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 [Wissen] Nach dem Tod

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Juserus
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BeitragThema: [Wissen] Nach dem Tod   Fr 12 Jun 2015 - 18:03
Nach dem Tod

Der Glaube an ein Leben nach dem Tod ist in der Religion aller sehr verankert. Die Vorstellung, dass nach dem Tod die eigene Seele weiter existiert, bildet für viele Wesen eine Handlungsgrundlage, denn es gibt zwei Orte, an die man gelangen kann.

Kristallherz

Stirbt ein sündenfreies Wesen, verbleibt dessen Seele für sieben Tage in seinem Leib, ehe sie ins Kristallherz wandert. Niemand weiß, wo das es liegt. Viele bezeichnen diesen Ort als Paradies, so dass hier jeder Wunsch erfüllt werden kann. Der Gott der Seelen und des Wahnsinns Sol herrscht über das Kristallherz und vollrichtet hier seine Arbeit.
Jemand im Kristallherz kann so lange bleiben, wie er will. Er kann an den kristallklaren Flüssen im Gras liegen oder in den Wäldern jagen. Er darf sich in den Bibliotheken Wissen anreichern oder seine spirituelle Mitte finden. Ihm ist alles offen. Aber sobald er sich entscheidet, wiedergeboren zu werden, nimmt Sol alle Erinnerungen von der Seele. Sie wird gereinigt und verliert somit alles, was sie je gelernt hat.
Sobald eine Seele gereinigt wurde, wird sie in den nächsten Körper geschickt, der geboren wird. So kann aus einem Elf ein Mensch werden und aus einer Frau ein Mann. Seelen sind geschlechts- und rassenlos.

Hölle

Ist die Seele jedoch mit Sünden behaftet, wird diese sofort nach dem Tod den Körper entrissen und in die Hölle geschickt. Die Hölle ist ein Ort voller Qual, aber auch ein Quell der Reinigung. Die Seelen werden durch Folter, Einsamkeit oder Resignation von ihren Sünden befreit, bevor sie ins Kristallherz eingehen können. Man sagt, dass jede Seele bereits ein Mal in der Hölle war.

Die Hölle ist in vier Ebenen eingeteilt, die jeweils eine andere Art der Sünde verkörpern und ihren eigenen Wächter haben. Diese Wächter sind jedoch in Vergessen geraten, so dass sich heute niemand mehr an sie erinnert.

1. Ebene: Unglaube

Die erste Ebene ist für all diejenigen, die nicht an die Götter glauben. Es ist eine weite, graue Ödnis. Vereinzelt kann man vertrocknete Bäume finden oder uralte Ruinen, aber ansonsten gibt es nur ewigen, grauen Sand. Jemand, der in diese Ebene geleitet wird, wartet Tage, vielleicht sogar Wochen oder Monate, dass er jemanden trifft. Wenn er auf eine Person trifft, ist es niemand anderes als der Gott des Todes Rudya. Dieser spricht ruhig mit einem und führt der Seele vor Augen, wieso sie hier ist. Der Unglaube wird in dieser Zeit aufgehoben.

2. Ebene: Bosheit

Die wohl berüchtigste Ebene besteht tatsächlich aus zwei Geschossen. Das obere ist eine weite Schneelandschaft mit einem großen Berg im Zentrum. Es gibt viele Wälder und seltsame Katzenwesen, die in dieser Ebene jagen und sich ihre Opfer suchen. Ein Gift erfüllt die Atmosphäre, dass jeden Anwesenden nach 28 Tagen tötet.
Die untere Ebene ist ein langer, heißer Kerkerbereich. Folterkammern reihen sich aneinander und Höllendiener laufen durch die engen Gänge. Lavaflüsse führen an den Zellen vorbei und versengen alles, was in sie stürzt. Nicht selten finden Seelen ihren Weg in das geschmolzene Gestein.
Auf dieser Ebene werden Sünder, die der Bosheit verfallen sind, gereinigt. Sie haben Spaß an Qualen und an Mord und so soll ihnen dies selbst zugefügt werden. Während man auf der Schneeebene um sein Leben kämpft und hofft, nicht von den Katzenwesen oder den Höllendienern gefangen zu werden, obwohl man nach 28 Tagen ohnehin stirbt, wird der Tod auf der unteren Ebene gewollt herbeigeführt. Dabei wird man zu Tode gefoltert. Je länger man in der Hölle verweilt, desto schrecklicher sind die Methoden. Der Grund dahinter ist einfach: Eine Seele, die am absoluten Tiefpunkt ist, kann erst dann von seiner Sünde ablassen. Und dieser Tiefpunkt nähert sich mit jedem Tod.

3. Ebene: Die Todsünden

Die sieben christlichen Todsünden haben auch in dieser Welt ihren Einzug gefunden. Sie werden verhasst und verurteilt.
Der dritte Kreis wird im Stil der Sünden gehalten. Es gibt verschiedene Foltermethoden, die sich auf die sieben Todsünden spezialisiert haben und den Insaßen immer wieder und wieder quälen. Wichtig hier bei ist, dass dieser nicht sterben darf. Statt seinen Körper und Geist gleichzeitig auf einen Nullpunkt zu bekommen, muss der Verstand der Person gebrochen werden. Sie muss sich nach der Erlösung sehnen und an nichts anderes denken können, damit die Sünde von ihr abfällt.
Diese Ebene ist von düsteren und feuchten Kellern geprägt. Es ist kalt, nass und vor allem die meiste Zeit still. Die Sündiger sitzen eingepfercht in ihren Zellen und warten darauf, dass man sie wieder leiden lässt. Sie können gar nicht um ihr Wohl kämpfen.

4. Ebene: Verrat

Die von den Göttern verhassteste Sünde ist der Verrat. Jedes Wesen, dass sich diesen zu Schulden kommen lässt, landet hier. Dabei ist diese Ebene anders aufgeteilt.
Tritt man von außen herein, befindet man sich in einem langen Korridor. Zellen sind links und rechts von einen, in denen immer nur eine Person ist. Manche Zellen sind von schwärze gefüllt, andere sind Schauplatz für eine Folter, die der dritten Ebene entspricht.
Die vierte Ebene bekämpft ihre Sünde in drei Stufen. Die erste ist das Nichts. Ein Verräter wird lange in eine Dunkelheit gesperrt, bis sein  Verstand weich gekocht ist und er dem Wahnsinn nahe scheint. In diesem Moment setzen Erinnerungen ein. Sein Verrat wird ihm immer wieder und wieder vor Augen geführt. Dabei wird er in die Rolle der Verratenen hineinversetzt. Wenn der Sünder erkennt, was er getan hat, beginnt die Tortur, die Sünde aus seinem Körper zu treiben. Dabei ist es wichtig, dass er nicht stirbt.

Zeit

Die Zeit in der Hölle vergeht vier mal schneller. Befindet man sich also vier Jahre in der Hölle, ist in der Wirklichkeit nur eines vergangen.
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