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 [Nanka] Stadttor

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Juserus
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BeitragThema: [Nanka] Stadttor   Di 23 Jun 2015 - 18:24
Stadttor

Nanka ist umgeben von einer gewaltigen Mauer, die den Blick auf die Außenwelt versperrt. Die Mauer wurde als Grenze für die magische Schutzkuppel gewählt, welche heute nicht mehr gebraucht wird. Das Tor an sich ist mehrere Meter hoch und aus massiven Stein, dass man es selbst nicht öffnen kann und nur mittels Kinese möglich ist. Noch immer steht es geschlossen, da die Welt außerhalb unbekannt ist.
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Arynah
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BeitragThema: Re: [Nanka] Stadttor   So 28 Jun 2015 - 20:20

1. Lians
Mittag

Ruhigen Schrittes trat Arynah an das Tor. Ihre Hand ruhte auf ihrem Brustbein und sie sah sich stumm um. Ein sanfter Windzug zog auf und wehte ihr durch das Haar. Sie schloss ihre Augen und genoss das Spiel des Windes. Es war ein ungewohntes Gefühl für sie, Wind zu fühlen, obwohl sie es nicht war, die Jahrelang in dieser Kuppel hatte leben müssen.
Sand knirschte unter den Stiefeln einer Person. Ein Mann schritt knapp an ihr vorbei und rempelte sie fast an. Er als auch Arynah wichen im letzten Moment aus, so dass es nicht zu einem Zusammenstoß kam. Sie lachte leise und der Fremde ließ sich mitreißen. Er entschuldigte sich für das nicht entstandene Missgeschick und zog von dannen.
Die Elfe legte ihren Kopf schief und schaute ihn hinterher. Das Leben in Nanka war friedlich. So friedlich, als hätte es niemals dieses finstere Zeitalter gegeben. Als wäre das Land niemals vernichtet wurden.
Und darum ging es. Arynah hatte eine Aufgabe angenommen, von der sie nicht mal wusste, ob sie in der Lage war, sie zu erfüllen. Sie sollten dabei helfen, einen Wald zu erkunden. Es klang nicht schwer, aber wenn man bedachte, dass sie zusammen mit ihrer Begleitung die erste Person seit Jahrtausenden war, die diesen Wald betreten sollte, war dies etwas anderes. Auch wenn Arynah wusste, dass sie durch ihren Fluch nicht sterben konnte, war sie dennoch unsicher. Nichts schützte sie vor Leid und leiden wollte sie nicht mehr.
Schnell schüttelte sie die Gedanken von sich ab. Sie konnte sich nicht weiter mit solchen Flausen beschäftigen. Arynah musste sich zusammenreißen. Und so bewegte sie sich weiter auf das Stadttor zu – in der Hoffnung, dass sie ihre Begleitung finden könnte, von der sie nicht mal wusste, wer es war.

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BeitragThema: Re: [Nanka] Stadttor   So 28 Jun 2015 - 20:41
Finwe war sehr aufgeregt, als sie erfuhr, dass sie an der Mission teilnehmen durfte, die besagte, man solle den Wald außerhalb der Stadtmauern erkunden. Zudem war sie unglaublich stolz, dass sie die eine der ersten sein durfte, die ihren Fuß auf den Boden außerhalb der Kuppel setzen durfte – sie berichtete sogar ihrer Großmutter davon und Melídirs Augen schienen noch heller zu leuchten, als die der dunkelhäutigen Elfe, die sich gerade auf den Weg zum Treffpunkt machte. Dort sollte sie auf die anderen Teilnehmer und einen Informanten treffen. Sie wusste noch nicht, wer die anderen sein sollten und wie viele es überhaupt werden würden. Sie hatte weder Namen, noch sonstige Informationen. Letztendlich spielte es für die junge Elfe auch gar keine Rolle, denn entgegen der Annahme, dass Elfen sich einer bestimmten Art gegenüber abwenden würden, war die Daelwon im Grunde genommen allen Arten gegenüber zugetan, solange sie nicht gegen ihre persönlichen Prinzipien verstießen.

Langsamen Schrittes näherte sie sich ihrem Ziel. Dort schien sie bereits jemand zu erwarten oder zumindest das gleiche Ziel anzustreben, doch war sie sich nicht einmal sicher, ob die vermeintliche Elfe dort ihre Begleitung sein würde oder nicht. Dennoch ging sie geradewegs auf die jung wirkende Elfe zu und strahlte sie mit ihren großen Augen an, während sich ihre Mundwinkel nicht ein Stück rührten. Man sollte wissen, dass Finwe eher der Typus Geschöpf war, der durch die Augen lächelte und Freude ausstrahlte – bei ihren Augen sogar wortwörtlich.
Bei der anderen angekommen, beäugte sie das Mädchen erst einmal. Nicht sonderlich auffällig, aber ihr würde gewiss nicht entgegen, dass der Rotschopf sie unter die Lupe nahm. Sie prägte sich markante äußere Merkmale ein und richtete ihren Blick letztlich auf das Gesicht der anderen Elfe, legte ihre Hände im Rücken ineinander und beugte sich leicht vor, so dass sie leicht nach oben schauen musste. Sie wusste selbst nicht, warum sie diese Pose wählte, um die andere anzusprechen, war sie doch gar nicht viel größer, wenn überhaupt. "Wollt Ihr den Wald erkunden?", fragte sie. Sie wählte weder eine Begrüßung noch stellte sie sich vor und fragte auch nicht nach dem Namen der anderen. Ihr war vorrangig zu wissen, ob diese hier überhaupt ihre Begleitung war. Keine Antwort abwartend ließ sie ihren Blick kurz schweifen, indem sie ihre Haltung nicht veränderte und lediglich ihre Augen erst nach links und dann nach rechts blicken ließ, ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Fremde richtete. Ein Informant schien noch nicht eingetroffen, aber vielleicht war das hier ja gar nicht ihre Begleitung, sondern der Informant?
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Arynah
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BeitragThema: Re: [Nanka] Stadttor   So 28 Jun 2015 - 21:08

Aus dem Augenwinkel bemerkte Arynah, dass sich eine dunkelhäutige Person näherte. Die Elfe kannte die Fremde nicht, aber sie sah sofort, dass es ebenfalls eine Elfe war. Sie trat rasch auf Arynah zu und musterte sie eindringlich. Die Myrani fühlte sich schutzlos diesen sonderbaren Augen ausgesetzt und sie konnte nichts dagegen tun. Erst als die Fremde näher trat, sich etwas herunter beugte, um von unten zu Arynah aufsehen zu können, fiel die Unruhe von ihr ab. Die Augen der Elfe funkelten, aber ihre Mimik blieb steinern.
Dennoch lächelte Arynah. Sie lauschte der Frage, ehe sie nickte und doch noch einen Schritt zurück trat. Mit dieser Nähe konnte man kein Gespräch führen. "Ich soll hier auf eine Begleitung und einen Informanten warten", meinte sie. Die Fremde war ihr auf eine unerklärliche Weise sympathisch, aber Arynah konnte dort nicht viel zu sagen. Sie hatte die schrecklichsten Kreaturen gesehen, so dass sie keine hohen Erwartungen an ihr Gegenüber hatte. Wobei sie selbst wohl das schrecklichste aller Monster war. "Seid Ihr diese Begleitung, von der die Rede war?", fragte Arynah nun und verschränkte ihre Arme hinter ihrem Körper. Es war ein schöner Tag, weshalb sie luftige Kleidung trug – einen dünnen Lederwams und Lederhosen zusammen mit flachen Schuhen. Sie brauchte nicht mehr und erwartete auch kein Unwetter. Seit Tagen war der Himmel klar und schien nicht eine einzige Wolke zu beherbergen.
Die Fremde fing immer wieder Arynahs Blick ein. Das rote Haar der Frau war sonderbar. Sie hatte noch nie eine Elfe mit solch schönen Haaren gesehen, obwohl Arynah davon ausging, dass die Dame keine eitle Frau war. Arroganz hatte sie zu genüge kennengelernt und sie wusste, wie solche Personen waren. Diese Elfe war es nicht. So schien es auf Arynah. Dennoch waren ihre sozialen Kompetenzen doch etwas eingeschränkt.
"Ein schöner Tag, nicht wahr?", begann sie plötzlich und deutete in den Himmel. "Ich heiße übrigens Arynah."
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BeitragThema: Re: [Nanka] Stadttor   Mo 29 Jun 2015 - 14:28
Die Rothaarige war auf Anhieb erfreut, dass die andere ihr Lächeln – wenn man es denn so nennen konnte – erwiderte und auch gleich Antwort auf ihre Frage gab. Ohne ihre Haltung zu verändern, zuckte ihr linkes Ohr, was einen Teil ihrer roten Mähne unweigerlicher dazu brachte, sich ebenfalls kurz zu bewegen. Wäre ihr Haar nicht so voll und voluminös, hätte sich das spitze Ohr vielleicht seinen Weg hindurch gegraben und offenbart. Aber selbst ohne diese spitzen elfentypischen Ohren erkannte man sie als Elfe. Sie wüsste nicht, welcher Art sie optisch gesehen sonst noch entsprechen sollte, ihr fiel keine ein.
Als die andere hübsche Gestalt vor ihr wieder das Wort ergriff, richtete sich die Daelwon wieder auf und nickte leicht, während sie ihre Augen schloss und den frischen Duft der Luft einatmete. Trotz der schützenden Mauern, die sie von der freien Natur trennten, roch es hier, als stünden sie auf einer Blumenwiese mit nichts als Wiese und Blumen. Womöglich roch sie selbst auch einfach nur danach und konnte sich einfach nicht an ihren Eigengeruch gewöhnen. "Vermutlich.", antwortete sie schließlich und öffnete ihre Augen wieder, um die Fremde vor sich erneut in Augenschein zu nehmen. Ähnlich wie sie trug auch Finwe kurze Kleidung. Neben dem dunklen Korsett und der kurzen Ballonhose hatte sie Sandalen an den Füßen und war sich nicht ganz sicher, ob dies das optimale Schuhwerk sein würde, wenn sie sich doch in einen Wald begeben sollten. Aber das einzige, was ihren Füßen und ihren freien Beinen etwas anhaben konnte, waren Felsen. Pflanzen mit Dornen oder gar Brennnesseln würden ihr schließlich den Weg frei machen.
Irgendwann fiel ihr selbst auf, wie unangenehm es der anderen sein musste, wenn sie sie immer wieder ansah oder ihr zu nahe kam. Sie selbst mochte diese Nähe auch nicht unbedingt, wenn sie nicht von ihr ausging. Dennoch schien etwas an Arynah, wie sie sich schließlich vorstellte, sonderbar. Finwe konnte nur nicht genau sagen, was es war, sie konnte auch nicht sagen, ob es etwas an ihrem äußeren Erscheinen, an ihrem Auftreten oder gar an ihrer Art und Weise, wie sie bisher agierte war. Sie konnte es einfach nicht benennen und doch war dieses Gefühl sehr präsent.
"Wunderschön, in der Tat." Ihre Augen strahlten wieder und als sie einen Blick in den Himmel warf, schienen ihre Augen golden zu funkeln. Und doch musste sie wieder gen Boden sehen, das Licht war ihr zu hell. Wenn man ihre Art bestimmen musste, würde man vermutlich eher auf eine Dunkelelfe tippen, nicht zuletzt wegen des dunklen Hauttons. Andererseits hatte sie eine ganz besondere Art an sich, die eher zu anderen Arten passen würde. Vielleicht entstammte sie einfach einer Mischung, sie selbst wusste es jedenfalls nicht und wenn sie ehrlich war, interessierte sie der ganze Quatsch zum Thema Arten und Rassen nicht sonderlich. Sie zog keinen Nutzen daraus und verstand sich nun mal mit denen, mit denen sie sich schlichtweg verstand, unabhängig von Aussehen und Fähigkeiten.
"Mein Name ist Finwe. Freut mich, dass ich Euch begleiten darf." Jetzt zuckte ihr linker Mundwinkel kurz und bewegte sich leicht nach oben, was ein Lächeln andeutete. Nur kurz nachdem die beiden einander vorstellten, kam auch schon jemand drittes dazu. Sie konnte sich denken, dass es sich hierbei um den Informanten handelte. Er trug unauffällige Kleidung, wirkte wie ein Tölpel und hielt ein Stück Pergament in der einen Hand. Er sah schlaksig aus und stolperte bereits zweimal über seine eigenen, großen Füße. Nicht, dass er hässlich war, er wirkte wie ein Durchschnittsmann, aber dennoch unvorsichtig oder gar unsicher. Vielleicht machte er diesen Job zum ersten mal?
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Arynah
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BeitragThema: Re: [Nanka] Stadttor   Mo 29 Jun 2015 - 18:06

Es war, als holte Arynah ein erfrischendes Gefühl ein. Der sanfte Wind strich über ihre Wangen und schmiegte sich an ihren Körper. Es war angenehm, hier einfach zu verharren und das Wetter zu genießen. Arynah könnte den ganzen Tag hier zubringen und würde sich nicht langweilen. Sie hatte das Zeitgefühl schon lange verloren. Sie wusste zwar, wann welcher Tag war und wie ungefähr die Zeit verging, aber sie war bedeutungslos für sie geworden.
Finwe, wie sie sich wenig später vorstellte, war ebenso ruhig und gelassen wie Arynah. Sie bewegte sich zwar etwas mehr als die Myrani, aber sie war keinesfalls aufgedreht oder nervig. Sie war auch nicht aufdringlich, wie Arynah zunächst vermutet hatte, denn Finwe versuchte nicht wieder, eine körperliche Distanz zu überwinden. Arynah fand sie sogar recht höflich und interessant. Die Haut, ihr Haar und ihre Augen waren ganz untypisch für jemanden, den sie in Nanka erwartete. Sie erinnerte die Silberhaarige an eine Dunkelelfe, aber ihr Gemüt passte nicht in diese Fraktion. Oder Arynah täuschte sich einfach in der Frau.
Ihre strahlenden Augen fingen Arynah sofort ein. Sie entlockten der Sündigerin ein weiteres Lächeln von den Lippen. Bisher hatte sie den bevorstehenden Auftrag eher bedrückt entgegen gesehen, aber sie konnte sich vorstellen, dass es sehr angenehm mit Finwe werden konnte. Sie strahlte eine eigene, besondere Harmonie aus, welche Arynah neugierig werden ließ. Eine Harmonie, die sie gerne selbst inne hätte. Sie plagten wohl keine nennenswerten Sorgen.
„Finwe ist ein sehr schöner Name", sagte Arynah dann und strich sich eine Strähne hinter das spitze Ohr. Finwe. Ein Name, der leicht von der Zunge ging und elegant und federleicht klang. Finwe. Wie das Wiegen eines Blattes im Wind. „Ich bin ebenfalls erfreut", fügte die Elfe nun an. Wie alt Finwe wohl war? Sie wusste, dass man bei Elfen nicht nach dem äußeren gehen durfte. Es war unmöglich, einzuschätzen, wie viele Jahre die Dunkelhäutige schon hinter sich hatte. Wie viele Erfahrungen sie schon gesammelt hatte.
Schlurfende Schritte weckten Arynahs Aufmerksamkeit und ließen sie nun ihre silbernen Augen von der Elfe abwenden. Sie drehte sachte ihren Kopf und entdeckte einen Mann, der sich ihnen unbeholfen näherte. Er stolperte, sah sie hilfesuchend an und kaute verlegen auf seiner Unterlippe herum, als er bei den beiden hübschen Elfen ankam. Er musterte sie lange, mit großen Augen und schien nicht zu wissen, welche der beiden er eher ansehen sollte.
Arynah fand dies amüsant, auch wenn sie es nach außen hin nicht zeigte. Bei den Menschen schien Schönheit nicht ganz so vertreten zu sein wie unter den Elfen. Sie warf Finwe einen kurzen Blick zu, ehe sie lächelte. Vielleicht dachte sie genau dasselbe.
"Marlais", sagte sie. Es bedeutete Hallo. "Kann ich Euch behilflich sein?" Sie lächelte den Mann freundlich an.
Der Fremde sah zu Arynah und schluckte schwer. Solch einem Lächeln konnte man schwer widerstehen und es fiel ihm nicht leicht, sich zu sammeln. Bevor er etwas sagte, sah er noch mal kurz zu Finwe und deutete eine Verbeugung an. Zu mehr Begrüßung war er wohl nicht imstande. „Ich glaube, diese Nachricht ist für euch", meinte er und hob zitternd das Pergament. Arynah nahm es ihm ab und er zog sofort seine Finger weg. Sie wusste nicht, ob er Angst hatte oder einfach nur nervös war. Wahrscheinlich war es ersteres. „Ich soll euch viel Glück wünschen. Man erwartet euch wohlbehalten zurück." Er blickte zu Boden.
"Vielen Dank", erwiderte Arynah und warf einen Blick auf das Papier. Sie faltete es auf und hielt es so, dass auch Finwe es lesen konnte.

Finwe Daelwon und Arynah Myrani.
Wir, der Stadtrat, begrüßen es, dass ihr die Aufgabe angenommen habt, den Wald zu erkunden.
Es soll eine kleine Unternehmung sein und wir hoffen, dass euch im unbekannten Gebiet nichts geschehen wird.
Händler berichteten uns, dass sich dieser Wald südwestlich von Nanka befindet. Wenn ihr vom Stadttor aus reist, müsste ihr nur dem alten Weg folgen und solltet ihn finden.
Es ist nicht bekannt, was euch erwartet und so bitten wir euch, vorsichtig vorzugehen. Wenn ihr im Wald nichts findet, kehrt so schnell es geht, zurück.

Wir wünschen euch viel Glück.
Die Götter seinen mit euch.


Ihre Finger glitten über das Papier. Als sie den Begriff Götter las, drehte sich ihr einen Moment der Magen um. Sie wusste nicht, wie sie sich fühlen sollte. Ob sie Zorn oder Verzweiflung verspüren musste. Ob es Reue war, die ihren Körper einige Sekunden lähmte oder Angst. So vieles verband sie mit den Göttern und wegen ihrer fehlenden Erinnerungen wusste sie nicht mal, wie sie die letzten drei Jahre verbracht hatte. Ob sie vielleicht etwas getan hatte, um erneut die Vergeltung der Götter auf sich zu ziehen. Sie wusste es einfach nicht und Arynah fürchtete sich vor der Realität. Was ist, wenn sie niemals für ihre Sünden büßen könnte?
Sie sah zu Finwe auf, die inzwischen wohl fertig mit dem Lesen war. "Habt Ihr alles, was Ihr braucht?", fragte sie und wollte damit implizieren, dass sie sofort los wollte. Wenn Finwe bereit war, könnten sie einfach durch das Tor schreiten, das seit Stunden offen stand. Die Einwohner der Stadt lungerten immer am Spalt und sahen hindurch, aber niemand traute sich, Nanka zu verlassen. Sie fürchteten sich vor der Welt dort draußen und es wären Arynah und Finwe, die vielleicht dafür sorgen konnten, dass sie etwas von ihrer Angst ablegten.
Die Myrani sah in den Himmel. Er war wunderschön. Blau und endlos. Sie hatte nie mitbekommen, wie er während der Zeiten der Katastrophe aussah. Sie hatte es vergessen. Aber sie erinnerte sich an den früheren Himmel. An die Wolken über Frostfall und den hellblauen, verwaschenen Himmel über der Desterater Wüste, wo sie einst gestorben war. Danach hatte sie unendlich viele Jahre in der Hölle nur die düstere, feuchte Decke der Hölle gesehen. Den elendigen, grauen Stein. Immer, wenn sie ihren Blick aufgerichtet hatte, hatte sie nichts anderes angesehen. Es hatte nichts anderes gegeben.
Sie senkte ihren Blick. Der Himmel war wunderbar. Wunderschön. Sie wollte alles daran setzen, dass es so blieb. Niemals sollte diese Schönheit enden.
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BeitragThema: Re: [Nanka] Stadttor   Mi 1 Jul 2015 - 17:01
Die Augen der jungen Elfe leuchteten lediglich kurz auf, als sie das Kompliment der anderen vernahm. Sie war sich nicht sicher, ob es angebracht wäre, ein Gegenkompliment zu machen und ließ es demnach einfach sein. Sie war ehrlich und wenn ihr etwas auf der Zunge lag, würde sie es schon ausspucken. Ein Kompliment nur dann fallen zu lassen, wenn man eines bekommen hat, erschien ihr nicht richtig. Es schien ihr wie gespielt, wie gezwungen. Es würde sich noch der Zeitpunkt finden, wo sie ihre Schuld begleichen konnte – wenn man denn überhaupt von einer Schuld sprechen konnte. Aber die Daelwon fühlte sich nicht schuldig, sie war hocherfreut über diese nette Begleitung und dass es bald losgehen würde.
Als der vermeintliche Informant sich den beiden näherte, vernahm sie den Blick der anderen Elfe und sie erwiderte das Lächeln der anderen dezent. Sie glaubte zu wissen, was die andere gerade dachte und teilte diesen Gedankengang. Während Arynah den jungen Mann begrüßte, nickte Finwe lediglich und fixierte den Fremden mit ihren strahlenden Augen, wusste sie doch eigentlich, dass es ihm scheinbar unangenehm war, vor den beiden zu stehen, mit ihnen zu sprechen oder angesehen zu werden – vielleicht war es auch etwas ganz anderes, aber da war sie sich nicht sicher. Sie ließ ihre Haare vor die Brust fallen, um davor ihre Arme zu verschränken und ihr Gewicht auf das rechte Bein zu verlagern. Sie wusste um ihre Reize, aber sie spielte nicht mit ihnen. "Ihr wirkt so unsicher. Fühlt Ihr euch nicht gut?", vergewisserte sie sich bei dem jungen Mann, der sich auf der Stelle verschluckte und ein Husten unterdrücken musste. Er schüttelte hastig mit dem Kopf und als er bemerkte, dass Finwe ihn direkt ansah, sah er sofort wieder gen Boden und zerkaute sich die volle Unterlippe. Ein offensichtlich nervöser junger Bursche, der entweder soziale Ängste hatte oder solche Schönheiten nicht gewohnt war. Vielleicht traf auch gleich beides zu, sie konnte es ihm nicht verübeln.

Im nächsten Moment wandte sie sich auch schon Arynah mit dem Pergament zu. Sie las rasch, welch Worte geschrieben standen und überlegte kurz, ob sie alle Sachen beisammen hatte, die sie für diese Mission benötigte. Nachdem sie kurz Inne gehalten hatte, schüttelte sie leicht verträumt mit dem Kopf und sah in den hellen Himmel, so dass ihre Augen leicht glasig wurden. "Alles beisammen.", gab sie zur Antwort und blinzelte sie an. "Lasst mich nur kurz noch mit dem jungen Mann sprechen." Damit drehte sie sich wieder um und schritt auf den Informanten zu, der laut und deutlich einen Kloß seinen Hals herunterschlucken musste. Ihm bekam diese Situation wohl ganz und gar nicht und noch dazu legte Finwe auch noch ihre Hand auf seine Schulter und sprach ganz leise, dass man es auch nur für ein Hauchen halten könnte. "Mögen die Götter Euch segnen und Kraft verleihen. Wenn Euch etwas bedrückt, seid Ihr jederzeit in den Tempeln von Nanka willkommen." Es war nicht zu übersehen, dass er eine Gänsehaut bekam und rot anlief. Wenn sie genauer darüber nachdachte, musste es fast schon wie eine Einladung ins Freudenhaus klingen. Daraufhin legte sie ihre Hände auf die Brust und verbeugte sich leicht vor ihm. "Und passt auf, dass Ihr nicht von Filikrälen heimgesucht werdet." Der Informant wollte er zum nervösen Lachen ansetzen, als er Filikrälen murmelnd wiederholte und den Kopf schief legte und einen fragenden Gesichtsausdruck aufsetzte. Damit ließ Finwe den Mann dann auch in Ruhe, ohne näher auf diese Filikrälen einzugehen.

"Jetzt können wir.", sagte sie mit einem Elan in der Stimme, ohne auch nur ein bisschen von ihrem flüsternden Ton abzuweichen. Verträumt legte sie die Hände hinter ihrem Rücken ineinander und machte sich gemeinsam mit Arynah auf dem Weg, um den Wald zu erkunden. Sie war aufgeregt und sichtlich erfreut darüber, eine der ersten sein zu dürfen. Sie hatte das Fremde vermisst, die Freiheit und die vielen verschiedenen Pflanzen, die es innerhalb der Mauern nicht gab.

TBC: [Das Flachland] Die weiten Wiesen


Zuletzt von Finwe am Do 2 Jul 2015 - 18:42 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Arynah
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BeitragThema: Re: [Nanka] Stadttor   Do 2 Jul 2015 - 16:18

Finwe stocherte ebenso auf den jungen Mann ein, wie Arynah es getan hatte. Sie nutzte seine scheinbare Schwäche voll aus. Arynah verkniff sich ein Lachen. Als der junge Mann aber gerade gehen wollte, hielt die Elfe ihn auf und sprach etwas zu ihm. Arynah konnte es nicht ganz verstehen und schnappte nur die beiden Wörter 'Götter' und 'segnen' auf. Sofort lief der Frau ein kalter Schauer über den Rücken. Ein Moment der Angst stieg in ihr hoch und sie wusste nicht, ob sie gerade nur laufen wollte oder sich dem Gedanken stellen musste, dass Finwe wohl eine Priesterin war. Ary empfand Priestern gegenüber keine Abscheu, überhaupt nicht, aber sie verkörperten etwas, das sie lieber ganz vergessen wollte. Einen Teil ihrer Vergangenheit, den sie niemals wieder in Erinnerungen haben wollte, obwohl sie versuchte, die Schuld abzulegen. Sie schluckte schwer, bevor die Dunkelhäutige anlächelte.
"Ihr seid Priesterin?", fragte sie freundlich und vergaß ihre Sorgen und Ängste. Arynah hatte bereits gebüßt. Sie musste nicht noch ein Mal ihre Sünden ertragen und dafür Rechenschaft ablegen. Sie hatte gebüßt. Das redete sie sich immer wieder ein. "Welchem Gott dient ihr?", wollte sie darauf hin wissen. Meist dienten Priester einem Gott, aber es kam nicht selten vor, dass sie sich auch in den Dienst vieler stellten. Wenn Arynah die Wahl hätte, würde sie sich entscheiden, Sol zu dienen. Auch wenn er als wahnsinnig galt, erhoffte sie sich, bei der Reinigung anderer, auch sich selbst reinigen zu können. Außerdem hieß es, dass Kir Kime ihm einst auch diente. Ein früheres Ich also.
Arynah setzte sich in Bewegung, damit sie das offene Tor passieren konnten. Niemand von ihnen schien noch etwas zu brauchen und so konnten sie sich gemütlich auf den Weg machen. "Und was sind Filikrälen?"
Tbc: [Das Flachland] Die weiten Wiesen
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BeitragThema: Re: [Nanka] Stadttor   Mi 23 Sep 2015 - 23:53
9. Lians
Mission: Jagd

Zuko & Ilyrijan

Es war noch recht früh am Morgen, als Ilyrijan am Stadttor ankam. Er blieb einige Meter von der hohen Mauer, die die ganze Stadt umschloss, entfernt stehen und sah sich um. Für die heutige Mission hatte sich noch jemand gemeldet, doch soweit der Engel feststellen konnte, war derjenige noch nicht eingetroffen. Zu so früher Stunde waren noch nicht viele Menschen hier am Tor. Lediglich einige Arbeiter liefen eilige an ihm vorbei, während sie auf dem Weg zu ihrer heutigen Tagesbeschäftigung waren. Links und rechts vom Tor standen zwei verschlafene Wachen.
Auf den heutigen Auftrag freute er sich. Gut, Freude war vielleicht ein wenig übertrieben, aber es war gut, endlich mal wieder aus der Stadt rauszukommen. In letzter Zeit hatte er sich hier fast wie eingesperrt gefühlt. In den letzten Tagen hatte er so viel zu tun gehabt und tagelang bis spät in die Nacht in engen, dunklen Räumen gesessen, ohne auch nur einmal kurz an die frische Luft zu kommen. Den freien Tag heute würde er im Wald verbringen. Ilyrijan war kein professioneller Jäger und es gab bestimmt Leute die für diesen Auftrag geeigneter waren, möglicherweise waren Katanas auch nicht wirklich die richtige Waffe für einen Kampf mit einem Bären, doch es hatte sich nur noch jemand für die Mission gemeldet und ganz unerfahren war er auch nicht. Immerhin hatte er schon jagt gemacht. Zwar eher selten auf Tiere, doch der ein oder andere Bär war auch schon dabei gewesen.
Seinen Spazierstock hatte er heute Zuhause gelassen. Der wäre ihm heute gewiss nur hinderlich. Doch ansonsten sah er fein aus wie immer, mit seinem langen schwarzen Mantel und den eleganten Handschuhen. Darauf konnte er einfach nicht verzichten.

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Zuko
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BeitragThema: Re: [Nanka] Stadttor   Do 24 Sep 2015 - 3:41
Zuko gähnte. Es war eindeutig zu früh für den Halbgott, normalerweise liebte er es in den Tag hinein zu dösen, aber für heute hatte er einen Auftrag angenommen. Er sollte mit einem weiteren Jäger einen Bären erlegen, da ihr Auftraggeber sich ein Bein gebrochen hatte und eine große Feier geben wollte. Zu diesen Anlass sollte es bei der Familie Bäreneintopf geben. Man konnte sich ja schließlich nichts einfacheres ausdenken dachte Zuko. Hätte er sich das Bein gebrochen würde er seine Ruhe haben wollen und erst recht keine Party schmeißen. Wer tut so etwas?
Die letzen Tage hatte der junge Mann damit verbracht ein wenig durch Nanka zu streifen und hier und da in einem Wirtshaus einzukehren, sich ein bisschen zu vergnügen und dann wieder zu verschwinden. Jedoch war er schon viel zu lange in dieser Stadt und sollte sich langsam mal wieder auf den Weg an einen anderen Ort machen, vielleicht auch einfach mal wieder ein bisschen seine magischen Fähigkeiten auf den Prüfstand stellen und sich ein paar schöne Dinge in der Stadt kaufen. Doch dafür brauchte er das Geld seines Auftraggebers. Ja ein letzter Auftrag noch, dann würde er diese Stadt verlassen und sich nach einer neuen Bleibe umschauen.
Als er am Stadttor ankam, schaute er sich nach dem anderen Jäger um.
Er entdeckte einen Mann ein paar Meter von Tor entfernt stehend. Er kam ihm seltsam bekannt vor und da er niemanden anderes sah außer zwei verschlafende Wachen, ging er auf den Mann der sich in einen schwarzen Mantel gehüllt hatte zu. Je näher er kam desto sicherer war er sich das er diesen Mann schon einmal gesehen hatte. Jedoch konnte er ihn nicht erkennen da er mit dem Rücken zu ihm stand. Er ging ein wenig nach recht um wenigstens ein bisschen von seinem Gesicht zu erkennen und ihm stockte ein wenig der Atem als er die Augenklappe sah.
Ilyrijan? fragte er, der Name hatte sich in sein Gehirn gebrannt, da er ihn als sehr außergewöhnlich empfunden hatte.
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BeitragThema: Re: [Nanka] Stadttor   Do 24 Sep 2015 - 21:55
Ilyrijan drehte sich um als er eine Stimme hörte, die seinen Namen sprach und bemerkte einen jungen Mann, der auf ihn zu kam. Zuko. Ilyrijan hatte vor einigen Tagen schon mit ihm zu tun gehabt, als dieser sich dem Engel spontan angeschlossen hatte, einen Auftrag zu erledigen. Allerdings hatten sie damals nicht viel miteinander gesprochen. Der Typ kam ihm eher merkwürdig vor und er wusste nicht was er von ihm halten sollte. War er heute wieder sein Begleiter? Das war sehr wahrscheinlich. Ilyrijan fielen nicht viele andere Gründe ein, weshalb sonst jemand so früh die Stadt verlassen wollte. Und Zuko schien ihm nicht der Typ für Waldspaziergänge im Nebel oder grosses Interesse in die Kräuterkunde zu sein. Dafür, schien er immerhin für den heutigen Ausflug geeignet zu sein. Bärenjagd war nicht gerade einfach und konnte sogar gefährlich werden, doch Zuko machte den Eindruck ein guter Kämpfer zu sein. Oder jedenfalls kein schlechter.
Ilyrijan wandte sich lächelnd zu dem jungen Mann hin und begrüsste ihn höflich: "Zuko, Schön dich zu sehen! Ich nehme an du kommst um auf Bärenjagd zu gehen?"

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Zuko
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BeitragThema: Re: [Nanka] Stadttor   Do 24 Sep 2015 - 23:04
Als Ilyrijan sich zu Zuko umdreht, bestand kein Zweifel mehr an seiner Identität, die Gesichtszüge und die Statur konnte keinem anderen gehören als ihm. Zuko konnte sich gut Gesichter merken und hatte er einmal eines gesehen, ging es ihm nicht mehr so schnell aus dem Kopf. Auf Ilyrijans Begrüßung reagierte der Halbgott mit einem leichten Kopfnicken.
"Ja ich werde mit dir kommen." meinte Zuko. Er betrachtet Ilyrijan, er sah anders aus als zu der Zeit als sie sich zum ersten Mal getroffen hatten. Der geheimnisvolle Mann mit der Augenklappe hatte keinen Spazierstock bei sich, was ihn um einiges jünger aussehen ließ. Auch war er Zuko so um einiges lieber, da er sich keine Sorgen darum machen musste das dieser Mann gebrechlich oder gar alt war. Er war sicher ein guter Partner für die Jagt nach diesem Bären, doch so wie er ihn einschätzte, dürfte sein Kampfstil anders sein als sein eigener. Dennoch hatte sein Gefährte etwas an sich das ihm gefiel, denn auch wenn seine Art freundlich war spürte Zuko hinter dieser Fassade etwas anderes, doch momentan konnte er es noch nicht richtig zuordnen. Er ging einige Schritt an Ilyrijan vorbei und drehte sich dann zu ihm um. "Ich denke wir sollten gehen, schließlich wollen wir den Krüppel er räusperte sich Unseren Auftragsgeber nicht warten lassen." Zuko ging langsam weiter gab Ilyrijan aber die Möglichkeit zu ihm aufzuschließen. Seine Hand glitt an den Griff seines Katanas, das in einer aus Leder gefertigten Scheide an seinem Rücken befestig war.

Tbc: [Das Flachland] Kantorwald
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BeitragThema: Re: [Nanka] Stadttor   Fr 25 Sep 2015 - 0:39
Ilyrijan folgte Zuko. Dabei fiel ihm das Katana auf, dass der andere auf dem Rücken trug. Er legte die Hand auf seine eigenen, die beide links an seiner Hüfte hingen. Liebevoll streichelte er über den Griff der oberen Waffe. Ob es schwer war, damit einen Bären zu töten? Nun Ilyrijan hatte mit den beiden schon ganz anderes getötet...
Als sie vor dem Tor standen gab der Engel den Wachmännern die neben dem Tor standen ein Zeichen: "Öffnet das Tor" Daraufhin wandten sich die Wachen ab und konzentrierten sich. Das massive Tor öffnete sich langsam und erzeugten dabei ein donnerndes Geräusch. "Wart ihr schon oft auf der Jagd", fragte er seinen Begleiter im Versuch eine höflich Konversation zu starten. Sie würden die nächsten Stunden zusammen verbringen, da konnte man schon ein Gespräch erwarten, so belanglos es auch sein mochte. Ausserdem war es nicht schlecht, wenn er wusste wie Erfahren Zuko war. Immerhin würde er im Wald auf dessen Können vertrauen müssen.
Endlich hielten die grossen Flügel des Tores an und Ilyrijan setzte sich wieder in Bewegung.

tbc: [Das Flachland] Kantorwald

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