mit allen Details erzählt und auch Kelly sprach gern und oft davon. Der Rutuv Hauptmann war weit im Süden in einer menschlichen Familie aufgewachsen. Das erklärte auch, dass er im Gegensatz zu den meisten seiner Art nichts gegen die Menschen hatte, sondern sich viel eher mit ihnen verbunden fühlte, vielleicht sogar mehr als mit seinem eigenen Volk.
Jedenfalls, ich mochte Kelly gleich bei der ersten Begegnung. Damals, als er von einer Mission zurück kam und nach seinem Schützling sehen wollte. Ich fragte ihn, ob er mich mitnehmen würde, denn ich wollte damals einfach nur weg. Weg von dem Kloster, weg aus Eea. Die Nonnen waren zwar alle sehr freundlich und gut zu mir gewesen, doch ich wurde hier jeden Tag an mein Zuhause erinnert. An den Tempel, an die Mönche, an Eskil und das dies alles für immer verloren war. Ich hatte den Garten satt, die Berge, die Sonne, ich wollte nichts mehr davon sehen. Erst schien Kelly nicht sehr begeistert davon ein Mädchen mitzunehmen. Ich hatte mich zwar wieder aus der Gefangenschaft erholt, meine grau gewordene Haut, hatte wieder die weisse Farbe angenommen, die Haare glänzten wieder und ich hatte auch wieder angefangen zu lächeln, wenigstens hin und wieder, aber ich war noch immer sehr dünn und sah noch zerbrechlicher aus als heute. Doch auf viel gutes Zureden von Lugh, willigte der Zwerg schliesslich ein und ich durfte mit ihnen gehen. So verliess ich Eea zum ersten Mal und kam nach Akei. Auf der Reise fragte ich Kelly ob er mich ausbilden würde. Es waren bereits zwei Jahre vergangen und langsam an der Zeit mein Versprechen an Shai einzulösen. Doch auch wenn die Rutuv keine Regeln gegen Frauen haben, war die Haltung des Zwergs erst einmal ablehnend. Natürlich sagte er das nicht direkt, sondern meinte lediglich er habe ja schon einen Schüler, doch ich merkte deutlich, dass er mich unterschätzte. Deshalb fing ich an mit Lugh zu trainieren. Durch die Wanderungen mit  Eskil und die Arbeit im Kloster allgemein, war ich eigentlich fit, ausserdem war ich als Drache ohnehin sehr stark. Doch die letzten Jahre hatten mir deutlich zugesetzt und so fiel es mir zu anfangs sehr schwer ein Schwert auch nur aufrecht zu halten. Doch ich kämpfte erbittert weiter und wurde endlich wieder kräftiger. Kelly blieb trotzdem noch eine ganze Weile hart. Auch als ich ihm von meinem Versprechen erzählte. Doch eines Abends, wir sassen zusammen im Schankraum eines kleinen Gasthauses, wie jeder Zwerg hatte Kelly eine Vorliebe für Alkohol und er war schon leicht angeheitert und wie jedes Mal wenn er das war, erzählte er uns Geschichten aus seinem Leben. Dieses Mal war es eine Geschichte aus seiner Kindheit. Wie er zu den Rutuv gefunden hatte. Da fiel auf einmal der Name Iason. Ohne es zu wollen, zuckte ich zusammen und begann sofort heftig und unkontrollierbar zu zittern. Nur mit der Erwähnung dieses verfluchten Namens, überkamen mich wieder alle Erinnerungen, die ich so verzweifelt zu vergessen versuchte. Lugh verstand nicht, was auf einmal mit mir los war und versuchte mich zu beruhigen, doch Kelly sah mich nur mit einem eigenartigen, wissenden Blick an. Wir sprachen nie darüber, doch danach war der Zwerg bereit mich als seine Schülerin aufzunehmen.
Kelly unterrichtete uns im Kampf mit allen möglichen Waffen, lehrte uns viel über die unterschiedlichsten Rassen, die unsere Welt bevölkerten und brachte uns bei wie man sie am besten finden und töten konnte. Meine Vorliebe für Sicheln übernahm ich von ihm. Kelly bevorzugte sie im Kampf und brachte mir bei mit ihnen umzugehen. Wir zogen nach Süden. Von Akei aus nach Reimae, Nana, Yukie und Aliyon.
Am erwähnenswertesten sind dabei wohl die Geschehnisse in Reimae. Dort tötete ich zum ersten Mal ein anderes Lebewesen. Wir machten Jagd auf einen bekannten Verbrecher, der wegen Mordes und Vergewaltigung gesucht wurde und bekannt dafür war Priester zu schänden. Wir waren seiner Spur bereits aus Akei gefolgt und holten ihn endlich ein. Er und seine Anhänger hatten sich in einem kleinen Dorf versteckt, doch einer der Dorfbewohner gab uns einen Tipp und so entdeckten wir sein Versteck. Es kam natürlich zum Kampf und es war nicht der erste den ich antrat, seit ich Kellys Schülerin war. Doch wir hatten noch nie gegen so viele gleichzeitig gekämpft. Kelly erschlug den Anführer und fünf seiner Männer, Lugh erwischte zwei und ich einen. Bis heute kann ich mich an sein Gesicht erinnern, als meine Sichel ihm von hinten den Hals durchbohrte. Dieser entsetzte Ausdruck in seinen Augen, das rote Blut, das aus seinem geöffneten Mund floss, das leise Gurgeln das er dabei von sich gab.
Dieses Erlebnis veränderte mich. Ich merkte, dass es mir gefiel. Mir gefiel der Geruch von Blut, der Schmerz im Gesicht meines Opfers und das Gefühl, das sich in mir ausbreitete als ich fühlte wie das Leben aus seinem Körper wich.
Ich sprach nicht darüber. Weder mit Kelly, noch mit Lugh oder sonst irgendjemandem. Doch ich wusste es.
Meine Kindheit war von Gewalt geprägt, damals empfand ich es als ganz normal und Tod und Schmerz waren etwas Alltägliches. Egal ob man sich von der Pflegemutter eine Ohrfeige einfing, weil man ungehorsam war, die älteren Kinder einen verprügelten, weil sie Spass daran hatten, man bei der Schlachtung eines Schweins mithalf oder zusammen mit der Menge gespannt eine Hinrichtung auf dem Dorfplatz beobachtete, es gehörte von Anfang an zu meinem Leben. Als ich dann im Kloster ankam, änderte sich dies alles Schlagartig. Die Mönche führten ein Leben in Frieden und lehnten Gewalt ab. Ich wusste natürlich, dass es Rutuv gab, die für den Glauben töteten, doch darüber dachte ich nicht wirklich nach. Ich hatte zwar schon selbst den jüngeren Kindern weh gemacht und es hatte mir um ehrlich zu sein Spass gemacht, doch ich hatte nie wirklich einem anderen Lebewesen ernsthafte Schmerzen oder Leiden zugefügt. Nun tat ich es und es machte mir grossen Spass. Es fühlte sich gut an und so entwickelte ich nach und nach Techniken, die meine Opfer nicht sofort töteten, sondern langsam und qualvoll sterben liessen.
Solange Kelly noch mein Meister war, hielt sich dies jedoch noch in Grenzen. Der Zwerg hatte keine Probleme mit Gewalt und ich denke das Töten wird ihm wohl auch gefallen haben, doch er war niemals grausam. Er bestrafte seine Opfer nicht, sondern erledigte bloss die Aufträge im Namen der Rutuv.
Kelly zog es weiter nach Süden und so reisten wir über Maseda nach Giner, wo er geboren worden war. Mit zunehmendem Alter schien es ihn wieder in seine Heimat zu ziehen. Lugh und ich beendeten unsere  Ausbildung deshalb in Giner. Sechs Jahre nach beginn meiner Ausbildung, ich war 32, brachte Kelly uns in einen kleinen Temple, nahe des Heimatdorfs des Zwerges wo auch er damals geweiht wurde. Nur Lugh und ich wurden an diesem Tag dort von einem Priester zu nun offiziellen Rutuvs geweiht. Ich denke sehr gerne an diesen Tag zurück. Der Tempel war klein und dunkel. Die runden Buntglasfenster liessen nur wenig Licht in den Raum, das in roten und blauen Schattierungen zu Boden fiel. Die Luft war schwer vom Geruch nach Weihrauch und Zimt. Wir knieten nebeneinander vor dem Altar, der aus einem massiven Stück Onyx bestand. Lange, dunkelrote Kerzen schmückten ihn und Wachs fiel auf den schwarzen Stein, wodurch er wirkte als hätte man Blut darauf getropft.  Der Priester war ein alter Mensch mit vielen tausend Falten im Gesicht und dunklen Ringen unter den Augen. Kelly erzählte uns später, das dieser Priester auch schon ihn geweiht hatte und das er damals schon alt gewesen war. Sein Gewand war aus schwerer, dunkelgrauer Wolle in die silberne Stickereien eingenäht waren und deren Ärmel und Boden schon abgenutzt waren von jahrelangen gebrauch. Seine tiefe, klare Stimme füllte den ganzen Raum aus, während er in leichtem Singsang die heiligen Worte sprach. Lughs und meine Stimmen erklangen dagegen dünn und zittrig als wir seine Worte wiederholten und den Eid sprachen. Dann wies er uns an Aufzusehen und Kelly übergab jedem von uns eine Waffe. Es waren seine beiden eigenen Sicheln, jeder von uns bekam eine davon. Wir verliessen den Tempel als geweihte Rutuv und Kelly brachte uns in ein Gasthaus wo wir unsere Ernennung mit reichlich Alkohol feierten. Bis spät in die Nacht sassen wir alle zusammen an einem Tisch.
Später blieben Lugh und ich noch in Giner und zusammen mit Kelly Aufträge. Dabei reisten wir auch nach Rayimer, Maseda und Zun-Näi bis Kelly sich einige Jahre später in Giners Hauptstadt niederliess und die Jagd nach Verbrechern aufgab. Er war alt und müde geworden, meinte er und widmete sich nun mehr organisatorischen Aufgaben. Also zogen ich und Lugh zu zweit weiter, blieben jedoch immer noch in Giner und den anliegenden Ländern. Erst als Kelly verstarb, ich war damals 41 Jahre alt, verliess ich Kalés Süden wieder. Anders als Lugh hatte ich mich nicht Kellys Orden angeschlossen und so trennten sich unsere Wege, denn Lugh wollte in Giner bleiben. Der Abschied fiel mir schwer, denn Lugh war wie ein Bruder für mich geworden, trotzdem merkte ich wie es mich weiter zog. Ich wollte mehr von der Welt sehen und so zog ich, nun auf mich allein gestellt zuerst nach Aliyon und Hrodar, dann nach Sober, nie hielt es mich lange an einem Ort. Ich war 46 Jahre alt, als ich schliesslich nach Meroal-Krusedo kam. Dem Land meiner Vorfahren.
Ich war schon früher anderen Drachen begegnet. Den ersten lernte ich während meiner Gefangenschaft kennen... einen widerlichen Kerl, aber davon erzähle ich jetzt nicht. Weitere Artgenossen traf ich während ich mit Kelly und Lugh durchs Land zog. Doch stets versteckten sie sich in menschlichen Gestalten. Zweimal hatten wir schon gegen Drachen kämpfen müssen, als sich die Verbrecher die wir verfolgten verwandelten. Doch das hier war anders. Es war ihr eigenes Land. Unser eigenes Land, denn ich gehörte dazu. Ich hatte nie eine tiefe Verbindung zu meinen Verwandten gespürt, wusste ich ja nicht einmal wer meine Eltern waren. Und oftmals kam mir meine Menschengestalt mehr wie mein wahres Ich vor, wie mein Echsenkörper. Doch nun erwachte der Drache in mir und ein unbändiger Wunsch entstand in mir, diesen schwachen, zerbrechlichen Körper loszuwerden um mich in voller Grösse in die Lüfte zu erheben. Schon bald sah ich die ersten Drachen. Sie flogen über den Himmel und landeten auf den schroffen Felsen der unwirtlichen Landschaft. So wild und grausam das Land auch wirkte, Meroal-Krusedo war schöner als jeder Ort, den ich je zu vor betreten hatte. Die Wildheit und Grausamkeit faszinierten mich und die Freiheit die es ausstrahlte zog mich wie magisch an. Ich nahm meine Drachengestalt an und zum ersten mal in meinem Leben fühlte es sich nicht fremd an, nicht wie eine Verkleidung, sondern echt und gut und frei. Ich flog über die unglaubliche Landschaft aus Stein und Feuer und Drachen.
Doch der Tag verging fiel zu schnell und eigentlich hatte ich noch immer keine Ahnung wie man sich als Drache verhielt. Ich hatte früher schon in dieser Gestalt gejagt, doch damals war ich noch wesentlich kleiner und die Wiesen und Wälder waren voll von Beute. Die kargen Steine hier dagegen, wirkten leblos und verlassen. In den Felsen und Bergen Meroal-Krusedos gab es zahlreiche Höhlen doch wurden viele bereits von Drachen bewohnt, die ihr Heim zur Not auch mit Gewalt verteidigten. Vielleicht hielten Drachen ausserhalb ihres Landes, wo sie fremd und einsam waren, zusammen, doch hier wo sie zuhause waren schienen sie sich oft gegenseitig als Konkurrenten oder sogar Feinde zu betrachten.
Ich hatte jedoch das Glück auf Arjan zu treffen. Einen jungen Drachen, etwas grösser als ich, mit dunkelgrünem Schuppenkleid und schwarzer Schwanzspitze. Auf seinem Kopf wuchsen helle bräunliche Hörner und über seinen Rücken zogen sich spitze Zacken in derselben Farbe. Von ihm lernte ich viel über Drachen und wie sie lebten und sich verhielten. Ausserdem brachte er mir Feuermagie bei. Ich konnte natürlich schon Feuerspucken, so wie jeder Drache, doch Arjan brachte mir bei auch in meiner menschlichen Form diese Kraft zu nutzen.
Als Mensch war er auch grösser als ich, hatte kurzes, schwarzes Haar und bräunliche Haut. Seine Augen waren wie seine Schuppen dunkelgrün und funkelten. Im Gegensatz zu mir war Arjan sehr ernst. Ein Lächeln sah man bei ihm nicht oft, geschweige denn ein  Lachen. Er war in Meroal-Krusedo geboren worden und war ein waschechter Drache, samt Stolz, Arroganz und Verachtung gegenüber allen anderen Völkern.
Trotzdem dauerte es nicht lange und wir hatten uns Hals über Kopf ineinander verliebt. Ich hatte schon früher das ein oder andere Mal für jemanden geschwärmt, Arjan war nicht mein erster Freund und ich war auch keine Jungfrau mehr. Nun ja, das ohnehin nicht... doch diese Gefühle waren nie über ein Kribbeln im Bauch hinausgegangen. Bei Arjan jedoch, wurde das Kribbeln zu Schmetterlingen, zu Verlangen und Sehnsucht, zu Liebe.
Ganze acht Jahre blieb ich im Land der Drachen. Zusammen mit ihm. Die meiste Zeit verbrachte ich in meiner Drachengestalt, nur hin und wieder verwandelte ich mich um ein wenig zu trainieren. Acht Jahre lang war ich glücklich, auch wenn das Leben mit Arjan nicht immer ganz einfach war. Wir teilten unsere Freude an der Grausamkeit, doch anders als ich lebte er sie nicht nur an Schuldigen und Sündern aus sondern an jedem Geschöpf, das ihn verärgerte. Auch wenn dies manchmal zu Streit führte, sehr heftigem Streit, blieben wir zusammen und liebten uns sehr.
Doch schliesslich kam wieder dieses Gefühl wieder, das ich schon so oft gefühlt hatte. seit langem hatte ich nicht mehr solange an einem Ort gelebt. Seit der Tempel in dem ich meine Kindheit verbracht hatte, zerstört worden war, hatte ich ein Nomadenleben geführt und blieb nie länger als ein paar Jahre an einem Ort. Es zog mich fort und jeden Tag wurde der Drang Meroal-Krusedo zu verlassen stärker.
Arjan verstand das nicht. Er war hier geboren worden und hatte das Land seiner Väter noch nie verlassen und das hatte er in nächster Zeit auch nicht vor. Er liebte sein Zuhause und wollte nicht fort, in eine Welt voller Menschen und Zwerge und Wesen die er alle verachtete. Doch irgendwann wurde meine Sehnsucht nach der Ferne stärker als meine Liebe zu ihm und ich wusste, dass ich ihn verlassen musste.
Wir stritten immer öfter und eines Tages verliess ich nach einer besonders heftigen Auseinandersetzung wieder einmal die Höhle die wir bewohnten. Dieses Mal machte ich die schon oft verwendete Drohung war. Ich flog fort und kehrte nicht wieder zurück. Ich flog und flog bis zur Grenze des Landes und verliess Meroal-Krusedo.
Ich ging zuerst nach Sobes und dann nach Zéo und begann wieder aktiv als Rutuv zu abreiten, denn diese Tätigkeit hatte ich in den letzten Jahren etwas vernachlässigt. Schliesslich verliess ich Kalé und kam nach Kuräsch. Ich war 57 und die nächsten Jahre verbrachte ich wieder intensiv mit der Jagd nach Verrätern, Sündern und Gottlosen.
Nun gibt es noch eine Person die ich wohl erwähnen sollte, wenn ich über mein Leben spreche. Kalaïs. Unter diesem Namen kannte ihn jedoch keiner. In Kuräsch nannten ihn alle nur „Todgesicht“, wenn sie Nachts am Feuer sassen und sich unheimliche Geschichten erzählten oder „Maskenmann“, wenn sie ihren unartigen Kindern drohen er käme sie holen. Diese Namen waren nicht sonderlich originell, denn er trug einen silberne Totenschädel über dem Gesicht.
Gerüchten zufolge war er der Sohn eines Gottes, von seinem eigenen Vater verbannt und dann aus der 3. Ebene der Hölle wieder entkommen. Nun auf Rache an seinem Vater aus, zog er durchs Land und vernichtete alles was ihm in den Weg kam. Ich war so dumm zu glauben ich könne mich mit ihm messen. Ich war gut, sehr gut und schon damals hatte ich mir unter den Rutuvs einen Namen gemacht. Ich war eine hervorragende Kriegerin und ich war Todgesicht heillos unterlegen. Nach kurzem Kampf lag ich bereits am Boden, über mir grosse, muskulöse Mann. Grob packte er mich und drehte mich um, so dass ich mit dem Rücken zu ihm stand. Meine Waffen lagen im Dreck und ich schloss die Augen, wusste was mich erwartete. Eine lähmende Angst überkam mich, die jede Gegenwehr unmöglich machte. Doch nichts geschah. Auf einmal wurde ich grob nach weg gestossen und stolperte nach vorn. Sofort wandte ich mich um, bereit zur Fluch, da hörte ich Todgesichts Stimme. Er machte mir ein merkwürdiges Angebot. Wenn ich mit ihm käme, würde er er aufhören, mit der Gewalt, dem morden, dem vergewaltigen, plündern und zerstören. Noch seltsamer war, dass ich annahm. Es war etwas in seinem Blick, als er mich mit seinen hellen, eisblauen Augen ansah, dass mich dazu brachte Ja zu sagen.
So verbrachte ich die nächsten Jahren mit Kalaïs. Von ihm lernte ich den Kampf mit der Sense, denn das war seine liebste Waffe mit der er alles niedermähte, das ihm zu nahe kam. Doch er hielt sein Wort. In der Zeit, die ich bei ihm war, verübte er keine Gewalt gegen Unschuldige mehr, sondern half mir bei der Suche und Beseitigung von Verbrechern.
Ein Jahr war seit unserer ersten Begegnung vergangen. Ich hatte so viele Geschichten über Todgesicht gesehen, über den erbarmungslosen Maskenmann und gefährlich war er, sehr gefährlich und brutal doch niemals Grausam. Oft schien es eher so, als würde er das Töten verachten, als wecke es nur Abscheu in ihm.
Ein Jahr war seit dem Kampf vergangen. Wir sassen zusammen am Lagerfeuer um uns herum der finstere Wald, über uns der Vollmond. Es war kühl, aber nicht kalt und das Feuer spendete genug Wärme. In dieser Nacht sah ich zum ersten Mal sein Gesicht. Ich hörte zum ersten Mal seinen Namen. Kalaïs so nannte er sich und er trug ein Gesicht, dass ich sofort wieder erkannte, war es auch noch solange her. Ich erschrak fürchterlich. Es war Jahre her, seit ich Iason zum letzten Mal gesehen hatte, doch als ich dieses Gesicht sah, fing ich dennoch an unkontrollierbar zu zittern, eine unbändige Angst nahm von meinem Körper besitzt und ich konnte nur mit Mühe die Tränen zurückhalten.
Doch es war nicht Iason, der da vor mir stand. Kalaïs sah ihm zum verwechseln ähnlich, doch es waren die Augen die ihn verrieten. Iasons Augen waren schwarz gewesen, sie hatten Finsternis und Macht ausgestrahlt, die selbst Götter fürchteten. Kalaïs jedoch hatte blaue Augen, so hell und kalt wie Eis.
Iason hatte nie von seinem Bruder erzählt. Die beiden hatten kein gutes Verhältnis zueinander. Ganz im Gegenteil, sie hassten und verabscheuten sich. So war es kein Wunder, dass auch Kalaïs nicht sehr viel über seinen Bruder sprach. Was mir mehr als Recht war. Auch wenn die Brüder sich, was den Charakter anging überhaupt, nicht ähnelten, war es mir weitaus lieber wenn Kalaïs seine gruselige Knochenmaske trug, denn wenn er sie abnahm lief mir jedes Mal ein kalter Schauer über den Rücken und ich konnte ihn nicht ansehen. Trotzdem fing ich in den fünf Jahren, die wir zusammen verbrachten, an ihn zu mögen. Und auch wenn Freundschaft nicht unbedingt das Wort wäre, mit dem ich unsere Beziehung beschreiben würde, war da dennoch etwas, dass uns verband. Doch eines Morgens, als ich aufwachte, war er fort. All seine Sachen hatte er mitgenommen, nur seine Sense lag noch neben dem heruntergebrannten Lagerfeuer. Nach drei Tagen brach ich auf und zog von nun an wieder alleine durch die Welt. Seine Waffe nahm ich mit, als Andenken und um sie aufzubewahren, fall Kalaïs vielleicht doch noch zurück kommt. Mehrere Jahre lebte ich in Ostaue und Immerherbst und reiste auch einige Male nach Krätau. Ich hatte mich noch immer keiner Gilde angeschlossen und hatte dies auch nicht vor. Ich genoss es frei und einsam durchs Land zu ziehen, wohin auch immer ich wollte. Manchmal wenn ich durch weniger bewohnte Gebiete reiste, verbrachte ich mehrere Tage in meiner Drachengestalt. Langsam hatte ich mir einen Rang und eine gewisse Bekanntheit erarbeitet. Von meinen Kollegen erhielt ich den Namen „Die Blutende“, wegen meiner Haar- bzw. Schuppenfarbe und meiner Vorliebe für Blut, vor allem wenn es in Strömen aus meinen Opfern floss.
Ich war 90 Jahre, als ich zum ersten Mal Maesa betrat. Damals noch ein unwirtliches, zerstörtes Land. Bald verschlug es mich nach Ayli, wo ich Schutz suchte. Die Stadt, die einst von Zwergen erbaut worden war, gefiel mir sehr. Ich mochte die grossen, groben Bauten der Tarr und im Gegensatz zu vieler meiner Artgenossen hatte ich auch nichts gegen die Enge und Dunkelheit des Untergrunds auszusetzen. Doch schnell musste ich feststellen, dass meinesgleichen nicht gerne in der Unterirdischen Stadt gesehen wurde. Es war eine verdorbene Stadt der Gottlosen. Das Volk der Utgards hatte sich hier breit gemacht. Allesamt abscheuliche Ungläubige, die die Götter verteufelten oder leugneten. Deshalb beschloss ich in der Stadt zu bleiben. Ich beschloss sie zu reinigen, zu säubern von all den Verkommenen. Zu anfangs brachte man mir nicht sehr viel Freundlichkeit entgegen. Den meisten Leuten, mit denen ich zu tun hatte, missbilligten meinen Beruf. Deshalb fing ich an mich als Schmiedin auszugeben. Ich war vielleicht keine Meisterin, doch ein gewisses Talent hatte ich trotzdem im Umgang mit Hammer und Metall.
Viele Aufträge nehme ich zwar nicht an, doch es reicht um den Schein zu wahren. Während ich tagsüber in meiner Schmiede bin oder durch die Stadt ziehe, verbringe ich die Nächte, mit der Jagd.
Doch so viele Schuldige ich auch finde und töte, der Schlimmste von ihnen ist immer noch irgendwo da draussen. In der Nacht, als die Rutuv mich befreiten, töteten sie jeden den sie finden konnten. Jeder einzelne der Verbrecher wurde getötet. Nur Iason konnte entkommen. Er ist noch irgendwo da draussen... doch eines Tages werde ich stark genug sein um ihn zu finden und alles was er mir angetan hat dreifach zu vergelten.


F.O.R. T.H.E. S.T.A.F.F.


Woher? Über die unglaubliche, talentierte, wunderschöne Freyja
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Erstaccount? Nope, DA von Freyja
Bei Inaktivität: Ich bin wie ein Schatten und kann jederzeit spurlos verschwinden! Wuuusschhhh!



Zuletzt von Medea am Mi 21 Okt 2015 - 20:31 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Medea
Rutuv.Ayli
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Anzahl der Beiträge : 231
EXP : 215
Anmeldedatum : 02.09.15

Charakter der Figur
Level: 15
Erholung: 55/55
Merkmal: Rotes Haar, Rote Augen

BeitragThema: Re: [Ayli] [Drache] [Rutuv] Medea Moros    Di 8 Sep 2015 - 17:16



Medea Moros

Kochen 2: Zub. Essen reg. 2 Erholungspunkte

Rutuv Rang 2 - Gebildet
Leutnant: Ausschweifendes Wissen. Über die meisten Wesen weiß ein Leutnant Bescheid. Dazu gehört nicht nur das Wissen, wie man es tötet, sondern auch Verhaltensweisen und ähnliches. Umfassendes Wissen hat er über: Alle spielbare Rassen und Untote aller Art.

Rassenfähigkeiten

Name: Wandlung des Drachen
Art: Rassenfähigkeit
Beschreibung: Der Drache verwandelt sich vom Drachen in einen Menschen und kann ein beliebiges Aussehen annehmen. Dabei ist er nicht als Drache zu erkennen. Das Aussehen ist in der Bewerbung beschrieben. Meist hat ein Drache nur ein Aussehen.
Vorrausetzung: Drache
Erholungskosten: 10 und die Regeneration wird auf 5 herabgesetzt

Name: Feueratem
Art: Rassenfähigkeit
Beschreibung: Der Drache kann ein steinschmelzendes Feuer speien. Vergleichbar ist dieses mit einer Rang 3 Feuerfähigkeit.
Vorrausetzung: Drache
Erholungskosten: 15

Name: Drachenform
Art: Rassenfähigkeit
Beschreibung: Wenn der Drache in seiner Drachenform ist, steigen Stärke und Ausdauer um 10 Punkte. Jedoch sinkt das Geschick um 15 Punkte bis maximal 0).
Vorrausetzung: Drache

Stufe 1

Name: Sugre iuanera-ka, martunai arthensias. [Entflamme dich, kleines Lichts]
Rang: 1
Art: magische Fähigkeit
Beschreibung: Mit diesem Zauber kann man kleine Flammen auf seiner Hand entfachen. Sie sind nicht besonders groß und auch nicht stark, so dass man sie nutzen kann, um andere Dinge zu entzünden.
Voraussetzung: Feuer 5
Erholungskosten: 3

Name: maas sena-iom [Meer aus Flammen]
Rang: 1
Art: magische Fähigkeit
Beschreibung: Bei jenem Zauber ist es nötig, dass der Anwender den Boden berührt, welchen er daraufhin in einem Umkreis von 7 Metern in Flammen setzt, was zu Verbrennungen der Gegner führen kann und Wegabschneidungen ermöglicht.
Voraussetzung: Feuer 5
Erholungskosten: 5


Stufe 2

Name: Senur tondar-rag, shomanera-ka tu drantosera-ka. [Feuervogel, erwache und fliege]
Rang: 2
Art: magische Fähigkeit
Beschreibung: Der Anwender formt mit seinen Händen eine Kugel. Wenn er sie öffnete, fliegen mehrere kleine flammende Vögel aus ihnen, die den Gegner angreifen können und ihn in Brand stecken.
Voraussetzung: Feuer 10, Willenskraft 5
Erholungskosten: Pro Vogel: 7

Stufe 3

Stufe 4

Stufe 5

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[Ayli] [Drache] [Rutuv] Medea Moros

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