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 [Das Flachland] Die weiten Wiesen

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Juserus
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BeitragThema: [Das Flachland] Die weiten Wiesen   Di 23 Jun 2015 - 18:38
Die weiten Wiesen


Direkt vor Nanka findet man eine weite Wiese. Noch hat sich niemand hinaus gewagt, aber dieses grüne Meer erstreckt sich, soweit das Auge reicht. Viele zahme Tiere grasen auf den Grünflächen und auch der Joras fließt durch diese Landschaft weiter.
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BeitragThema: Re: [Das Flachland] Die weiten Wiesen   Do 2 Jul 2015 - 18:41

CF: [Nanka] Stadttor

Finwe nickte, als sie die andere fragte, ob sie Priesterin sei. Auf die nächste Frage hin nickte sie ebenfalls und gab auch eine Antwort: "In unserem Tempel dienen wir den Göttern des zweiten Kreises – Shai, Zemosa, Rudya und Sol. Ich persönlich diene allen Göttern, die es gibt." Ihre Augen funkelten, als sie daran dachte, dass es weitaus mehr Göttlichkeiten geben musste, als der Glaube an die Götter des Julay umfasste, als jegliche Glaubensrichtungen umfassten. "Besonders spannend finde ich Rudya, dem wir einen besonderen Teil unseres Tempels widmen. Viele vergessen, dass er auch die Erlösung ist, aber es kommen genug Gläubige zu uns, die ihm huldigen. Insbesondere Elfen, die ein langes Leben haben und nach einer gewissen Zeit so viel durchlebt haben, dass sie um Erlösung bitten." Sie senkte ihren Kopf dabei, wenn sie daran dachte, dass einige noch so jung waren und um Erlösung und damit den Tod baten. Finwe selbst war viel zu aufgeweckt, um darum zu bitten, aber vielleicht fand sie den Tod deshalb so spannend. Es war etwas, das sie erst ganz zum Schluss kennenlernen durfte, die Kirsche auf dem Sahnehäubchen einer wunderschönen Torte, die sich Leben nannte. Das Leben war so bunt, so vielschichtig und es gab so vieles zu erforschen.
Genau wie die beiden Elfen hier auch die Außenwelt erforschen sollten. Gemeinsam mit Aryna setzte sie sich in Bewegung, um durch das Tor zu schreiten und damit als erste einen Fuß auf das – soweit man das so nennen kann – unerforschte Land zu setzen. Während sie also das Tor passierten und sich damit den weiten Wiesen näherten, die aus nichts als Wiesen und Blumen bestanden, wo einige Tiere grasten, erzählte die Rothaarige von ihren Filikrälen. Sie hatte nicht geglaubt, dass Arynah mitbekommen hat, wie sie zu dem jungen Mann sprach, war ihre Stimme doch so leise gewesen. "Habt Ihr etwa noch nie von ihnen gehört?", fragte sie leicht verdutzt und ihre Augen wurden noch größer, so dass man fast glauben könnte, sie machten fünfzig Prozent ihres gesamten Gesichts aus. "Filikrälen, sehr wundersame Geschöpfe.", begann sie verträumt. "Sie sind vergleichbar mit kleinen Feen, nur dass sie keine kleinen Feen sind. Sie sind noch viel kleiner, so dass sie in ein Ohr schlüpfen können, um dort ihre Eier abzulegen. Schlüpft eine Filikräle, ernährt sie sich von den Organen des Innen- und Mittelohrs." Ein leichtes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, als sie über das grüne Meer schritten und ihrem Ziel immer näher rückten. "Ich weiß nicht wie sie aussehen. Niemand weiß das." Sie hielt kurz Inne. "Bisher.", fügte sie schließlich hinzu. Sie war überzeugt, dass sie die erste sein würde, die Filikrälen entdeckte. Und dass sie die erste sein würde, die wusste, wie man sie bekämpfte, denn es war sicherlich nichts schönes, wenn sie sich vom Ohr ernährten, damit den Gleichgewichtssinn beeinträchtigten und mitunter mit ihren Wirten spielten, wenn sie zu ihnen sprachen. "Sie sind sehr verspielt und wenn sie nicht im Ohr eines Geschöpfes leben, dann findet man sie überall. Nicht, dass sie leicht zu entdecken sind, aber sie suchen die Nähe anderer Wesen, um mit ihnen spielen zu können." Zugegeben, bei ihren Spielen handelte es sich um Spiele, die nur für eine Seite Spaß machten, aber sie konnten nichts für ihren Spieltrieb und für das, was sie nun mal sind. Andere Wesen zerstören auch Dinge, um überleben zu können. Mitunter töteten ja auch andere Geschöpfe einfach aus Vergnügen.
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BeitragThema: Re: [Das Flachland] Die weiten Wiesen   Fr 3 Jul 2015 - 17:56
Cf: [Nanka] Stadttor

"Rudya", murmelte Arynah. Er war nicht nur der Gott des Todes und der Erlösung, sondern auch Teil der ersten Ebene der Hölle. Er überzeugte die Ungläubigen davon, dass sie glauben mussten. Arynah war aber nicht im ersten Kreis gewesen. Sie hatte den dritten bewohnt. Dort hatte sie gelitten. Sie wusste nicht, wie es auf anderen Ebenen aussah. "Ich habe gehört, dass er ein seltsamer Zeitgenosse sein soll", meinte sie plötzlich und lächelte. "Aber wer kann schon behaupten einen Gott getroffen zu haben?", fuhr sie fort und unterdrückte den Gedanken, dass sie sogar versucht hatte, die Götter zu stürzen. Vieles war geschehen und vieles wollte Arynah gar nicht mehr wissen.
Als Finwe schließlich erklärte, was Filikrälen seien, zog Arynah skeptisch eine Augenbraue hoch. Sie hatte noch nie von solchen Wesen gehört und es lief ihr eiskalt den Rücken herunter, wenn sie daran dachte, so ein Wesen in ihrem Ohr zu haben. Sie mochte es sich gar nicht vorstellen und versuchte schnell diesen Gedanken zu vertreiben. Er war ihr einfach zu unangehem. "Aber gefunden hat man sie, oder? Ich meine, jemand muss darauf gekommen sein, dass sie existieren. Ein Sensor vielleicht." Damit meinte sie natürlich einen Magier, der in der Sensorik bewandert war. Eine praktische Fähigkeit, wenn man ehrlich war.
Was Finwe aber danach sagte, klang freundlicher. Arynah dachte an die vielen Kristalle, die sie immer gesehen hatte, welche verspielt um einen flogen. Ob Filikrälen ebenso waren? Sie lächelte und setzte sanft einen Fuß nach dem anderen. Ihr Gang war sicher und ihre Gedanken leicht. Nichts schien sie zu erwarten oder zu erschrecken. Sie hatte im Moment keine Angst. Es lag nur ein Wald vor ihnen, den sie aber noch immer nicht sahen. Es dauerte sicher Stunden, bis er am Horizont erschien. Aber welche Kreaturen könnten dort schon leben? Wahrscheinlich eroberten neue Tierarten wie Welt ebenso wie die Humanoiden es taten.
"Wie seid Ihr Priesterin geworden?", fragte Arynah dann. Da sie selbst nicht auf gutem Fuße mit den Göttern war, interessierte es sie. Vielleicht konnte Finwe sie an der Liebe zu den Heiligen teilhaben lassen.
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BeitragThema: Re: [Das Flachland] Die weiten Wiesen   Fr 3 Jul 2015 - 19:32
"Habt Ihr?", fragte sie leicht abwesend. "Nun, wenn man so will, hat jeder sicherlich schon einen Gott getroffen, nur war er sich dessen nicht bewusst.", sprach sie und sah beugte sich dabei über, um eine kleine Blume zu streicheln. Als sie ihre Hand durch die Blumen streifen ließ, wirkte es, als würden sie magnetisch von ihr angezogen und ihren Bewegungen folgen. "Glaubt Ihr?", wollte der Rotschopf schließlich wissen, ohne die Absicht zu haben, sie nun zum glauben zu bringen, sollte sie nicht glauben, auch wenn die Daelwon eher nicht davon ausging. Irgendwie glaubte ja jeder an etwas, wenn er sich etwas nicht erklären konnte.

Finwe beobachtete Arynahs Mimik gar nicht erst, sie konnte sich denken, dass auch sie, so wie viele viele andere zuvor, skeptisch war, wenn die junge Elfe von ihren Wesen sprach, deren Existenz nicht bewiesen war und von denen andere noch niemals zuvor gehört hatten. Manchmal war sie sich nicht sicher, von wem sie das hatte, ob von ihrer Großmutter, irgendwo aufgeschnappt, aus Büchern oder gar aus Träumen? Vermutlich irgendwann mal von allen Quellen, die es so gab und sich boten. "Man hat sie sicher schon aufgespürt, aber nie gesehen, nie aus der Nähe beobachten können." Aber Finwe glaubte an deren Existenz, sie brauchte keine wissenschaftlichen Nachweise, ihr reichte ihr eigener Glaube daran. Wenn man sie beschreiben musste, würde man sie als Kind der Fantasie bezeichnen. Wenn sie eines besaß, dann unendliche Fantasie, die ihre Mutter schon lange nicht mehr besaß. Manchmal beneidete Nesíreä ihre Tochter sogar, aber es kam nicht oft vor, schon gar nicht, weil sie sich selten sahen. "Aber ich werde sie entdecken.", sagte sie fest davon überzeugt und doch etwas unheimlich klingend. So als würde sie eine Drohung aussprechen oder eine Straftat ankündigen.
Ebenso wie die andere Elfe sah auch die Dunkelhäutige noch lange nicht den Wald, den sie erforschen sollten. Sie fragte sich, wie lange es wohl noch dauern würde, schließlich war das ganze Land drumherum unerforscht und man würde sie wohl kaum kilometerweit in eine Richtung schicken, um den am entferntesten Wald zu erkunden. Oder doch? Sie war etwas unsicher, ließ sich diese Unsicherheit aber keineswegs anmerken. Man merkte ihr dafür deutlich an, dass sie in Gedanken versunken war, zumal sie nicht mitbekam, was Arynah sie fragte. "Verzeiht mir, Arynah. Was fragtet Ihr?" Sie legte die Hände wieder hinter ihrem Rücken ineinander und hopste ein bisschen herum. "Ich war so fasziniert von diesem Weg und frage mich, was wir wohl vorfinden werden."
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BeitragThema: Re: [Das Flachland] Die weiten Wiesen   Sa 4 Jul 2015 - 11:24
Milde lächelte Ary. "Natürlich glaube ich." Sie stockte, da ihr ein kurzer, tragischer Gedanke kam. "Wer es nicht tut, sündigt." Sie sprach nicht aus, was sie damit meinte, aber Finwe sollte sich bewusst sein, dass sie damit auf die erste Ebene der Hölle ansprach. Ungläubige behausten diesen Kreis, wenn auch nicht lange. Arynah, die lange genug in der dritten Ebene gewesen ist, brauchte nicht von der Existenz dieses Ortes überzeugt werden. Noch heute fühlte sie die Kälte und die Dunkelheit, die ihr Verlies ausgestrahlt hatte.
Die Wiese zog an ihnen vorbei. Vereinzelt ragten Blumen aus dem grünen Meer und sprenkelten es mit bunter Farbenpracht. Arynah verfing sich immer wieder in dem Anblick, riss sich aber los, um Finwes Stimme zu horchen. Sie sprach wieder von den Filikrälen und dieser Enthusiasmus erfüllte Arynah mit Freude. Sie wünschte sich für die Elfe, dass sie diese Wesen finden könnte. Es war schön, wenn man seine Ziele und Träume erreichte.
Ein Wind zog auf und wehte Arynah eine Strähne ins Gesicht. Mit einer langsamen und sanften Bewegung wischte sie sich ihr eigenes Haar aus dem Gesicht und lächelte. "Ich hoffe für Euch, dass Ihr sie entdeckt. Das wäre wunderbar", meinte sie dann.
Leises Wasser plätscherte. Der Joras war nicht fern und führte klares, wunderschönes Wasser. Er lud förmlich dazu sein, in ihm zu baden und sich zu entspannen, aber die Elfen hatte eine Aufgabe, welche zuerst erfüllt werden musste. Vielleicht morgen. Nichts sollte die Einwohner von Nanka abhalten, sich hier aufzuhalten. Es gab weit und breit keine Gefahren. Es war friedlich hier. Harmonisch und entspannend. Arynah würde gerne länger hier bleiben.
Finwe reagierte nicht auf Arynahs Frage. Viel mehr schien sie selbst in ihren Gedanken verloren zu sein und schaffte es nicht, sich loszureißen. Geduldig wartete Ary, dass die Elfe sich regte. Wozu die Eile? Sie hatten alle Zeit der Welt. Elfen wurden viel älter als alle anderen Rassen. Es gab nur eine Rasse, die gottgleiche Unsterblichkeit hatte, aber diese waren sehr selten.
"Ja, es ist sehr schön hier", meinte Arynah, als die Rothaarige sich endlich regte. "Ich hoffe, dass bald die Einwohner von Nanka ihre Furcht verlieren und diesen Anblick ebenso genießen können wie wir", fuhr sie fort und schloss einen Moment die Augen. Es war wunderbar. In der Ferne konnte sie das Zwitschern der Vögel in den Lüften hören. Sie mussten schon seit einigen Tagen diese Lande wieder besiedeln oder was auch immer den Norden wieder hergestellt hatte, hatte auch alles Leben zurückgebracht, das einst ausgelöscht wurde. "Ich fragte, wieso Ihr Priesterin geworden seid", wiederholte sie nun wieder für Finwe. Arynahs Stimme war ruhig und freundlich. Nicht so verträumt wie Finwes, aber es lag keine Gereiztheit in ihr. Warum auch? Arynah war im Moment unbekümmert. Von ihr aus könnte Finwe ihr die ganze Zeit nicht zu hören und immer wieder Fragen, was sie gerade gesagt hatte.
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BeitragThema: Re: [Das Flachland] Die weiten Wiesen   So 5 Jul 2015 - 10:34
Finwe war überrascht, dass Arynah der Ansicht war, dass man sündigte, wenn man nicht glaubte. Auch die Daelwon wusste, dass man dafür büßen musste, wenn man die Existenz gewisser Götter leugnete, denn sie galt als bewiesen. Dennoch konnte sie auch gut verstehen, wenn jemand die Augen davor verschließen wollte, aber er musste mit Sicherheit zu erkennen lernen, dass es keine Gespenster waren, von denen man ständig sprach und denen man Gebete, Geschichten, Gedichte und Lieder widmete. Aber womöglich glaubten manche auch an weitaus mehr oder sie nannten es gar nicht Glaube, wenn Tatsache war, dass die Götter existierten. Konnte man sie dann überhaupt Götter nennen? Die junge Elfe war früher immer davon überzeugt gewesen, dass einen Glaube ausmache, an etwas zu glauben, dessen Existenz nicht bewiesen ist, denn ein Glaube war dazu da, Halt zu geben, wenn man keinen hatte. Wenn man sich etwas erklären musste, was man sich nicht ohne existierende Dinge und Gesetze erklären konnte. Es war wie Schicksal, Karma und der Glaube an Filikrälen. Hatte sie Ohrenschmerzen und konnte kein Medikus erklären, woran es lag, mussten es Filikrälen sein, auch wenn man nicht wusste, ob sie wirklich existierten. Aber genau das machte den Glauben aus. Vielleicht hätte sie ihre Frage auch einfach anders formulieren sollen und nach der Religion fragen sollen, denn Religion war nicht gleich Glaube.

Der Rotschopf hüpfte erfreut und beugte sich leicht vor, während ihre Augen das Lächeln übernahmen und ihre Mundwinkel nach wie vor neutral wirkten. Der sachte Wind ließ ein paar Blütenblätter und Pollen über die weiten Wiesen wehen, während ihr, im Gegensatz zu Arynah, glücklicherweise keine Strähne in die Stirn fiel. Ihr Haar war schwer und fest, ohne sich jedoch unangenehm anzufühlen. So führte sie ihre Rechte in ihr Haar und fuhr einmal hindurch. Es fühlte sich wie zarte Seide an. "Das wäre wunderbar.", wiederholte sie leise für sich die Worte der anderen und schritt weiter durch die Blumenfelder, in der Hoffnung bald das Ziel zu erreichen. Nicht, dass sie diese Schönheit der Natur nicht länger genießen wollte, aber sie war doch sehr neugierig und gespannt auf den Wald. Wenn es neue Wesen gab, würden sie sich sicherlich nicht auf offene Wiesen begeben, wo man die beiden fremden Elfen auf mindestens hundert Metern Entfernung schon sehen konnte. Aber nicht nur neue Wesen würden ihr Interesse auf sich ziehen, sie war auch bei unbekannten Pflanzen und Kräutern immer hellauf begeistert. Das Gute daran, dass sie eine Elementarmagierin war, war, dass sie Kräuter und Pflanzen ausreißen, einstecken und dort wieder heilen konnte. In dem kleinen Beutelchen, das sie um ihren Gürtel an ihrer Pumphose trug, befand sich ein bissen Erde, in dem diese Pflanzen dann wieder Halt finden konnten.
Die Daelwon nickte, stimmte der anderen in ihren hoffenden Worten zu und richtete dann ihre strahlenden Augen wieder auf das Gesicht von Arynah. "Hmm", machte sie und legte einen Finger nachdenklich an ihre Lippe. "Ich bin mit diesem Glauben aufgewachsen. Meine Großmutter hat mir den Glauben nahegebracht und auch wenn ich aktuell nur einem Kreis einer Glaubensrichtung huldige, möchte ich aufzeigen, dass es weitaus mehr gibt." Dann richtete sie ihren Blick wieder nach vorne, vernahm das Plätschern eines Flusses und glaubte, in der Ferne schon den Ansatz einer Baumkrone zu sehen. Sie würden nach lange unterwegs sein, aber sicherlich keinen ganzen Tag. "Vielleicht werde ich einmal einen Tempel haben, der ganz anderen Göttern dient", sie lachte leise auf und kniff die Augen zusammen. "Als oberste Priesterin kann und will ich nicht das stürzen, was mühsam vor meinem Sein dort aufgebaut wurde. Wenn wir neue Orte entdecken, neue Siedlungen aufbauen und natürlich auch Tempel einrichten, würde ich dort gerne meinen Glauben kundtun und Anhänger finden."
"Seht Ihr auch dort hinten eine Baumkrone?", wollte sie schließlich wissen, unterbrach dabei das vorige Gespräch. Sie hatte es gewiss nicht eilig, aber sie war neugierig, sehr neugierig und diese Neugier überstieg den Drang, anderen ihre Ziele und Aufgaben zu erklären.
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BeitragThema: Re: [Das Flachland] Die weiten Wiesen   Mo 6 Jul 2015 - 18:09
Die Sonne stand hoch am Himmel. Sie war milde warm und sorgte dafür, dass das Wetter den beiden Elfen freundlich gesonnen war. Arynah stellte sich einen wunderschönen Sonnenuntergang vor, welcher den Himmel in ein sanftes Farbspektakel wandelte und ihn in zarte rote Töne tauchte. Sie lächelte bei dem Gedanken, aber die Nacht war noch fern.
Gleichzeitig lauschte sie Finwes Worten. Sie stellten ein ideales Bild dar. Das Bilder der frommen Priesterin, die ihren Glauben in die Welt hinaus tragen möchte. Eine Welt, die erst seit kurzem wieder leben konnte. Arynah selbst kam aus Frostfall und oft hatte sie mit dem Gedanken gespielt, Nanka einfach zu verlassen und sich zu ihrer alten Heimat durchzuschlagen. Eine Heimat, die sie schon lange vermisste, obwohl es dort nur Schnee und Kälte gab. Vielleicht fand sie noch ihr altes Zuhause und könnte sich endlich von ihren Eltern verabschieden.
"Anderen zu zeigen, was man selbst glaubt, kann etwas Schönes sein", meinte sie dann und sah in die Ferne. "Maesa ist aus dem Reich der Toten wieder auferstanden und ich weiß, dass dies ein beschwerlicher Weg ist. Auch wenn sich das Land erholt hat, wird es wohl noch Jahre dauern, bis es wieder das ist, was es einst war."
Arynah selbst war noch nie in Maesa gewesen. Sie hatte Immerherbst bereist und die Deserater-Wüste erkundet, aber Maesa war ihr immer fremd gewesen. Auch Ostaue, Kuräsch, Sume und Vulkos waren ihr fremd. Sie hatte sich immer gewünscht, diese Länder zu erkunden, aber im Endeffekt war ihr Ziel es gewesen, diese Welt zu vernichten. Sie hatte Jahre darauf hin gearbeitet in dem Wissen, dass sie sich selbst am Ende im Weg stünde.
"Baumkronen?", fragte sie überrascht und schaute in die Richtung, in die Finwe deutete. Und tatsächlich. Ein Wald hob sich ab. Er war näher, als Arynah es gedacht hatte. Sie waren noch gar nicht lange unterwegs und nun schien ihr Ziel da zu sein. Sie hatten noch genug  Zeit, so dass sie den Wald tatsächlich erkunden konnten. Vielleicht fanden sie etwas Spannendes. Ruinen oder Tiere, die sich nicht hinaus trauten. Sie lächelte. "Ja, ich sehe sie." Die Myrani zog ihr Tempo an. Sie war gespannt. Sie wollte unbedingt wissen, was sich dort verbarg.
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BeitragThema: Re: [Das Flachland] Die weiten Wiesen   Mo 6 Jul 2015 - 18:53

Die Worte der anderen Elfe machten sie ein wenig nachdenklich. Sie hatte recht. Es war so gesehen noch ein sehr junges Land, das erforscht werden musste. Aber in der anderen Sache stimmte sie Arynah keinesfalls zu. "Es wird niemals mehr das sein, was es eins war.", gab sie zu bedenken und fuhr auch gleich fort. "Die Welt verändert sich und es wäre bedauerlich, würde alles statisch sein. Würde sich nicht wandeln, entwickeln, fortschreiten." Sie fuhr sich mit der Linken durch das Haar und sah kurz in die strahlende Sonne, um ihre tränenden Augen kurz darauf zusammenzukneifen und den Blick wieder gen Boden zu richten. "Wir werden etwas neues daraus machen, etwas besseres." Dann strahlten ihre Augen, als sie Arynah anblickte. Sie lebte nicht in der Vergangenheit, dachte gut und gerne an die schönen Zeiten zurück, aber im Grunde lebte sie in der Zukunft und hatte auch einen klaren Blick darauf.
Den Blick wieder nach vorne richtend bemerkte sie, dass sich die Baumkronen immer näherten. Auch ihre Begleitung sah die erste Baumkrone und legte sogar an Tempo zu. Also legte auch die Daelwon einen Zahn zu, um so dem Wald immer näher und näher kommen zu können. Sie war unglaublich gespannt, was es dort zu entdecken gab und konnte sich ob ihrer Fantasie kaum ausmalen, was es alles zu erforschen geben könnte. Neue Rassen? Violette Hirsche? Weiße Froschkaninchen? Grüne Stachelschweine mit Rüssel? Ihre Augen glänzten vor Euphorie und sie rannte förmlich durch das Blumenfeld, so dass sowohl Blütenblätter als auch Blütenstaub aufgewirbelt wurde. In der Sonne wirkte es wie Glitzerstaub. "Kommt!", rief sie der Silberhaarigen zu und musste aufpassen, dass sie nicht stolperte, als sie mit ihrem zarten Fuß gegen einen kleinen Stein stieß. Es schmerzte leicht, doch sie ließ sich davon nichts anmerken, geschweige denn humpelte sie oder verlangsamte ihr Tempo. Im Gegenteil – sie lief sogar noch schneller und schien ein Wettrennen veranstalten zu wollen.

TBC: [Das Flachland] Kantorwald
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BeitragThema: Re: [Das Flachland] Die weiten Wiesen   Di 29 Sep 2015 - 10:01
CF: [Das Flachland] Kantorwald

Sie ließen den Wald hinter sich und damit auch die verbundene Dunkelheit. Die Dunkelheit in ihm blieb jedoch bestehen und wandte sich um seine Seele wie eine Würgeschlange, die ihre Beute ergattert hatte und kurz davor war eben diese zu verschlingen. Nathea hob den Kopf und erblickte in der Ferne Nanka's Dächer. Nie zuvor hatte er sich so darüber gefreut wie in diesem Moment. Arynah hatte recht, es würde nicht mehr lange dauern und man würde ihn von seinen Qualen erlösen und nicht nur davon! Auch den Schatten wäre er dann los. Er wünschte ihm den schrecklichsten Tod, den er sich ausmalen konnte, ermahnte sich im nächsten Moment jedoch selbst. Ein Schatten ernährte sich von Hass und diesen Gefallen würde er ihm nicht tun. Nathea schob den Gedanken beiseite und ersetzte ihn durch positive Erinnerungen, die er in Nanka gesammelt hatte. Da waren seine Mädchen, seine Mutter und Ren, die er allesamt zu seiner Familie zählte und das Volk ansich. Er vermisste die Jagd, das Schleichen, Lügen und Stehlen. Es kam ihm vor als wäre es Monate her gewesen, seit er sich von Nanka's Stadttor aufgemacht hatte um den Wald zu erkunden. Er hätte sehnsüchtig geseufzt, hätte er noch die Kraft dazu verspürt. Stattdessen schwieg er, ließ den Kopf hängen und betrachtete das saftig grüne Gras, das irgendwo unter seinen baumelnden Stiefeln in die Höhe wuchs. Ein Meer aus Blüten und Halmen.
Er dachte über Arynah's Worte nach und über den Professor, dessen Gabe es war Flüssigkeiten in unterschiedlichsten Farben leuchten zu lassen und das ganz ohne Magie. Nathea war skeptisch und glaubte, dass es dabei irgendeine Art von Trick geben musste. Möglicherweise hatte er die Elfe ebenfalls erfolgreich ausgetrickst, in dem er zuvor und ohne ihr Wissen heimlich Magie praktiziert hatte. Nathea stimmte ihm jedoch in seiner Behauptung, die Schönheit der Welt liege draußen, zu. Sie hatten bereits einen kleinen Teil davon gesehen und er war sich sicher, es würde nicht bei diesem kleinen Teil bleiben. Seine unstillbare Neugier ließ er sich nicht nehmen. Nicht einmal von einem Schatten.

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BeitragThema: Re: [Das Flachland] Die weiten Wiesen   Do 1 Okt 2015 - 16:33
Cf: [Das Flachland] Kantorwald

Als sie die weiten Wiesen betraten, atmete Arynah erleichtert durch. Die drückende Atmosphähre der Bäume zu verlassen war eine Erleichterung für sie und sie war froh, endlich wieder mehr Sonnenlicht zu sehen. Sie lächelte kurz, bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Menschen legte.
Gerade als sie sich nach seinem Befinden erkunden wollte, sah sie am Horizont mehrere Reiter, die auf sei zu hielten. Kurz schien die Elfe eingeschüchtert und hielt inne, bevor sie merkte, dass sie Fahnen mit dem Wappen Nankas trugen. Es waren Verbündete!
Sofort lief sie einige Schritte vor an Finwe vorbei auf die Fremden zu, welche sie schnell erreichten und innehielten. Es waren vier Soldaten. Einer von ihnen stieg von seinem Pferd und verneigte sich höflich.
"Seid Ihr von der Truppe, die die Umgebung erkunden soll?", fragte er.
"Ja." Arynah deutete auf Nathea. "Wir müssen schnell einen Tempel aufsuchen. Nathea hat einen Schatten in sich aufnehmen müssen", erklärte sie mit gedrückter Stimme.
Skeptisch zog der Soldat seine Augenbraue hoch und schaute zu dem Dieb. Mit zwei kräftigen Schritten war er bei ihm. "Herr. Stimmt es, was die Elfe sagt?" Er biss sich auf die Unterlippe und seine Hand fuhr Richtung seiner Klinge. "Haltet Ihr es bis Nanka aus? Könnt Ihr schneller reiten?" Es waren viele Fragen für Nathea und Arynah glaubte nicht, dass der Mann sie alle beantworten könnte. Er brauchte doch seine gesamte Konzentration, um gegen den Schatten in sich zu kämpfen.
Die anderen drei Männer starrten skeptisch den Untoten an, welcher den bewusstlosen Mann trug. Natürlich war der Gestank für sie widerlich, aber er sollte binnen von Minuten für sie kaum mehr zu bemerken sein.

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BeitragThema: Re: [Das Flachland] Die weiten Wiesen   Fr 2 Okt 2015 - 9:40
Aus der Ferne vernahm er einige Stimmen und Hufgetrappel, dass sich ihnen näherte. Er wollte den Kopf heben um nachzusehen, doch es gelang ihm nicht. Er hatte Mühe den Schatten in sich zu bezwingen und es ermüdete ihn. Am liebsten hätte er einfach nur die Augen geschlossen und geschlafen aber wenn er dies tat, wäre es vermutlich zu spät für ihn, Finwe und Arynah. Er durfte die Kontrolle unter keinen Umständen verlieren. Ganz egal wie erschöpft er war. Er würde sich ausruhen, sobald der Schatten bezwungen und vernichtet worden war.
Arynah schritt voran und hielt auf die Fremden zu. Wären es Feinde, könnte Nathea nichts gegen einen Angriff unternehmen. Erst als sich einer der Reiter vor ihnen vom Pferd schwang, konnte Nathea einen Blick auf seine Rüstung werfen. Nanka's Wappen prangte darauf und schimmerte im sanften Sonnenlicht. Erleichterung durchfuhr ihn. Vermutlich hatten sie eine lange Zeit im Wald und auch im Tempel verbracht, sodass man ihnen Soldaten sandte, die nach ihnen suchen sollten. Nathea war sich nichtmal mehr sicher, ob es noch derselbe Tag war. Zu lange hatten sie in der Dunkelheit verbracht. Jedes Zeitgefühl war verloren.
Der Reiter erkundigte sich nach ihnen und Arynah übernahm das Wort. Doch als sie ihm mitteilte, dass Nathea gezwungen war einen Schatten in sich aufzunehmen, schritt er zügig heran und griff nach seiner Klinge. Nun würde Nathea ruhig und vorallem kontrolliert bleiben müssen. Er atmete schwer ein und sah dem Soldat in die Augen. Die Fragen, die nun auf ihn einprasselten überforderten ihn. Er hatte keine Ahnung ob er seinen Helfern würde antworten können ohne dabei die Kontrolle über seinen Körper zu verlieren und so gab er ihnen mit einem Nicken zu verstehen, dass all das was Arynah ihnen mitgeteilt hatte der Wahrheit entsprach und er sich auf dem Pferd bis nach Nanka würde halten können.
Der Schatten versetzte ihm einen Stoß und Nathea kippte nach vorn. Im letzten Moment griff er in die Mähne seines Rosses und fing sich ab. Beinahe wäre er gestürzt. "Bitte", hauchte er und nahm dafür all seine Kraft zusammen. Er schmeckte Blut auf seiner Zunge. "Beeilt euch. Es zerreißt mich."

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BeitragThema: Re: [Das Flachland] Die weiten Wiesen   Di 6 Okt 2015 - 10:20
Zu mehr als einem Nicken war Nathea nicht fähig. Sein Zustand besorgte Arynah. Was, wenn sie den Schatten auf genommen hätte? Wenn sie tatsächlich lange genug in der Hölle war, hätte kein Hass mehr in ihr sein können, von dem sich der Schatten hätte ernähren können. Vorwürfe wurden in der Elfe groß, aber sie schüttelte diese sofort wieder ab.
Plötzlich kam ihr eine Idee. Sie hatte erst letztens von einem Zauber gelesen, welcher ihr helfen könnte. Nanka sollte inzwischen in Reichweite liegen.
"Helft Nathea bitte herunter", bat sie die Soldaten, welche die schöne Elfe einen Moment anstarrten, bevor sie ihrem Wort folgten. Sie schritten auf den Gefesselten zu und sorgten dafür, dass er vom Pferd herunterkam.
Arynah lächelte Nathea an und schritt auf ihn zu. "Ich werde nun einen Zauber nutzen, den ich vorher noch nicht verwendet habe. Ich bin aber zuversichtlich", meinte sie und starrte auf eine freie Fläche vor sich. Sie schloss ihre Augen und ließ Magie in sich fließen. Dann begann sie zu singen: "Patra sugre vagelera-ka tu miorl taaro-iok augre jubuera-ka." Die Worte strömten aus ihr heraus und schwängerten die Luft mit einem sanften Klang. Vor bildete sich ein schwarzer Nether, welcher zunächst nur ein kleiner Punkt war, sich aber ausbreitete, bis er groß genug war, um zwei Personen hindurchzuschicken. Arynah lächelte und blickte zu den Soldaten. "Bringt bitte das Pferd zum Tempel von Shai, ich denke Nathea wird es nach dem Ritual haben wollen. Den Mann, der mein Guhl trägt, soll in eine Klinik kommen. Könntet ihr das für mich tun?"
Die Männer nickten und starrten Arynah und Nathea verwirrt an. Die Elfe sah zu dem Menschen auf. "Dieses Tor führt und direkt zu Shais Tempel." Sie legte ihren linken Arm um seinen Rücken, um seinen Oberarm zu ergreifen, während ihr anderer Arm seinen anderen Oberarm ergriff, damit sie ihn ordentlich führen kann. "Es wird weder schmerzen noch wird es sich seltsam anfühlen. Es ist, als würden wir einfach durch eine Tür schreiten. Vertraut mir", sagte sie und begann ihn zu führen. Wenn er denn mitkommen wollte.

TBC (falls Nathea sich nicht sträubt): [Nanka] Shais Tempel

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