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 [Die Steppe] Die Eiswüste

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Juserus
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BeitragThema: [Die Steppe] Die Eiswüste   Do 1 Okt 2015 - 13:24
Die Eiswüste

Dan die feuchte Steppe grenzt nach Norden hin die Eiswüste. Sie ist ein karges Gebiet, das kaum Leben aufweist. Je mehr man sich Frostfall nähert, desto mehr gefriert der Boden und es ist vereinzelt Schnee zu finden. Dieser Ort ist unfruchtbar und so ziemlich nutzlos.
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Yarra
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BeitragThema: Re: [Die Steppe] Die Eiswüste   So 4 Okt 2015 - 23:08
cf: [Die Steppe] Die feuchte Steppe

Auf der Suche nach nutzbarem Land waren sie also. Yarra war der grobe Einsatz der Mission klar gewesen. Aber für sie als Utgard war bisher nur wichtig gewesen, was sie zutun hatte: Den Forscher schützen. Das war auch einfach zu verstehen, dennoch war es interessant zu wissen, was der Forscher hier überhaupt wollte. Nutzbares Land bedeutete nicht nur, dass die Bevölkerung Aylis mehr Nahrung anbauen konnte, sondern auch, dass sie zunehmend aus der unterirdischen Stadt ziehen und wieder oben leben könnten. Yarra gefiel der Gedanke und so hoffte sie, dass die bisher entdeckte feuchte Steppe für irgendwelche Pflanzen ein gutes Klima darstellte. Je mehr Platz zum Anbau von irgendwas war, desto höher stiegen die Chancen, dass auch sie eines Tages hier oben leben könnte. Vielleicht würde sie auch einfach zeitweise als Wolf leben und nur alle paar Wochen mal auf zwei Beinen vorbei schauen, um zu sehen, ob es ihren Freunden und Bekannten gut ging. Aber das war wohl eher ein Freizeitgedanke, den jeder Gestaltwandler hin und wieder hegte.
„Bei Gefahren kann auf jeden Fall schon mal der Leichenfreund vermerkt werden.“ Sie machte eine wedelnde Handbewegung. Zum Glück war der Nekromant kein besonders starker Gegner gewesen, wie diese untoten Engel, die mit ihren Waffen wirklich mehr Schaden anrichten konnten, als ein halbwegs begabter Magier.
Die Gruppe war eine Zeit lang schweigend und schnellen Schrittes weiter gegangen. Die Utgard merkte zunehmend, wie gut es ihr tat, solche Märsche zu unternehmen. Es schien die tierische Art ihrer selbst anzusprechen. Sie liebte es, sich zu bewegen und all die Ausdauer die in ihr steckte auch zu nutzen. Und so war es auch mehr als schön für sie, dem Herrscher zu folgen. Was Yarra liebte war die sportliche Erschöpfung. Erst wenn ihr alles schmerzte und sie wirklich nicht mehr konnte, war sie zufrieden. Außerhalb der Trainingsanlagen im Utgardhauptquartier war sie nur selten so weit gekommen. Jetzt aber marschierte die Gruppe entspannt und dennoch schnell weiter, was sie einfach nur glücklich machte. Irgendwann jedoch tat sich etwas. Es war inzwischen kälter geworden, was Yarra aber noch nicht störte, ihr war ja sowieso warm vom Gehen und allgemein störte sie Kälte nicht sehr. Auch wenn sie die Kälte eines Winters noch nie kennengelernt hatte ... Es schien so, als würde sich die Gegend zunehmend verändern. Das Wort Eiswüste fiel und so schloss Yarra zu Korven auf, um ebenfalls zu schauen. Der Boden wurde felsiger und ihre nackten Füße spürten das natürlich direkt. Noch war die Kälte der Felsen unter ihren Füßen aber nicht so unangenehm, als dass sie etwas dagegen unternehmen müsste ...
Kaum hatte der Forscher etwas von Bodenproben gesagt, vernahm Yarra ein Heulen aus nördlicher Richtung und wandte sich natürlich gleich dorthin. Lebten hier draußen etwa Wölfe? Das anfänglich einsame Heulen wurde von mehreren Stimmen beantwortet und die Utgard musste sich irgendwie wirklich zurückhalten, ebenfalls den Kopf in den Nacken zu legen und sich bemerkbar zu machen ...
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Korven
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BeitragThema: Re: [Die Steppe] Die Eiswüste   Do 8 Okt 2015 - 11:35
Leichenfreund. Korven schüttelte kaum merklich den Kopf und verschränkte die Arme. Yarra musste dringend an ihrer Sprache arbeiten und etwas klüger wirken. Sie als Utgard hatte doch schließlich gewisse Standards zu erfüllen. Aber würde das ihr nicht einen gewissen Charme nehmen? Ihren Charme?
Der Mann knirschte mit den Zähnen. Sie waren inzwischen sehr weit gekommen. Die Sonne zog bereits Richtung Horizont, so dass es dunkler wurde. Zu dieser Zeit konnte Sandgrab nicht arbeiten. Viel mehr wäre es bald Zeit für ein Nachtlager. Es wurde sogar recht kalt, doch Korven interessierte das nicht. Er war in bibbernder Kälte aufgewachsen, wo der Boden so sehr gefroren war, dass er sogar härter als Gestein war. Er kannte eisige Gebirge, die mehr Leichen beherbergten als Friedhöfe in den großen Städten. Diese Kälte hier war nichts. Das war nicht mal Hochsommer in Tanseru.
Aus der Ferne erklang das Heulen von Wölfen. Sofort schaute Korven zu Yarra, die kurz mit sich zu kämpfen schien, aber dann ruhig blieb. Es lag in ihrer Natur, sich so zu verhalten.
"Halt", sagte er plötzlich und ließ die anderen beiden so innehalten. Sandgrab starrte den Utgard einen Moment an, welcher selbst auf den fast schwarzen Himmel zeigte. "Wir bauen hier unser Lager", sagte er. Es hatte keinen Grund, nach einem Unterschlupf zu suchen. Weit und breit war nichts zu sehen. Sie waren wirklich in einer kahlen Wüste.
Sandgrab nickte und machte sich sofort daran, umliegende Sträucher zu sammeln und sie nahe Korven auf den Boden zu legen. Er zündete sie an, so dass sie ein kleine Feuer hatten.
Korven schaute wieder zu Yarra. "Ich übernehme die erste Wache. Ihr geht schlafen, nachdem gegessen wurde." Es war keine Möglichkeit, schlafen zu gehen, sondern ein Befehl. Wahrscheinlich bliebe Korven sogar die ganze Nacht wach. Er bekam ohnehin nicht die Ruhe, die er brauchte.

_________________
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Yarra
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BeitragThema: Re: [Die Steppe] Die Eiswüste   So 18 Okt 2015 - 11:50
Noch einige ale hörte Yarra die Wölfe in der Ferne jaulen und wahrscheinlich auch dann noch, als sie schon schwiegen, weil ihr Verstand ihr einen Streich spielte. Ein Teil von ihr wäre gerne auf und davon gerannt. Noch nie hatte sie andere Wölfe getroffen, die nicht auch menschlich waren. Unterhalb der Erde hielten die Menschen nur Hunde und anderes Vieh. Ein Wolf hatte dort nichts zu suchen und wahrscheinlich war es auch in niemandes Interesse ein solches Tier in ein dicht besiedeltes Städtchen unter der Erde zu halten. Recht plötzlich entschied Korven, dass die Gruppe anhalten und hier campieren sollte. Yarra hielt natürlich und sagte nichts dafür oder dagegen. Gerne wäre sie weiter gegangen, gerannt und geklettert, weil diese neuartige Umgebung so viel zu beinhalten schien. Aber der Chef hatte gesprochen. Krven war ein seltsamer Kerl, das war mit Sicherheit auch Hans klar, der wahrscheinlich noch nie einen Valaisen in Aktion gesehen hatte. Nun ja, Yarra sah den Mann auch erst das zweite mal in dieser abscheulichen Gestalt. Aber Korven war nicht nur seltsam, weil er ein Valaise war, sondern weil man ihn nicht so leicht durchschauen konnte. Jemanden zu durchschauen bedeutete nicht immer etwas Negatives. Für die Utgard war es schön zu wissen, was der Mensch ihr gegenüber wollte und wie man mit ihm umgehen sollte. Bei Hans war das relativ einfach. Er war ein Forscher, er war ein Angsthase vor Insekte und er war ein freunelicher Kerl, mit dem sie wahrscheinlich nach einiger Autwärmgespräche über so gut wie alles reden konnte. Das war nicht schwer zu erkennen. Aber Korven? Der war einfach nur eigenartig.
Sandgrab suchte sogleich Zeig für ein Feuerchen zusammen und Yarra half ihm kurzer Hand dabei. Ein bisschen des knorrigen Geästs würde nicht reichen, um ein warmes Feuer für längere Zeit zu schüren. Sie legte einiges von den Stöcken auf einen Haufen neben das Feuer und setzte sich dann im Schneidersitz davor, was auch Hans kurze Zeit später tat. Die Wache durfte sie nicht mal übernehmen. Korven ließ ihr aber auch gar keinen Spaß. Sie verschränkte die Arme und schaute etwas grimmig in die kleine Flamme hinein. Der Fußboden war kalt und Yarra trug kaum genug Kleidung dafür. Sie war schließlich in Ayli aufgewachsen und hatte bis dato diese Stadt kaum verlassen. Das Feuer wärmte sie auf jeden Fall, aber fürs Schlafen war klar, dass sie das wärmende Fell ihrer Wolfsgestalt brauchte. Gut, dass sie eines hatte. Aus einer kleineren Tasche, die sie um ihre Hüfte gebunden hatte, holte sie etwas Trockenfleisch heraus und ließ das ihr Abendessen sein. Sandgrab holte ebenfalls etwas zu Essen aus seinem Riesenrucksack. "Guten Appetit." Hans lächelte und Yarra tat es ihm gleich.
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