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 [Ayli] Schmieden

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Juserus
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BeitragThema: [Ayli] Schmieden   Di 23 Jun 2015 - 19:14
Schmieden

Typisch Zwerge - wenn sie etwas liebten, dann war es ihre Schmiedekunst. Sie errichteten mehrere große, gewaltige Schmieden, von denen heute niemand weiß, wie man sie hätte erbauen können. In ihnen brodelt Lava und man kann Rüstungen und Waffen in großem Stil herstellen. Sie sind im Zentrum der Stadt zu finden.
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Yarra
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BeitragThema: Re: [Ayli] Schmieden   Fr 14 Aug 2015 - 10:13

4. Lians

Die Nacht war kurz gewesen. Kürzer, als die junge Frau es sich gewünscht hätte, sodass sie nun verschlafen und gähnend in der SChmiede ankam. Die Gestaltwandlerin bereute dennoch nicht, wie sie den Großteil der gestrigen Nacht verbracht hatte. Sie war sich über einiges ins Klare geworden. Das betraf nicht nur ihre Beziehung zu dem Herrscher der Stadt Ayli, der ganz nebenbei als oberster Utgard auch noch ihr Chef der Chefs war, sondern auch ihr Denken über die Welt über der Stadt. Sie hatte sich die Welt die letzten Wochen immer wieder angesehen, war spazieren gewesen, hatte die Stepper erkundet und sich die kleinen vielfältigsten Tierchen angesehen, die es dort oben zu finden gab, jedoch keinesfalls unterhalt der Erdoberfläche. Dennoch hatten die beiden Utgard gestern eine Begegneung gehabt, die sich zögern ließ. Sie hatten sich zwar keine verfolgungsjagd geliefert, aber dennoch war klar, dass sie allein nicht gegen diesen Wesen hätte bestehen können. Sie war weder besonders stark, noch hatte man sie experimentell dazu verarbeitet, ein Valaise zu sein. Und wo man schon mal bei dem Thema war, ein Valaise zu sein. ... Die Frau konnte es irgendwie nicht fassen. Der Mann, neben dem sie in der Schenke des ekligen Buckes gesessen hatte, war ein Produkt menschlicher Forschung. Das musste grauenvoll für ihn sein, weil er dadurch mit Guar vergiftet worden war. Und ganz offen bekundete der Mann immer wieder - das hatte sie zwischen den Zeilen gehört - dass er Guar und Guarul gegenüber nicht besonders angetan war.
Viele Gedanken füllten an diesem Morgen ihren Kopf, als sie im Hauptquartier ankam und sich für den heutigen Tag, weil keine anderen besonders coolen Aufgaben anstanden, eine recht entspannte Mission anzunehmen. Irgendein Edelmann, der mehr Geld als Verstand hatte, schien es für nötig zu halten, sich eine teure Rüstung schmieden zu lassen. Dann war er aber zu ungeschickt oder wie man das nennen wollte, um sich sein Eigentum dann auch noch selbst von der Schmiede abzuholen. Vielleicht lag es an der Müdigkeit der Frau, dass sie genau dieses Verhalten eines reichen Menschen irgendwie für blöd erklärte. Lustigerweise stand sie nun aber nicht alleine in der besagten Schmiede. Nein, sie konnte nicht still und schweigend darüber nachdenken, was es zu bedenken gab, sondern hatte jemand an ihrer Seite, den sie nicht hätte abweisen können oder dürfen. Irgendwie wollte sie das auch gar nicht, denn der Mann, der sich ihr mit der Aussage, erhabe Langeweile aufzwängte, war erneut der Mann, der noch vor wenigen Stunden ihre Begleitung war. Korven Frostherr war ganz offensichtlich kein Freund von der Büroarbeit, die mit dem Herrschersein einher ging. Die Gestaltwandlerin konnte das nur nickend unterstützen. Wer mochte das schon? Den ganzen Tag damit verschwenden, sich auf einen Stuhl zu setzen und zu lesen. Widerlich. Sie konnte auch nicht nachvollziehen, wieso irgendwelche eigenartigen Menschen, die sich im Laufe ihres Lebens dann aus Gelehrte bezeichneten, ihr Leben mit der Nase in Büchern verbrachten. Die brachten einem doch viel weniger bei, als es die Realität konnte.
"So, meine Hübsche. Und was kann ich für Euch tun?" die Stimme des Schmieds hinter seinem Amboss klang sehr rau, ein wenig wie die eines Piraten. So hätte sich die Utgard jedenfalls eine solche Stimme vorgestellt. Der Mann hatte zuvor noch mit einem anderen Kunden gesprochen, der eine Reparatur abgegeben hatte. Zwar nicht von einer Rüstung, dafür aber von einem leicht malträtierten Schwert. Was die Gestaltwandlerin dabei mithören konnte war, dass es sich bei dem Kerl um eine der Wachen handelte.
"Wir ähm ... Wir möchten nur gerne eine Rüstung abholen." ein wenig verlegen wegen des Kompliments des Schmieds sah sie nach unten, als sie näher an den Amboss herantrat. "Von einem Edelmann. Sir Vendys lautet sein Name." Damit wusste der von der Arbeit muskulös gewordene Mann, um welches Stück es sich handelte, doch ehe er sich dahin umdrehen konnte, hielt er inne und schaute Korven einen Moment lang an.
"Seid ... Seid Ihr nicht Korven Frostherr? Was für eine Ehre!"
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Korven
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BeitragThema: Re: [Ayli] Schmieden   Fr 14 Aug 2015 - 11:47
Es gab Morgen, an denen Korven gut gelaunt war. Dann konnte er in Ruhe ein Bad nehmen, essen und seine Arbeiten erledigen. Es waren Morgen, an denen er sein Quartier verließ und trainierte. Fast schon fröhlich wirkte er dabei. Ausgelassen.
Solch ein Morgen war dies nicht. Im Gegenteil. Er war schrecklich. Seine Soldaten hatten Angst wegen der Gefallenen und die Untergrundexpedition stand auch bald an. Kaum war er nach seiner kurzen Nacht aufgestanden, hatte man ihn schon genervt. Mit Fragen bombardiert und Forderungen gestellt. Kein Wunder, dass der Herrscher dies seinem Sekretär überließ und sich selbst absetzte.
Und nun begleitete er Yarra auf einer Mission. Eine kleine, unwichtige Mission, die nicht mal ein Utgard hätte machen müssen. Es war etwas, womit sich ein Jugendlicher ein paar Münzen dazu verdienen konnte. Sie holten eine Rüstung ab, um sie zu einem Edelmann zu bringen. Manchmal fragte der Frostherr sich, ob einige nichts Besseres zu tun hatten.
Dass er Yarra getroffen hatte, machte den Mann stutzig. Nicht, dass sie woanders sein müsste. Nein. Dass er ausgerechnet sie am nächsten Tag wieder sah, irritierte ihn. Als ob mehr dahinter steckte. Lange aber verschwendete er keinen Gedanken daran. Die Gestaltwandlerin lehnte das Angebot seiner Gesellschaft nicht ab und so schlenderten sie gemeinsam schweigend durch die Straßen. Er trug wieder seine Rüstung, war er ja auch ein Würdenträger, den man erkennen musste. Eine mächtige, schwere Rüstung aus Onyxstahl. Teuer und verdammt selten. Ob man es hier in Maesa auch finden konnte?
Als sie an der Schmiede ankamen, begrüßte sie ein hochgewachsener, kahler Mann mit Schnauzbart. Wobei er eher Yarra begrüßte, da Korven sich noch im Hintergrund hielt. Erst als die Frau ihr Anliegen vorgetragen hatte, merkte der Schmied, wen er vor sich hatte. Erstaunt rief der Schmied aus, welche Ehre ihm zur Teil wurde.
Der Utgard machte eine wegwerfende Bewegung. "Das braucht es nicht, Schmied", meinte Korven und verschränkte die Arme vor der Brust. Korven mochte es nicht, für seinen Rang angesehen zu werden. Kaum jemand wusste von seinen Erfolgen in Tanseru. Von den Schlachten, die er gewonnen hatte und die Rebellenstützpunkte, die er ausgehoben hatte. Es stand natürlich in den Akten, aber gefeiert wurde er hier dafür nicht. "Die Ware, bitte", sagte er nun und wartete darauf, dass der Mann seine Arbeit tat.
Heute war ein neuer Tag. Bisher ein schrecklicher, aber wenigstens ein neuer. Mal sehen, was er dieses Mal für Überraschungen bereit hielt.

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BeitragThema: Re: [Ayli] Schmieden   Fr 14 Aug 2015 - 12:11

Die Gestaltwandlerin hielt es für klüger, dem Mann heute nicht so sehr auf die Nerven zu gehen. Er wirkte angespannt und so, als hätte der Schlafentzug ihm mehr zugesetzt, als er zugeben wollte. Wahrscheinlich er ohnehin einer der Glücklichen, die mehr als fünf Stunden Schlaf in guten Nächten fanden. Auch wenn Yarra ebenfalls müde war, konnte sie sich durch Ablenkung immer wieder ganz gut fangen.
Yarra beobachtete die kurze Konversation zwischen dem Schmied und Korven. Der Mann hatte echt keine gute Laune. Sie wusste zwar nicht, ob Valaisen sich auch durch Wut und einen zu hohen Puls verwandelten ohne es zu wollen, aber sie konnte sich genau das gut bei dem Mann vorstellen, wen nes so weiter gehen würde. Der Schmied jedenfalls war ein äußerst feinfühliger Mann wie sich herausstellte, sodass er nickte, wobei der gepflegte Schnauzer kurz mit wippte, um dann wieder in seine ursprüngliche Position zu finden. "Nun gut, wenn Ihr das sagt. Dann wartet einen Moment, die Rüstung ist im Lager." Er legte den schweren Hammer nieder, den Yarra schon die ganze Zeit beobachtet hatte. Wie schwer der wohl war? Den könnte sie nie im Leben anheben, das wusste sie auch, aber dennoch war ihre Neugierde wie immer ihr größter Feind. Der Mann hatte sich gerade umgedreht, da zischte sie zum Amboss herüber und fasste den eisernen Griff des Hammers an und hol ihn hoch. Aufstellen konnte sie ihn, aber hoch heben? "Keine Chance! Is ja irre..." ihre Bewunderung kannte wie immer keine Grenzen. Noch ein weiteres mal versuchte die Gestaltwandlerin ihr Glück, ließ dann aber von dem Werkzeug ab, um es wieder in seine Ausgangsposition auf den Amboss zu legen. Sie stand gerade wieder auf ihren Platz, da kam der Mann, begleitet von einem metallernen Scheppern wieder in den Raum hinein.
"So, das müsste das gute Stück sein." Er hielt die Rüstung vor seinen Leib, was irgendwie eigenartig und absurd wirkte, weil sie vor seinem breiten Körper aussah, wie ein Puppenanzug.
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BeitragThema: Re: [Ayli] Schmieden   Fr 14 Aug 2015 - 13:35
Während der Schmied einen Moment verschwand, konnte Yarra es wohl nicht lassen, Dinge anzufassen, die ihr nicht gehörten. Sie war die Neugierde in Person und es wunderte Korven nach dem gestrigen Abend nicht mal, sie so zu sehen. Sie machte sich am Hammer auf dem Amboss zu schaffen, schien ihn heben zu wollen, schaffte es aber nur, ihn umzuwerfen. Der Mann schüttelte leicht den Kopf, als er da sah und verschränkte nur die Arme vor seiner gepanzerten Brust.
Bevor der Kahle wieder zurück kam, richtete Yarra den Hammer wieder ordentlich hin und stellte sich wieder auf ihren Platz. Der Schmied hielt die Rüstung vor seinem Leib. Hinter seiner Sonnenbrille zog Korven skeptisch seine Augenbraue hoch. Diese Panzerung war kleiner als er sich vorgestellt hatte. Wie schmächtig wohl der Edelmann war, der nicht mal den Weg hierher kannte?
"Einpacken", sagte er zu dem Schmied, welcher der Aufforderung nach kam. Er nahm eine Holzkiste, in der er die Rüstung verstaute und dem Frostherr entgegen reichte. Bezahlt war das Metall schon, so dass sie einfach gehen konnten. "Danke", meinte der ehemalige Oberst und verließ die Schmiede. Er wartete darauf, dass auch Yarra herauskam.
Die Straße war dicht bedrängt. Um den Mann mit der mächtigen Rüstung machten sie aber einen großen Bogen. Erst zu spät erkannten sie, wen sie vor sich hatten. Man begrüßte den Frostherr freundlich und er nickte nur als Bestätigung. Woran lag es, dass alle ihn so gut leiden konnten? Er verhielt sich nicht sonderlich freundlich oder zuvorkommend. Viel mehr war er grimmig und wies jeden ab. Und doch sahen die Einwohner zu ihm auf.
"Zum Wirtshaus ist es nicht weit", sagte er zu Yarra. Eine Mission, die schnell erledigt war. Danach sollten sich sicherlich wieder die Assgeier von Beamten auf ihn stürzen.

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BeitragThema: Re: [Ayli] Schmieden   Fr 14 Aug 2015 - 14:01

Der Schmied übergab dem mürrischen Herrscher eine Kiste, in welche er zuvor die Rüstung verpackt hatte. Das ganze sah nicht besonders leicht aus, aber es war unnötig, dachte sich Yarra, zu fragen, ob sie helfen konnte oder sollte. Der Korven, den sie kennengelernt hatte, würde sich nicht helfen lassen. Dafür war er wohl einfach viel zu stur und störrisch, besonders heute. Korven marschierte sofort los, während Yarra noch ein mal zu diesem faszinierenden Schmied trat, weil dieser so aussah, als wollte er noch etwas sagen.
"Ihr seid schon ein süßes Paar, Kleines." Nur weil der Mann locker die zwei Meter Grenze geknackt hatte, konnte er sie reinen Gewissens so nennen. Etwas verlegen hob sie aber gleich abwehrend die Hände. "Nein! Nein, so ist das nicht!" ein peinliches Lachen folgte, als er nur grinste und sie mit einem ungläubigen Blick abwimmelte, um sich wieder den Hammer zu schnappen. Der Mann ... irgendetwas stimmt doch nicht mit dem! NIEMAND kann diesen Hammel so locker mit einer Hand schwingen! Sie huschte aus der Schmiede des Mannes heraus und blieb wie angewurzelt stehen, als sie Korven auf sie warten sah. Hatte er das gehört, was die beiden gerade noch zueinander gesagt hatten? Hier draußen war recht viel los und alle Menschen waren aus ihren Löchern gekrochen. Vielleicht hatte er es nicht gehört. Aber egal, wirkten Korven und Yarra wirklich wie ein Paar? Wollte sie, dass die beiden wie eines wirkten oder sogar ...
Sie folgte dem Mann nach zum Wirtshaus und ging hinter ihm, da er mit der Kiste voran sowieso alle Menschen beiseite drängte, die sich zu langsam durchd iese Straßen quetschten.

tbc: [Ayli] Wirtshaus - der steinige Buckel
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Freyja
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BeitragThema: Re: [Ayli] Schmieden   Mo 26 Okt 2015 - 10:55
14. Lians
[M1] Der Aufbau beginnt
Ruveyda und Freyja



Es war noch früh als Freyja sich auf den  Weg zu ihrem heutigen Auftrag machte. Sie sollte einige Materialien von den Schmieden zur oberirdischen Siedlung bringen, die für den Aufbau benötigt wurden. Dafür sollte sie sich vor den Schmieden mit einem Partner treffen.
Freyja freute sich darauf, endlich wieder einmal an die Oberfläche zu kommen, frische Luft zu atmen und den Himmel über sich zu fühlen, anstatt von der Decke der unerirdischen Stadt erdrückt zu werden. In den letzten Tagen hatte sie mit ihren Patienten einiges zu tun gehabt und war nicht viel aus dem Haus gekommen, geschweige denn nach oben. Nun hatte sie wieder Zeit und sich einen leichten Auftrag gesucht. Einige Materialien zu holen und nach oben zu tragen war einfach und würde nicht lange dauern, so dass sie hinterher noch Zeit haben würde, etwas im Freien zu bleiben.
Inzwischen war sie bei den Schmieden angekommen. Das Beeindruckende Herzstück der ehemaligen Zwergenstadt bildete das Zentrum der Stadt. Hier gerschte geschäftiges Treiben, denn auch wenn die Schmiedekunst nicht mehr so von bedeutung war, wie früher, als die Tarr noch über die Stadt herrschten, waren die Erzeugnisse von Aylis Handwerkern noch immer sehr gefragt.
Lautes, metallernes Hämmern war von überall zu hören. Schwere Hammer, die unerbittlich auf Metall enschlugen, zischen von glühendem Eisen, das in Wasser getaucht wurde, Stimmengewirr von dutzenden Schmieden und ihren Kunden. Freyja fühlte die Hitze, die von den glühenden Essen ausging. Es roch nach Metall und Schweiss.
Ihre Raben, die bisher über ihrem Kopf hinweggeflogen waren, immer etwas voraus, nur um dann umzukehren und wieder zu ihr zurück zu fliegen, landeten nun krächtend auf ihrer Schulter. Sie drängten sich an sie und der weisse Maith zwickte fordernd in ihre Wange. Freyja seufzte und holte aus einem Tasche ihres Kleides einige Körner, die sie den Vögeln hin hielt. Gierig pickten sie das Futter auf und stritten sich um die grössten Krümmel.
Freyja wartete geduldig, während sie nach ihrem heutigen Begleiter ausschau hielt.

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